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Sportnews-Ticker: Carlos Alcaraz feiert in Paris seinen 29. Turniersieg

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Alcaraz feiert in Paris den 29. Turniersieg +++ Handball-Nati verliert vor Rekordkulisse

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
08.11.2026, 17:5908.11.2026, 18:13
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Alcaraz mit Revanche und dem 29. Turniersieg
Carlos Alcaraz feiert den dritten Turniersieg seit Ende September. Der Spanier gewinnt erstmals das ATP-1000-Turnier von Paris. Im Final schlägt er Ben Shelton 7:6, (7:5), 7:5. Für Alcaraz war der Erfolg gegen Shelton eine Revanche. Am letzten US Open hatte der frühere Weltranglistenerste im Viertelfinal im Tiebreak des fünften Satzes verloren. Nun zeigte er in Paris die beeindruckende Fähigkeit, sich im entscheidenden Moment zu steigern. Im zweiten Satz lag er 2:4 zurück, bevor er fünf der letzten sechs Games für sich entschied. Im Viertelfinal gegen Taylor Fritz hatte der siebenfache Grand-Slam-Turniersieger zwei Matchbälle abgewehrt.

Alcaraz, der im Sommer mehrere Monate verletzt ausgefallen ist und dadurch unter anderem das French Open und Wimbledon verpasst hat, befindet sich in exzellenter Form. Seit seiner Rückkehr auf die Tour für das US Open verlor er nur zwei Matches und gewann drei Turniere (Tokio, Wien und Paris). Für das am nächsten Sonntag beginnende Saisonfinale der besten acht Spieler in Turin ist der 23-Jährige nach seinem 29. Turniersieg auf der ATP-Tour bestens gerüstet. (pre/sda)



(sda)
Bezzecchi mit 5. Saisonsieg – WM-Entscheidung vertagt
Marco Bezzecchi gewinnt überlegen den Grand Prix von Katar und sorgt damit dafür, dass die WM-Entscheidung in der MotoGP vertagt wird. Der Italiener setzte sich in Lusail von der Pole-Position aus durch und feierte im 20. Grand Prix der Saison seinen fünften Sieg, den 18. insgesamt in der MotoGP. Hinter dem Italiener auf Aprilia belegten WM-Leader Marc Marquez auf Ducati und Markenkollege Raul Fernandez die weiteren Podestplätze.

Marquez verpasste zwar die erste Chance, seinen achten WM-Titel in der Königsklasse des Motorradsports vorzeitig sicherzustellen. Einen Tag nach seinem Sieg im Sprintrennen machte der 33-jährige Spanier aber den nächsten Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus. Sein Rivale Jorge Martin wurde erneut zurückgebunden.

Der Weltmeister von 2024 belegte, noch immer beeinträchtigt von seinem gebrochenen Handgelenk, den 7. Platz und liegt nun 60 Punkte hinter Marquez. Bezzecchi verkürzte seinen Rückstand auf Marquez auf 74 Zähler. Genauso viele Punkte gibt es an den letzten beiden Grand-Prix-Wochenenden maximal noch zu holen. Die Entscheidung fällt damit frühestens in zwei Wochen beim Grand Prix von Portugal in Portimão. Sollte sie dort noch nicht fallen, kommt es eine Woche später beim Saisonfinale in Valencia zum Showdown. (pre/sda)

Schweizer verlieren vor Rekordkulisse gegen den Olympiasieger
Die Schweizer Handballer verlieren vor über 11'000 Zuschauern in der Zürcher Swiss Life Arena gegen das übermächtige Dänemark mit 24:33. Die Dänen um Mathias Gidsel, den Welthandballer der letzten drei Jahre, sind der ultimative Test für jedes Nationalteam. Der aktuelle Olympiasieger sowie amtierende Welt- und Europameister zeigte vorab zu Beginn der Halbzeiten seine grosse Klasse und sorgte innerhalb kurzer Zeit jeweils für den Unterschied. Zum Start der Partie dauerte es sieben Minuten, bis die Schweiz beim Stand von 0:3 ein erstes Mal traf. Danach wurden die Dänen von den Schweizern in Schach gehalten - zumindest so gut, dass der Vorsprung der Gäste bis zur Pause nur auf vier Treffer anwuchs (9:13).

