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Sportnews-Ticker: Andrea Brändli erhält Vertrag in Detroit

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Schweizerin erhält Vertrag in Detroit +++ Brunner/Hüberli im EM-Viertelfinal gescheitert

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14.08.2026, 19:3414.08.2026, 19:34
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Brunner/Hüberli im EM-Viertelfinal gescheitert
An der Beachvolleyball-EM in Polen verbleibt nur noch eine Schweizer Medaillenhoffnung: Adrian Heidrich/Yves Haussener. Die zweifachen Europameisterinnen Nina Brunner/Tanja Hüberli scheitern im Viertelfinal. (car/sda)

Andrea Brändli erhält Vertrag in Detroit
Andrea Brändli wechselt in die Professional Women’s Hockey League (PWHL). Die Schweizer Nationaltorhüterin unterschrieb in Detroit einen Dreijahresvertrag, wie die Franchise aus dem Bundesstaat Michigan am Freitag vermeldete. Brändli war im Juni von Detroit in der zweiten Runde als Nummer 15 gedraftet worden.

Die 29-Jährige war der grosse Schweizer Rückhalt beim Gewinn der Bronzemedaille an den diesjährigen Olympischen Spielen und wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. In den letzten drei Saisons spielte sie in Schweden bei Modo in Örnsköldsvik und bei Frölunda in Göteborg. Zuvor war sie in Nordamerika im College-Eishockey tätig gewesen. (car/sda)


Zwei Schweizer Duos in den Viertelfinals
Zwei Schweizer Duos sind an der Beachvolleyball-EM in Stare Jablonki eine Runde weiter. Nina Brunner/Tanja Hüberli und Adrian Heidrich/Yves Haussener qualifizieren sich für die Viertelfinals. Brunner/Hüberli stellten den Vorstoss unter die letzten acht mit einem 21:15, 21:19 gegen Jewa Serdjuk und Daria Romanjuk aus der Ukraine sicher. Nächste Gegnerinnen der zweifachen Europameisterinnen sind die letztjährigen EM-Zweiten Clémence Vieira/Aline Chamereau aus Frankreich. Endstation bedeuteten die Achtelfinals für Joana Mäder und Leona Kernen.

Auf Männer-Seite gab es gleich zweimal den Vergleich zwischen einem Schweizer und einem österreichischen Duo. Beide Seiten gewannen je einmal. Heidrich und Haussener schlugen Timo Hammarberg und Tim Berger 21:13, 22:20. Die nächsten Kontrahenten des Zürchers und des Baslers stehen noch nicht fest. Zu Ende ist das Turnier für Julian Friedli und Jonathan Jordan. Der Aargauer und der Basler unterlagen Philipp Waller/Moritz Pristauz 20:22, 13:21. (riz/sda)








Schlegel fordert auf der Schwägalp Staudenmann
Am Sonntag findet auf der Schwägalp das letzte Bergfest der Saison statt. Dabei kommt es im Anschwingen zum mit Spannung erwarteten Kräftemessen zwischen Werner Schlegel und Fabian Staudenmann. Die beiden Co-Sieger des Brünig-Schwingets messen sich zum zweiten Mal in diesem Jahr. Im Schlussgang des Bernisch-Kantonalen im Wankdorf stellten sie, was Staudenmann den Festsieg einbrachte. In bisher neun Duellen siegte Staudenmann dreimal, davon zweimal auf der Schwägalp (2021 und 2024). Schlegel konnte den Berner bisher zweimal bezwingen. Beide Siege landete der Toggenburger im vergangenen Jahr – auf dem Weissenstein und am ESAF in Mollis.

In den weiteren Spitzenpaarungen auf der Schwägalp greifen der Bündner Schwingerkönig Armon Orlik und der Berner Hüne Adrian Walther sowie der Nordostschweizer Damian Ott und das Berner Supertalent Michael Moser zusammen. Mit Domenic Schneider gegen Romain Collaud, Martin Roth gegen Christian Gerber sowie Marco Good gegen Michael Ledermann kommt es zu weiteren Paarungen zwischen zwei Eidgenossen. (riz/sda)




Alle Schweizer Schwimmer ausgeschieden
Die Schweizer Schwimmer erleben an den Europameisterschaften in Paris einen schwierigen Vormittag. Trotz zwei persönlichen Bestzeiten scheiden alle aus. Enrico Sottile erzielte seine Bestzeit über 200 m Delfin (1:58,46). Der 18-jährige Tessiner, der im Vorlauf den 22. Platz belegte, verpasste die Halbfinals um etwas mehr als eine halbe Sekunde.

