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Sportnews-Ticker: Argentinien gewinnt ohne Lionel Messi deutlich

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Argentinien gewinnt ohne Messi klar +++ Ehammer und Kälin mit historischem Erfolg

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
01.10.2026, 07:2101.10.2026, 07:21
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Argentinien besiegt Bolivien
Der WM-Finalist Argentinien kehrte in der Nacht auf Donnerstag mit einem überzeugenden 4:0-Sieg gegen Bolivien auf den Rasen zurück.

Lautaro Martinez (19.), Nicolas Paz (29.), Cristian Romero (53.) und José «Flaco» Lopez (86.) erzielten im argentinischen Cordoba die Tore zum Sieg der Albiceleste, die auf ihren Star Lionel Messi verzichten musste. Der 39-jährige Stürmer hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft angekündigt und wird sich am 6. Oktober bei einem weiteren Testspiel gegen Benin verabschieden. (nih/sda/afp)
Ehammer und Kälin sorgen für Schweizer Doppelsieg
Simon Ehammer und Annik Kälin gewinnen die Gesamtwertung der Mehrkampf-Tour von World Athletics. Noch nie zuvor hat ein Schweizer Athlet oder eine Schweizer Athletin die seit 1998 bestehende Serie für sich entschieden.

Ehammer setzte sich 2026 mit 3703 Punkten vor Deutschlands Weltmeister Leo Neugebauer durch. Kälin gewann mit 3653 Zählern deutlich vor der Polin Adrianna Sulek-Schubert. Beide erzielten die zweithöchste Siegerpunktzahl in der Geschichte dieser Serie und wurden mit je 30'000 Dollar Preisgeld belohnt.

Für die Tour zählen die besten drei Mehrkämpfe eines Athleten oder einer Athletin bei Meetings und grossen Meisterschaften. Leistungen aus der Halle und im Freien können einfliessen. Die Resultate werden in vergleichbare Punkte umgerechnet und addiert. (nih/sda)


Lausanne mit Prestigesieg aus dem Nichts
Lausanne gewinnt das erste Léman-Derby der Saison gegen Genève-Servette nach einem 2:5-Rückstand 6:5 im Penaltyschiessen.

Lausanne zeigte in einer schwierigen Phase grosse Moral. Bereits im ersten Drittel hatte es zweimal einen Rückstand aufgeholt, doch drei Minuten vor Schluss schien der Mist beim Stand von 2:5 geführt. Dann rettete das Söldner-Trio Curtis Lazar, Ahti Oksanen und Drake Caggiula die Waadtländer in die Verlängerung.

Die letzten beiden Tore fielen mit sechs Feldspielern und ohne Goalie. Im fälligen Penaltyschiessen traf dann einzig Erik Brännström und sicherte dem Heimteam zwei völlig unverhoffte Punkte. (val/sda)
Entscheid über Schwimm-EM in Basel vertagt
Noch immer bleibt unklar, ob die Kurzbahn-EM der Schwimmer 2027 in Basel stattfinden wird. Die Frist für die Suche nach Geldgebern wird bis Ende Oktober verlängert.

Swiss Aquatics hatte sich um die Ausrichtung der Kurzbahn-Europameisterschaften 2027 beworben, um einen internationalen Schwimm-Grossanlass erstmals in dieser Form in die Schweiz zu holen, wie der Schweizer Verband in einer Medienmitteilung schreibt. Die Elite-Meisterschaften sollen vom 7. bis 12. Dezember 2027 in der Basler St. Jakobshalle stattfinden. (abu/sda)


Schweizerinnen gegen Schweden chancenlos
Das Eishockey-Nationalteam der Frauen startet mit einer Niederlage ins zweite Turnier der Women's Euro Hockey Tour. Zum Auftakt unterliegen die Schweizerinnen Schweden in Lahti 0:5.

Im ersten von drei Spielen beim Turnier im Süden Finnlands musste die Schweiz auf ihre angeschlagene Teamleaderin Alina Müller verzichten. Ohne die Stürmerin aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL fehlte dem Team von Nationaltrainerin Shannon Miller in der Offensive die Durchschlagskraft, gleichzeitig präsentierten sich die Schweizerinnen defensiv anfällig. Kurz vor Spielhälfte liessen sie zwei Powerplays in Folge ungenutzt, wenig später erhöhten die Schwedinnen innert 34 Sekunden von 1:0 auf 3:0.

Auch zu Beginn des Schlussdrittels wurde die Schweiz kalt erwischt. Innert 49 Sekunden kassierte Torhüterin Andrea Brändli einen weiteren Doppelschlag. Aus dem starken schwedischen Kollektiv ragte Tilde Grillfors heraus. Der 18-jährigen Stürmerin gelang bei ihrem Länderspieldebüt mit drei Treffern gleich ein Hattrick. (nih/sda)

Ocon verlässt das Team Haas
Im Formel-1-Team wird für die kommende Saison ein Cockpit frei. Der Franzose Esteban Ocon verlässt den amerikanischen Rennstall Haas nach zwei Jahren.