In der zweiten Halbzeit erhöhte Dänemark nochmals das Tempo und die Effizienz. Fünf Minuten nach der Pause und nach einem 6:0-Lauf der Gäste stand es 19:9. Beim folgenden Timeout ärgerte sich Schmid, dass sein Team innerhalb von fünf Minuten alles kaputt mache, was man sich zuvor erarbeitet hatte. Die Durststrecke der Schweizer war nicht zuletzt auf den starken dänischen Keeper Kevin Möller zurückzuführen. Wie schon vor einigen Tagen in Porto gegen Portugal (28:33) war Schmids Truppe zu wenig effizient. (pre/sda)
Kym und Feldbausch verlieren Challenger-Finals
Jérôme Kym (ATP 161) und Kilian Feldbausch (ATP 262) verlieren am Sonntag ihre Finals auf der Challenger-Tour. Kym musste sich in Bratislava dem Österreicher Jurij Rodionov (ATP 142) mit 2:6, 1:6 geschlagen geben. Der Viertelfinalist der letzten Swiss Indoors, der seine beiden Titel auf der zweithöchsten Stufe 2024 gewonnen hat, wird am Montag in der Weltrangliste neu auf Platz 143 klassiert sein und damit Stan Wawrinka als besten Schweizer ablösen. Feldbausch verlor im italienischen Taranto gegen den Franzosen Matteo Martineau (ATP 244) 3:6, 2:6. Im ATP-Ranking wird der Genfer, der im Mai seinen ersten Challenger-Titel gewonnen hatte, 25 Plätze gutmachen. (pre/sda)
Neuer fällt mehrere Wochen aus
Bayern München muss erneut mehrere Wochen ohne Goalie Manuel Neuer auskommen. Der 40-Jährige hat sich einen Teilriss der Sehne im rechten Fuss zugezogen, wie der Klub mitteilt. Eine genaue Ausfalldauer gab der Bundesliga-Leader nicht bekannt. Es dürfte sich jedoch um mehrere Wochen handeln. Neuer war am Samstag beim 2:1-Sieg in Mainz kurz vor der Halbzeitpause verletzungsbedingt ausgewechselt worden.

Für den Routinier ist es bislang eine schwierige Saison. Wegen verschiedener Verletzungen hat er bereits vier Ligaspiele und eine Partie in der Champions League komplett verpasst. Mit Jonas Urbig steht allerdings ein vielgelobter Ersatz bereit. Der 23-Jährige kam im Oktober zu seinen ersten Einsätzen im Nationalteam. (pre/sda)

Liu holt sich den ersten Titel ihrer Karriere
Die Amerikanerin Claire Liu, derzeit ausserhalb der Top 100 klassiert, gewann in Hongkong den ersten Titel ihrer Karriere. Sie bezwang die Philippinerin Alexandra Eala, die Nummer 17 der Weltrangliste, 6:3, 6:0. Die 26-jährige Kalifornierin, die 2017 in Wimbledon den Titel bei den Juniorinnen gewann, konnte sich auf höchstem Niveau nie wirklich durchsetzen und erreichte als Höchstwert Platz 52 der Weltrangliste. Im Final in Hongkong sorgte sie nun für eine Überraschung, indem sie der 21-jährigen Eala, die einen dicken Verband am rechten Knie trug, keine Chance liess. (pre/sda)

Kyshawn George nicht mehr so treffsicher
Der NBA-Spieler Kyshawn George konnte einen Tag nach seiner Glanzvorstellung mit 33 Punkten gegen die Atlanta Hawks nicht erneut brillieren. Bei der 75:114-Niederlage der Washington Wizards gegen die Oklahoma City Thunder musste er sich in der Nacht auf Sonntag mit 14 Zählern begnügen. Insbesondere bei den Dreipunktewürfen büsste der Walliser an Treffsicherheit ein. Während er am Freitag fünf seiner sieben Distanzwürfe versenkt hatte, traf er am Samstag bei acht Versuchen noch zweimal.

