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Sportnews-Ticker: Blöchlinger erneut auf dem Weltcup-Podest

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Blöchlinger erneut auf dem Weltcup-Podest +++ Schweiz holt Nationenpreis-Sieg im Stechen

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
10.07.2026, 19:1410.07.2026, 19:56
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Blöchlinger erneut auf dem Weltcup-Podest
Ronja Blöchlinger schafft in Vallnord in Andorra zum zweiten Mal in dieser Saison im Short Track und zum dritten Mal insgesamt den Sprung aufs Podest. Sie wird Dritte. Mit dem 3. Rang von Blöchlinger bauten die Schweizerinnen ihre beeindruckende Podestserie im Short Track auf 13 Rennen aus. Die 25-jährige Appenzellerin kam zeitgleich hinter der Schwedin Jenny Rissveds und der Österreicherin Laura Stigger ins Ziel, was zeigt, wie knapp sie an ihrem ersten Weltcupsieg in der Elitekategorie vorbeischrammte.

Mit Nicole Koller (4.), Alessandra Keller (5.) und Sina Frei (8.) klassierten sich drei weitere Schweizerinnen in den Top Ten. Letztere verteidigte mit diesem Resultat die Führung in der Gesamtwertung im Short Track. Allerdings beträgt ihr Vorsprung auf Rissveds, die in dieser Disziplin ihren zweiten Sieg in Folge feierte, nur noch 30 Punkte. (riz/sda)
Schweiz holt Nationenpreis-Sieg im Stechen
Die Schweizer Springreiter gewinnen den Nationenpreis beim Fünfsterne-CSIO in Falsterbo. Im Stechen gegen Belgien setzt sich Martin Fuchs im Sattel von Lorde gegen Pieter Devos mit Primo durch.

Dem Schweizer Quartett mit Fuchs, Steve Guerdat auf dem Rücken von seinem Olympiapferd Dynamix, Gaëtan Joliat mit Just Special und Jason Smith auf Picobello zeigte im Südwesten Schwedens eine starke Vorstellung. Sowohl im ersten als auch im zweiten Umgang blieb das Team ohne Abwurf. Guerdat und Smith absolvierten den Parcours gleich zweimal fehlerfrei. Erst im Stechen kassierte Fuchs wegen einer Zeitüberschreitung drei Strafpunkte. Da der Belgier Devos jedoch gleich zwei Abwürfe verzeichnete, ging der Sieg an die Schweiz. (riz/sda)
Keine Schweizer Medaille im K.o.-Sprint
Die Schweizer OL-Team bleibt an der Sprint-WM in Genua in den K.o.-Sprints ohne Medaille. Mit Simona Aebersold verpasste eine der grossen Favoritinnen auf die Medaillen den Sprung unter die besten sechs. Besser machte es Lilly Graber. Eine Medaille gab es aber auch für sie nicht. Im Final konnte die 23-Jährige einige Posten vor dem Ziel nicht mehr mit den Topläuferinnen mithalten. Am Ende resultierte für Graber der sechste und letzte Rang im Final. Den Sieg sicherte sich die Tschechin Tereza Rauturier im Zielsprint vor der Schwedin Karolin Ohlsson und Pia Young Vik aus Norwegen.

Bei den Männern blieb Timo Suter ebenfalls ohne Medaille. Er verpasste die Podestplätze als Vierter mit 1,7 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Schweden Isac van Krusentierna jedoch deutlich knapper als Graber. Den Sieg sicherte sich der Franzose Guilhem Verove vor dem Finnen Akseli Ruohola. (riz/sda)
11:17
Die ehemalige kanadische Nationaltrainerin und fünffache NCAA-Meistertrainerin Shannon Miller übernimmt das Schweizer Frauen-Nationalteam per 1. August 2026 und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2029. Cyndy Kenyon wird Head Coach der U18 Frauen, Sarah Forster übernimmt die U16 Frauen als Cheftrainerin.

