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Präsidentenwahl bei der FIFA: Wer für und wer gegen Infantino ist

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Gerät immer mehr unter Druck: Gianni Infantino.Bild: www.imago-images.de

Diese Länder sind für und diese gegen Infantino – hier behältst du den Überblick

Das Eis für den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino wird immer dünner. Diese Karte zeigt, welche Verbände noch hinter dem FIFA-König stehen – und welche ihn nicht mehr wählen wollen.
05.08.2026, 12:4305.08.2026, 15:05

Gianni Infantino gerät derzeit heftig unter Druck. Er wollte über eine neue Tochtergesellschaft namens FIFA Forward Enterprise Anteile an den WM-Rechten an private Investoren verkaufen. Berichten zufolge mit Beteiligung von Geldgebern aus dem Umfeld von US-Präsident Trump.

Die UEFA reagierte scharf und drohte mit einem Komplettboykott aller FIFA-Turniere. Auch die Asiatische Fussball-Konföderation (AFC) und die Nord-, Zentralamerikanische und Karibische Fussball-Konföderation (CONCACAF) lehnten das Vorhaben ab.

Unter diesem geschlossenen Widerstand knickte Infantino ein und begrub das Projekt. Der Rückzug beruhigt die Lage aber nicht. Auch nicht in Bezug auf die FIFA-Wahlen 2027: Mehrere Verbände fordern einen Wandel im Weltverband. Einige stellen sich demonstrativ hinter Infantino. Eine Übersicht über die aktuellen Meinungen:

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Nachdem Infantino das Investoren-Projekt beerdigt hatte, sicherten ihm mehrere Länder ihre Unterstützung zu: Katar äusserte sich als eines der ersten Länder positiv, kurz darauf lobte auch Sri Lanka Infantinos Rückzieher.

Die Vereinigten Arabischen Emirate stellten sich ebenfalls hinter ihn, während gleich mehrere afrikanische Verbandschefs nachzogen – Marokko, Ägypten, Mauretanien, Niger und die Demokratische Republik Kongo veröffentlichten ähnlich lautende Erklärungen und sicherten ihm ihre Treue zu. Auch der Libanon und Kuwait zählen zu seinen Unterstützern.

Auf der Gegenseite wächst die Riege der Kritiker weiter an: Wales, England und Serbien kündigten an, Infantino bei der Wahl im März 2027 nicht mehr zu wählen. Kurz danach zog Schweden nach und entzog ihm ebenfalls das Vertrauen. Verbandschef Simon Aström warf ihm anhaltende Mängel bei Transparenz und Führung vor.

Jordaniens Verbandspräsident warf dem FIFA-Präsidenten gar Erpressung vor. Die Schweiz hält sich vorerst zurück und sucht das Gespräch mit dem FIFA-Boss, bevor sie sich festlegt. (olj)

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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Luusoner
05.08.2026 13:42registriert Juni 2024
"Die Schweiz hält sich vorerst zurück und sucht das Gespräch mit dem FIFA-Boss, bevor sie sich festlegt. "
Das ist wieder typisch...was gibt es da noch zu besprechen?! Ich erwarte ein klares Contra Infantino vom SFV...alles andere wäre eine Frechheit.
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Das Klavier singt Schlagzeug
05.08.2026 14:05registriert Juni 2024
Der SFV soll sich endlich auch klar von Gianni distanzieren!
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001163.f7a871f2@apple
05.08.2026 13:28registriert Juli 2022
Als Schweizer frage ich mich langsam ob das in unserer DNA verankert ist immer zu zögern und am Ende doch die falsche Entscheidung zu treffen oder einfach auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Peinlich. „Eier, wir brauchen Eier!“
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