Bei den Houston Rockets fehlte Clint Capela wegen einer Sprunggelenkverletzung zum dritten Mal in Folge. Er musste mitansehen, wie sein Team auswärts gegen die Phoenix Suns 99:102 verlor. Die Aufholjagd seiner Kollegen, die zwischenzeitlich mit 19 Punkten zurückgelegen hatten, blieb somit unbelohnt. (pre/sda)
Messi gewinnt seinen zweiten Goldenen Schuh in der MLS
Lionel Messi gewann mit Inter Miami am letzten Spieltag der Regular Season seinen zweiten Goldenen Schuh in Folge für den erfolgreichsten Torschützen der Major League Soccer.

Der Argentinier erzielte im Spiel gegen Charlotte zwar kein Tor, aber die 26 Treffer in den vorangegangenen Partien reichten aus, um ihn zum ersten Spieler zu machen, der zweimal in Folge den Goldenen Schuh der MLS gewann. Dies vor Petar Musa aus Dallas mit 22 Toren. Im vergangenen Jahr hatte Messi 29 Treffer erzielt.

Die Saison ist für Messi und Inter Miami in den USA aber noch nicht zu Ende. Nun stehen die Playoffs an. (vro/sda/afp)

Norris im Regen auf der Pole – Hülkenberg von Startplatz 4
Im stark vom Regen beeinflussten Qualifying zum Grand Prix von Brasilien startet der abtretende Weltmeister Lando Norris aus der Pole-Position, vor seinem Nachfolger Kimi Antonelli. Das Qualifying muss wegen Regens bereits nach vier Minuten wieder unterbrochen werden. Im Q2 sind die Bedingungen ein wenig besser, in der Entscheidung liegt dann nicht mehr als eine schnelle Runde drin, ehe der Regen wieder zu stark wird, um sich noch zu verbessern.

Die Nerven liegen bei manchen blank. George Russell im Mercedes wird von seiner Box angewiesen, seine Runde nicht voll durchzuziehen und auf die zweite zu setzen - die dann nicht mehr möglich ist. «Das wäre die Pole gewesen», schimpft der Brite. «Du bist immerhin P2», tönt es zurück. Stimmt so allerdings beides nicht. Russell muss wegen Modifizierungen an seinem Antrieb fünf Plätze nach hinten. So rückt der zweite Mercedes-Pilot Kimi Antonelli für sein erstes Rennen als frisch gekürter Weltmeister in die Frontreihe - neben seinem Vorgänger Lando Norris im McLaren.

Von Rückversetzungen profitiert auch Nico Hülkenberg. Der Deutsche startet an dem Ort, wo er vor sechzehn Jahren seine einzige Pole-Position herausfuhr, nach einem starken Qualifying von Startplatz 4 los - so weit vorne wie das in Hinwil domizilierte Audi-Team noch nie in diesem Jahr. Nur auf Platz 19 kommt hingegen Lokalmatador Gabriel Bortoleto nach einem Unfall gleich zu Beginn.

Zehn Positionen nach hinten versetzt werden Charles Leclerc im Ferrari (ursprünglich Platz 4), sogar ganz nach hinten im Feld sein Teamkollege Lewis Hamilton und Max Verstappen im Red Bull. Dies führt zur kuriosen Situation, dass die beiden nach überstandenem Q1 gar nicht mehr versuchen, ins finale Q3 zu kommen. Interlagos gilt als Strecke, wo das Überholen relativ einfach möglich ist. Der Start am Sonntag erfolgt um 18.00 Uhr. Auch da wäre Regen keine Überraschung. (pre/sda)