Zuletzt war Miller bis Dezember 2018 als Head Coach der Calgary Inferno tätig. Nun übernimmt sie die Verantwortung für das Schweizer Frauen-Nationalteam und wird Nachfolgerin von Colin Muller. (abu)


Reto Berra tritt aus der Nati zurück
Nationalgoalie Reto Berra hat sich entschieden aus der Eishockey-Nationalmannschaft zurückzutreten. «Nach 12 Weltmeisterschaften, 3 Olympischen Spielen und unzähligen unvergesslichen Momenten, ist der richtige Zeitpunkt dafür gekommen», schreibt der 39-Jährige auf Instagram. Die Heim-WM sei der perfekte Abschluss gewesen und es sei Zeit, den jüngeren Torhütern den Platz frei zu machen.

In der National League läuft Reto Berra ab September für den EHC Kloten auf. Sein Vertrag bei den Zürchern läut bis 2028. (abu)


Steiner mit Achillessehnenriss
Der EHC Kloten muss in den kommenden Monaten auf Verteidiger Nicholas Steiner verzichten. Der 35-Jährige hat sich gemäss Klubmitteilung einen Riss der Achillessehne zugezogen und wurde bereits operiert.

Die Verantwortlichen reagierten auf den langfristigen Ausfall und verpflichteten Dominik Schlumpf. Der 35-jährige Verteidiger stösst für eine Saison vom EV Zug zum EHC Kloten. (abu/sda)
Torstein Träen muss aufgeben
Nach seinem Sturz während der 6. Etappe der Tour de France muss Torstein Träen verletzt aufgeben. Der Norweger, der während zwei Tagen das Maillot jaune getragen hatte, fuhr zwar noch ins Ziel. Nun musste der 30-Jährige die Rundfahrt wegen mehreren Rippenbrüchen und einer Gehirnerschütterung jedoch abbrechen, wie sein Team Uno-X Mobility mitteilte.

Träen übernahm auf der 4. Etappe überraschend das Maillot jaune des Gesamtführenden von Topfavorit Tadej Pogacar. Er trug es zwei Tage. (nih/sda/dpa)


Wieder tschechische Siegerin in Wimbledon
Karolina Muchova und Linda Noskova stehen beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon im Final. Damit wird es beim Rasenklassiker zum dritten Mal in vier Jahren eine tschechische Siegerin geben.

Die Weltranglisten-Neunte Muchova (Bild) setzte sich nach 2:38 Stunden im Match-Tiebreak des Entscheidungssatzes 6:2, 1:6, 7:6 (12:10) gegen Coco Gauff durch. Bei 4:4 hatte sie noch zwei Breakchancen der Amerikanerin abgewehrt – und im Tiebreak hatte Gauff einen Matchball auf dem Schläger, der fast nicht zu verpassen war.

Landsfrau Noskova setzte sich gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk 6:4, 6:4 durch. Für die 21-Jährige ist es der erste Major-Final. Noskova zeigte sich nervenstärker und solider als Kostjuk, die in beiden Sätzen ihren Aufschlag zum 4:6 abgab. (ram/sda)
Sprint-Wunderkind Gout Gout schwer verletzt
Australiens Sprint-Ausnahmetalent Gout Gout muss seine Saison aufgrund einer schweren Verletzung vorzeitig beenden. Der 18-Jährige zog sich im Training in Brisbane einen Teilriss der Sehne am linken Oberschenkel zu. Damit werde er nicht bei der U20-WM im nächsten Monat in Eugene starten können, teilte Gout Gout auf Instagram mit.

Gout Gout gilt in der Leichtathletik-Szene als Wunderkind. Er wird wegen seines Laufstils, seiner schlaksigen Figur, seiner Posen und vor allem wegen seiner schnellen Zeiten mit Sprint-Legende Usain Bolt verglichen. (car/sda/dpa)


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