Die 20-jährige Angelina Patt verbesserte ihre persönliche Bestzeit über 200 m Lagen um 42 Hundertstel auf 2:16,65 und wurde im Vorlauf 19. Auch Marius Toscan startete über 200 m Delfin und erreichte mit 1:58,50 den 23. Platz. Gian-Luca Gartmann (53./50 m Brust), Gaia Rasmussen (29./100 m Rücken) und Manon Richard (34./100 m Rücken) verpassten die Qualifikation deutlich. Auch die 4x100-m-Mixed-Staffel schied aus. Das Quartett mit Mattia Mauri, Balint Ashton, Julia Ullmann und Manon Richard belegte in seinem Vorlauf mit 3:30,28 den 10. Platz. (riz/sda)


Schweizer Kunstturnerinnen Zehnte, Bickel im Bodenfinal
Die Schweizer Kunstturnerinnen präsentieren sich an der EM in Zagreb von ihrer besten Seite. Das Team belegt den 10. Rang. Nach der letzten Serie am Donnerstagabend stand fest: Die Schweizer Kunstturnerinnen schafften den angestrebten 13. Platz, der noch zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften berechtigt, souverän. Am Ende reichte es dem Quintett Lena Bickel, Anny Wu, Martina Eisenegger, Daria Hartmann und Anastassia Pascu sogar in die Top Ten.

Für das individuelle Highlight sorgte Lena Bickel. Sie qualifizierte sich für den Gerätefinal der besten acht Turnerinnen am Boden vom Samstagnachmittag. Bickel gelang generell ein sehr guter Wettkampf. Im Mehrkampf turnte sie auf den starken 10. Platz. (riz/sda)






Ben Shelton wiederholt Vorjahressieg
Ben Shelton gewinnt wie im Vorjahr das ATP-1000-Turnier in Kanada. Der Amerikaner wird in Montreal im Final seiner Favoritenrolle mit einem 6:3, 7:6 (7:4) gegen Brandon Nakashima gerecht.

Gegen Nakashima, der dank seiner ersten Final-Teilnahme auf dieser Stufe in der Weltrangliste um neun Plätze auf Position 22 vorstossen wird, entschied Shelton auch das sechste Duell für sich. Shelton seinerseits wird nach seinem vierten Turniersieg in diesem Jahr nach jenen in Dallas, München und Stuttgart in der neuesten Ausgabe des Rankings vier Plätze gutmachen und als Nummer 6 geführt werden. (riz)sda)






Iga Swiatek beendet lange Durststrecke
Iga Swiatek gewinnt das WTA-1000-Turnier in Toronto und sichert sich ihren ersten Titel in diesem Jahr. Die Polin bezwingt im Final die Kasachin Jelena Rybakina 6:2, 6:3. Der Final war eine unerwartet einseitige Angelegenheit. Lediglich 75 Minuten benötigte Swiatek für den Erfolg gegen die Weltranglisten-Zweite und Australian-Open-Gewinnerin - und um eine seit dem vergangenen September währende Zeit ohne Turniersieg zu beenden.

«Die letzten Monate sind nicht einfach gewesen. Ich bin deshalb froh, dass ich mich trotz all der Kritik auf meine Arbeit konzentriert habe», sagte Swiatek nach dem zwölften Triumph bei einem Turnier der Kategorie 1000. Im WTA-Ranking wird Swiatek in der nächsten Ausgabe von Platz 8 auf Position 5 vorstossen. (riz/sda)




Tabakovic-Hattrick bringt Salzburg in eine Ligaphase
Haris Tabakovic hat Salzburg quasi im Alleingang in die nächste Europacup-Runde geschossen. Beim Auswärtsspiel auf Zypern gegen Pafos lagen die Salzburger zur Pause nach einer schwachen Leistung mit 0:2 zurück und standen vor dem europäischen Aus. In der zweiten Halbzeit drehte der 32-jährige Grenchner die Partie.

Tabakovic erzielte in der 54., 58. (per Penalty) und 70. Minute einen lupenreinen Hattrick. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit einem 3:3-Unentschieden. Dank dieses Resultats und dem Hinspielsieg (1:0), bei dem Tabakovic ebenfalls getroffen hatte, stehen die Österreicher nun in den Playoffs um den Einzug in die Ligaphase der Europa League gegen den schwedischen Meister Mjällby. Sollten sie dieses Aufeinandertreffen verlieren, wären sie für die Ligaphase der Conference League qualifiziert. (abu/sda/apa)


Erfolg für Simona Waltert
Simona Waltert feiert am WTA-1000-Turnier in Cincinnati einen schönen Erfolg. Die Bündnerin gewinnt ihr Erstrundenspiel gegen die Kroatin Petra Marcinko 5:7, 6:4, 6:2.

