Der Schweizer Bergsportpionier Max Eiselin ist am 9. Juli im Alter von 94 Jahren verstorben. Zuletzt sei er «auf einem steilen, strapaziösen Endspurt» zu seinem letzten grossen Gipfel gewesen, heisst es in einer von Eiselin verfassten Todesanzeige vom Dienstag.
Eiselin erlebte mehrfach Einmaliges. Unter seiner Leitung gelang im Mai 1960 die Erstbesteigung des siebthöchsten Gipfels der Welt, des Dhaulagiri. In einem Beitrag auf der Webseite des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) beschreibt der damalige Expeditionsleiter, wie die Bergsteiger Rentierfellstiefel trugen, selbst genähte Zelte verwendeten und die Sauerstoffflaschen nicht genügend Druck hatten. «So wurden wir gezwungenermassen die erste Expedition, die auf Sauerstoff verzichtete», wird Eiselin zitiert. (abu/sda)

Eiselin erlebte mehrfach Einmaliges. Unter seiner Leitung gelang im Mai 1960 die Erstbesteigung des siebthöchsten Gipfels der Welt, des Dhaulagiri. In einem Beitrag auf der Webseite des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) beschreibt der damalige Expeditionsleiter, wie die Bergsteiger Rentierfellstiefel trugen, selbst genähte Zelte verwendeten und die Sauerstoffflaschen nicht genügend Druck hatten. «So wurden wir gezwungenermassen die erste Expedition, die auf Sauerstoff verzichtete», wird Eiselin zitiert. (abu/sda)