Die Verkündung von Ocons Abgang war keine Überraschung mehr. Die Zeichen hatten schon länger auf Trennung gestanden. «Ich verlasse das Team Haas mit hoch erhobenem Kopf und bin stolz auf meine Leistungen – und das unter Umständen, die aus verschiedenen Gründen und aufgrund von Faktoren, die ausserhalb meiner Kontrolle lagen, nicht immer einfach waren», schreibt der 30-jährige Franzose.

Ocon sieht das Ende der Zusammenarbeit nicht als Schlussstrich unter seine Zeit als Formel-1-Fahrer. «Ich bin nach wie vor motiviert und hungrig. Dies ist keineswegs das Ende meiner Formel-1-Karriere.» Wer der zukünftige Teamkollege des Briten Oliver Bearman sein wird, steht noch nicht fest. (nih/sda)
Racioppi stösst als vierter Goalie zur Nati
Anthony Racioppi stösst als zusätzlicher Torhüter zur Schweizer Nationalmannschaft. Hintergrund ist die Belastungssteuerung im Training in der letzten Woche des Zusammenzugs, wie der Schweizerische Fussballverband SFV am Mittwoch mitteilte.

Damit umfasst das Kader vor den Nations-League-Spielen in Luzern am Samstag gegen Slowenien und am Dienstag gegen Nordmazedonien neu 25 Spieler. Mit Gregor Kobel, Yvon Mvogo, Marvin Keller und Racioppi stehen Murat Yakin nunmehr vier Torhüter zur Verfügung. Von diesem Quartett hat der 27-jährige Racioppi, der beim FC Sion unter Vertrag steht, als einziger noch kein A-Länderspiel bestritten. (nih/sda)
Startsieg für Viktorija Golubic
Viktorija Golubic erreicht beim WTA-1000-Turnier in Peking die 2. Runde. Die Zürcherin bezwingt die Amerikanerin Elvina Kalieva 6:3, 6:1. Mit Kalieva, die als Nummer 117 im Ranking exakt 50 Plätze hinter ihr liegt, bezwang Golubic eine im Hauptfeld von WTA-Turnieren seit längerer Zeit sieglose Kontrahentin. Die Tochter usbekischer Einwanderer bezog ihre fünfte Erstrunden-Niederlage in Folge.

Golubic bestritt mit dem ersten Duell gegen Kalieva ihren ersten Ernstkampf seit gut vier Wochen und ihrem Ausscheiden beim US Open in der ersten Runde gegen die Französin Diane Parry. Beim hochdotierten Turnier in Peking meisterte sie ihre Startaufgabe zum zweiten Mal erfolgreich; Gleiches war ihr vor zwei Jahren bei ihrer Premiere in Chinas Hauptstadt gelungen.

Nächste Gegnerin ist mit Peyton Stearns (WTA 36) erneut eine Amerikanerin. Im bisher einzigen Vergleich mit Stearns, der Nummer 36 der Weltrangliste, zog Golubic im März dieses Jahres beim WTA-1000-Event in Miami den Kürzeren. (nih/sda)


Panthers ohne Schmid bezwingen Stanley-Cup-Sieger
Die Florida Panthers kommen zum Auftakt der NHL-Saison zu einem knappen Sieg. Das ohne Torhüter Akira Schmid angetretene Team bezwingt Stanley-Cup-Gewinner Carolina Hurricanes 1:0 nach Verlängerung.

Die Entscheidung in diesem ersten zähen Ringen fiel 4,3 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung. Den Treffer erzielte einer, der sich im Normalfall nicht als Torschütze hervortut, Verteidiger Gustav Forsling. Der Schwede hat in seiner Bilanz nach bisher 558 Spielen in der Qualifikation erst 60 Tore stehen; in den letzten 36 Partien der vergangenen Meisterschaft hatte er nicht mehr getroffen.

Zweiter Matchwinner für die Panthers war ein Landsmann Forslings. Jacob Markström, der den Vorzug gegenüber dem von den Vegas Golden Knights in den Sunshine State gewechselten Schmid erhielt, wehrte alle 15 Abschlussversuche der Hurricanes ab.

Der 36-jährige Nordländer kehrte auf diese Saison zu den Panthers zurück, die ihn vor 18 Jahren im Draft gewählt hatten. Nach vier Saisons waren die Vancouver Canucks, die Calgary Flames und die New Jersey Devils seine weiteren Stationen. An der Seite von Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler war Markström die vorangegangenen zwei Jahre tätig. (car/sda)

Guillermo Abascal wird Trainer bei Yverdon
Yverdon-Sport präsentiert einen neuen Trainer. Beim Dritten der Challenge League folgt Guillermo Abascal auf Martin Andermatt, der in seine Funktion als Technischer Direktor zurückgekehrt ist.

Abascal war zuletzt 2022 in der Schweiz angestellt. Von Februar bis zum Ende der Saison trainierte der Spanier den FC Basel, ehe er zu Spartak Moskau wechselte. Nach einem Kurz-Engagement beim FC Granada war er zuletzt in Mexiko tätigt. Nun kehrt der 37-Jährige in die Schweiz zurück und soll das waadtländische Team zu einem Aufstiegskandidaten formen. (riz/sda)
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