Waltert, in der Weltrangliste auf Platz 90 klassiert, kämpfte sich nach verlorenem Startsatz zurück und zeigte sich dabei nervenstark. Nach dem ersten Satz wehrte sie sämtliche neun Breakchancen ihrer Gegnerin ab. Nun kommt es für Waltert zu einem speziellen Duell: In der zweiten Runde trifft sie auf Jessica Pegula, die aktuelle Weltnummer 3. (abu/sda)


Buemi verlässt die Formel E
Sébastien Buemi wird in der kommenden Saison nicht mehr in der Formel E antreten. Das Team Envision gab am Donnerstag die Trennung vom 37-jährigen Waadtländer bekannt. Buemi war seit dem Start der Formel E im Jahr 2014 Teil der Rennserie und prägte deren Anfangsjahre massgeblich. Der Schweizer feierte 14 Siege, stand 36-mal auf dem Podest und sicherte sich 17 Pole-Positions. In der Saison 2015/16 wurde er Weltmeister. Dreimal beendete er die Meisterschaft zudem als Zweiter.

Nach Stationen bei Renault und Nissan fuhr Buemi in den vergangenen vier Jahren für Envision. Seinen letzten Sieg in der Formel E feierte er im vergangenen Jahr in Monaco. Bei Envision wird er künftig eine beratende Rolle übernehmen und weiterhin in die Entwicklungsarbeit eingebunden sein. Buemi will sich künftig auf seine Karriere in der Langstrecken-Weltmeisterschaft mit Toyota konzentrieren. (riz/sda)
Frühere Lugano-Präsident Fabio Gaggini ist verstorben
Wie der HC Lugano am Donnerstag mitteilt, ist Vereinsikone Fabio Gaggini nach einer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben. Zunächst war Gaggini bei den Tessinern als Spieler aktiv und führte Lugano 1982 als Captain in die Nationalliga A. Bereits im Alter von 28 Jahren beendete er seine Spielerkarriere und übernahm 1991 das Amt des Präsidenten.

Insgesamt wurden die Bianconeri mit Präsident Gaggini viermal Meister. 2006 gab er sein Amt ab, blieb dem Verein aber treu. Der HCL lobt den ehemaligen Präsident in einer offiziellen Meldung: «Charismatisch, empathisch, ein Stratege von aussergewöhnlichem Format, mit ausgeprägter Weitsicht und der Fähigkeit, die Gegenwart zu lesen und die Zukunft vorauszudenken, verstand er es stets, Entwicklungen im Sport und in seinem Umfeld frühzeitig zu erkennen.» (riz)


Djakovic und Löhr in den Halbfinals
Mit Kay-Lynn Löhr über 200 m Brust und Antonio Djakovic über 200 m Crawl überstehen am Donnerstag an der EM in Paris nur zwei Schweizer die erste Hürde. Djakovic qualifizierte sich als 16. nur knapp für die Halbfinals vom Abend. Mit seiner Vorlauf-Zeit von 1:47,07, rund 1,7 Sekunden über seinem Schweizer Rekord, zeigte sich der Thurgauer zufrieden. «Das war bestimmt ein Schritt vorwärts.»

Seit dem Gewinn der EM-Bronzemedaille 2024 unterbot der immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen kämpfende Djakovic die 1:47er-Marke nicht mehr. Löhr schaffte den Vorstoss in die Halbfinals über 200 m Brust als 13. In 2:28,47 blieb die 18-jährige Zürcherin allerdings um mehr als zwei Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit (riz/sda)
Beachvolley-Duos siegen erneut
Die Duos Nina Brunner/Tanja Hüberli (Bild) und Joana Mäder/Leona Kernen bleiben an der Beachvolleyball-EM in Stare Jablonki in Polen auf Erfolgskurs. Beide Teams haben auch ihr zweites Gruppenspiel gewonnen.

Brunner/Hüberli bezwangen die Französinnen Làzana Placette und Alexia Richard 21:18, 21:16. Im dritten und letzten Gruppenspiel gegen die Tschechinnen Kylie Neuschäferova und Martina Maixnerova können die zweifachen Europameisterinnen den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für die Achtelfinals perfekt machen.

Julian Friedli und Jonathan Jordan qualifizieren sich mit einem Coup für die Achtelfinals. Sie bezwingen die Weltmeister und Olympiasieger. Friedli und Jordan wuchsen im zweiten Gruppenspiel über sich hinaus. Der Aargauer und der Basler setzten sich gegen David Ahman und Jonatan Hellvig 21:19, 21:18 durch. (riz/sda) (ram/sda)
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