Weltnummer 1 Rybakina nicht an den WTA Finals
Die Weltranglistenerste Jelena Rybakina sagt ihre Teilnahme an den WTA Finals in Indian Wells, dem prestigeträchtigen Saisonfinale mit den besten acht Spielerinnen der Saison, aus gesundheitlichen Gründen ab. «Es tut mir sehr leid, meinen Fans mitteilen zu müssen, dass ich für die diesjährigen WTA Finals leider absagen muss», teilte die Kasachin mit. «Es war eine unglaubliche Saison, aber mein Körper ist einfach noch nicht bereit für den Wettkampf.» Sie hatte bereits letzte Woche beim Turnier in Tokio wegen Rückenproblemen Forfait erklärt. Die Gewinnerin des Australian Open und des US Open in diesem Jahr wird durch die Ukrainerin Marta Kostjuk, die Nummer 10 der Weltrangliste, ersetzt. (pre/sda)
Winterthur verspielt eine Zwei-Tore-Führung
Der FC Winterthur, erster Verfolger von Leader Stade Lausanne-Ouchy, erleidet einen Rückschlag. Durch einen späten Gegentreffer endet das Heimspiel gegen Etoile Carouge 2:2. Durch Treffer von Antonio Marchesano, der in der Vorwoche mit einem Hattrick in Wil geglänzt hatte, und Emilio Kehrer führte Winterthur in der 40. Minute 2:0. Doch die Gäste aus dem Kanton Genf gaben sich nicht geschlagen, kamen noch vor der Pause zum Anschlusstreffer und in der 92. Minute zum Ausgleich. Damit liegt Winterthur in der Challenge-League-Tabelle sechs Punkte hinter den in dieser Saison noch ungeschlagenen Lausannern, die tags zuvor einen souveränen 5:1-Sieg gegen Stade Nyonnais gefeiert hatten. (pre/sda)
Schweizer Kunstturner verpassen den Final hauchdünn
Das Schweizer Kunstturn-Team muss sich am Swiss Cup im Zürcher Hallenstadion mit Rang 3 begnügen. Den Sieg sichert Frankreich. Das Schweizer Quartett mit Lena Bickel, Anastassia Pascu, Noe Seifert und Florian Langenegger war von den fünf Teams in der aus drei Runden bestehenden Qualifikation klar das stärkste und erreichte direkt den Halbfinal der besten drei Equipen. In diesem traten nur je eine Turnerin und ein Turner an. Langenegger überzeugte am Barren, und auch Pascu zeigte am Stufenbarren eine solide Leistung. Dennoch fehlten dem Schweizer Team mit einem Total von 27,050 Punkten gerade einmal 0,05 Punkte zum Einzug in den Final – im Halbfinal begann es wieder bei null.

«Im Moment sitzt der Frust schon noch tief», sagte Langenegger. «Dennoch können wir stolz auf uns sein, wir zeigten gute Übungen.» Während der 23-Jährige dreimal turnte, kam Teamleader Seifert nur einmal zum Einsatz, da die Schweizer direkt den Halbfinal erreichten. Der letztjährige WM-Dritte im Mehrkampf wäre im «Viertelfinal» nochmals an der Reihe gewesen. Wer wann antrat, musste schon vor dem Wettkampf definiert werden. Seifert hätte nur allzu gerne noch an seinem Paradegerät, dem Barren, geturnt.

Frankreich mit Lorette Charpy, Alizée Letrange, Anthony Mansard und Léo Saladino sicherte sich wie schon bei der letzten Austragung des Swiss Cups vor zwei Jahren den Sieg. Im Final mit je vier Übungen setzte es sich gegen Deutschland mit einem Vorsprung von 0,3 Punkten durch. 2024 bestand ein Team allerdings nur aus einer Athletin und einem Athleten, diesmal waren es erstmals je zwei. (pre/sda
Alcaraz trifft im Paris-Final auf Shelton
Beim letzten Masters-1000-Turnier des Jahres kommt es in Paris zu einem Final grosser Namen: Carlos Alcaraz trifft am Sonntag auf Ben Shelton. Das Duell im Pariser Vorort La Défense wird eine Revanche für das US Open: Der siebenfache Grand-Slam-Champion Alcaraz trifft auf die Nummer 4 der Weltrangliste. Vor zwei Monaten lieferten sich die beiden in New York einen packenden Viertelfinal, den Shelton nach fünf Sätzen und in den frühen Morgenstunden für sich entschied. Anschliessend erreichte der Amerikaner seinen ersten Grand-Slam-Final, den er gegen Alexander Zverev verlor.

