Das
Schweizer Kunstturn-Team muss sich am
Swiss Cup im Zürcher Hallenstadion mit Rang 3 begnügen. Den Sieg sichert Frankreich. Das Schweizer Quartett mit
Lena Bickel, Anastassia Pascu, Noe Seifert und Florian Langenegger war von den fünf Teams in der aus drei Runden bestehenden Qualifikation klar das stärkste und erreichte direkt den Halbfinal der besten drei Equipen. In diesem traten nur je eine Turnerin und ein Turner an. Langenegger überzeugte am Barren, und auch Pascu zeigte am Stufenbarren eine solide Leistung. Dennoch fehlten dem Schweizer Team mit einem Total von 27,050 Punkten
gerade einmal 0,05 Punkte zum Einzug in den Final – im Halbfinal begann es wieder bei null.
«Im Moment sitzt der Frust schon noch tief», sagte Langenegger. «Dennoch können wir stolz auf uns sein, wir zeigten gute Übungen.» Während der 23-Jährige dreimal turnte, kam Teamleader Seifert nur einmal zum Einsatz, da die Schweizer direkt den Halbfinal erreichten. Der letztjährige WM-Dritte im Mehrkampf wäre im «Viertelfinal» nochmals an der Reihe gewesen. Wer wann antrat, musste schon vor dem Wettkampf definiert werden. Seifert hätte nur allzu gerne noch an seinem Paradegerät, dem Barren, geturnt.
Frankreich mit
Lorette Charpy, Alizée Letrange, Anthony Mansard und Léo Saladino sicherte sich wie schon bei der letzten Austragung des Swiss Cups vor zwei Jahren den Sieg. Im Final mit je vier Übungen setzte es sich gegen Deutschland mit einem Vorsprung von 0,3 Punkten durch. 2024 bestand ein Team allerdings nur aus einer Athletin und einem Athleten, diesmal waren es erstmals je zwei. (pre/sda
