TV-Experte sorgt mit England-Aussage für Aufsehen: «Wie die hässlichste Tochter der Welt»
England traf im WM-Viertelfinal auf Norwegen und ging als Favorit in die Partie. Norwegen ging durch ein sehenswertes Tor von Andreas Schjelderup in der 36. Minute in Führung. Jude Bellingham glich noch vor der Pause aus und erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit nach einem Fehler von Norwegens Torhüter Örjan Nyland auch den Siegtreffer. England zog damit in den Halbfinal ein und trifft dort auf Argentinien.
Trainer Thomas Tuchel äusserte sich nach dem Spiel selbstkritisch zur Leistung seiner Mannschaft und sprach von einem schwierigen Auftritt, auch wenn das Ergebnis positiv sei.
Die Aussagen von Grella
Mike Grella, ehemaliger Profi unter anderem bei Leeds United, kommentierte die Partie als Experte für CBS Sports Golazo. Er erkennt zwar den sportlichen Erfolg von England, denn es besteht die Chance, erstmals seit 1966 wieder Fussball-Weltmeister zu werden. Die spielerischen Qualitäten kritisiert der Experte aber – England sei nicht gut am Ball, verliere den Anschluss im Konterspiel und lasse zu viel Raum zwischen den Linien zu.
Nach englischen Massstäben bezeichnete er die Leistung als sehr schwach, gleichzeitig aber «beeindruckend», dass die Mannschaft trotzdem weitergekommen sei. Für besonders viel Kritik sorgte ein Vergleich, mit dem Grella beschrieb, wie seiner Meinung nach die englische Leistung schöngeredet werde: Er verglich die Situation damit, die eigene Tochter trotz vermeintlicher Unattraktivität als schön zu bezeichnen. «Das ist so, als hätte man die hässlichste Tochter der Welt und würde zu ihr sagen: ‹Oh, du bist so hübsch›», sagte er.
"The good news is you have two games left... and you can actually win a World Cup. The bad news is you're not very good at football." 👀@MikeGrella10 calls out England for their overall performance vs. Norway 🏴 pic.twitter.com/yigQIxjXYC
— CBS Sports Golazo ⚽️ (@CBSSportsGolazo) July 12, 2026
Die Aussagen verbreiteten sich schnell in sozialen Netzwerken und lösten dort teils heftige Kritik aus. Nutzer bezeichneten die Kommentare unter anderem als unangemessen und warfen Grella vor, gezielt auf Aufmerksamkeit aus zu sein, statt sachliche Analyse zu liefern.