Alcaraz erfreut sich nach seinen Verletzungsproblemen im Frühling und Sommer einer hervorragenden Form und gewann zuletzt das Hallenturnier in Wien. Am Samstag wurde er seiner Favoritenrolle gegen den Norweger Casper Ruud (ATP 23) nach einem verhaltenen Start mit 6:4, 6:4 souverän gerecht. Shelton, der in Basel sensationell gegen den Schweizer Jérôme Kym gescheitert war, bekundete mehr Mühe. Am Ende rang er jedoch den überraschenden Franzosen Luca Van Assche (ATP 47) vor dessen Heimpublikum 5:7, 6:3, 6:4 nieder. (pre/sda)

Celestinis Burnley verliert trotz 4:1-Führung
Burnley mit Neo-Trainer Fabio Celestini kassiert gegen Cardiff eine äusserst bittere Niederlage. Nach einer 4:1-Führung unterliegt der Premier-League-Absteiger 4:5. Die Gäste aus Burnley mussten die vier Treffer zur Wende zwischen der 65. und 94. Minute hinnehmen. Der zuletzt verletzte Zeki Amdouni wurde in der 80. Minute eingewechselt und stand damit bei zwei Gegentoren auf dem Platz.

Der Spielverlauf erinnert an das Super-League-Duell zwischen Lausanne-Sport und Thun von letzter Woche. Auch die Waadtländer führten 4:1, ehe der Gegner mit einer spektakulären Aufholjagd und vier Toren zwischen der 70. und 96. Minute die Partie noch drehte. Für Burnley war es bereits die siebte Niederlage in dieser Saison. Das Team belegt derzeit den 22. Platz, der den zweiten Abstieg in Folge bedeuten würde. Auf Celestini, der Ende Oktober als Trainer verpflichtet wurde, wartet eine schwierige Aufgabe. (pre/sda)
Marquez kommt WM-Titel mit Sprintsieg näher
Der Ducati-Fahrer Marc Marquez gewinnt den Sprint des GP von Katar. Sein letzter WM-Konkurrent Jorge Martin wird Dritter und hat nun 49 Punkte Rückstand. Marquez könnte am Sonntag Weltmeister werden. Der Spanier fuhr auf dem Lusail Circuit im Sprint über zehn Runden souverän zum Sieg, nachdem Pole-Mann Marco Bezzecchi bei einem zu forschen Überholmanöver stürzt. Bezzecchis Aprilia-Markenkollege Jorge Martin zeigt einen heroischen Kampf und wird trotz seines gebrochenen Handgelenks, wegen dem er den letzten GP in Malaysia verpasste und in der WM vorentscheidend zurückgebunden wurde, Dritter.

Zwischen die beiden schiebt sich in der letzten Runde Fabio Di Giannantonio (Ducati). Er sorgt damit dafür, dass Marquez bereits am Sonntag und zwei Rennen vor Schluss seinen achten WM-Titel in der Königsklasse sicherstellen kann. Dafür müsste er gewinnen und Martin keinen Punkt holen. Das Rennen musste in der 2. Runde unterbrochen und neu gestartet werden. Der zweifache Weltmeister Francesco Bagnaia (Ducati) stürzte heftig und dürfte sich dabei gravierend verletzt haben. Er war aber bei Bewusstsein. (pre/sda)

Formel 1 bis 2035 in São Paulo
Die Formel 1 wird bis mindestens 2035 in São Paulo fahren. Die Königsklasse des Motorsports gab die Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre bekannt. Die Formel 1 machte erstmals 1973 auf dem Autodromo José Carlos Pace in Interlagos Station. In diesem Jahr fährt die Rennserie zum 53. Mal in Brasilien, das drei Weltmeister hervorgebracht hat. In Gabriel Bortoleto (Audi) und Rafael Camara (Haas) stellt Brasilien aktuell zwei Stammfahrer in der Formel 1. Den längsten Vertrag unter den Strecken haben Österreich und Miami, wo jeweils bis 2041 gefahren wird. (pre/sda)

Monfils neuer Davis-Cup-Captain Frankreichs
Der eben als Tennisprofi zurückgetretene Gaël Monfils wird neuer Captain des französischen Davis-Cup-Teams. Der 40-Jährige bringe «dank seiner 22 Jahre auf höchstem Niveau seine ganze Erfahrung ins Team ein», erklärt der französische Verband in einer Medienmitteilung. Frankreich ist mit zehn Titelgewinnen die dritterfolgreichste Nation im wichtigsten Teamwettkampf im Tennis. Letztmals gewann es 2017. Monfils löst als Captain Paul-Henri Mathieu ab. (pre/sda)

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