Sport
Velo

Tour de France: Merlier Sprintsieger in Bordeaux

Belgium's Tim Merlier celebrates as he crosses the finish line to win the seventh stage of the Tour de France cycling race with start in Hagetmau and finish in Bordeaux, France, Friday, July 10,  ...
Tim Merlier sprintet in Bordeaux zum Sieg.Bild: keystone

Merlier Sprintsieger in Bordeaux – Pogacar bleibt weiterhin in Gelb

Tim Merlier gewinnt in Bordeaux erneut eine Flachetappe der Tour de France. Der Belgier siegt bei der zweiten Sprintankunft in diesem Jahr.
10.07.2026, 17:2210.07.2026, 18:29

Vor zwei Tagen in Pau noch Dritter, gab es diesmal im Massensprint kein Vorbeikommen mehr an Tim Merlier. Der 33-Jährige vom Team Soudal Quick-Step setzte sich auf der 7. Etappe über 175 km vor dem überraschenden Norweger Sören Wærenskjold und Biniam Girmay aus Eritrea durch.

Bei der letzten Etappenankunft in Bordeaux vor drei Jahren hatte Merliers Landsmann Jasper Philipsen triumphiert. Diesmal ging dem Teamkollegen von Silvan Dillier auf den letzten Metern die Kraft aus, und er wurde nur Fünfter. Olav Kooij, der Sprintsieger vom Mittwoch, belegte lediglich den 20. Rang. Das grüne Trikot des punktbesten Fahrers bleibt im Besitz des Dänen Mads Pedersen.

Diese Auszeichnung hat auch Merlier im Fokus. Nach hartnäckigen Knieproblemen und einem verspäteten Saisoneinstieg kommt der Sprintspezialist immer besser in Fahrt. «Es ist erst meine dritte Tour de France, und jetzt habe ich bei jeder Teilnahme eine Etappe gewonnen», sagte der Belgier im Siegerinterview. Nach zwei Erfolgen im Vorjahr und einem im Jahr 2021 steht er nun bei insgesamt vier Etappensiegen an der Frankreich-Rundfahrt. In dieser Saison hat Merlier bereits sieben Siege auf seinem Konto.

Slovenia's Tadej Pogacar, wearing the overall leader's yellow jersey, rides with the pack during the seventh stage of the Tour de France cycling race over 175.1 kilometers (108.7 miles) with ...
Tadej Pogacar erlebte einen ruhigen Nachmittag im Feld.Bild: keystone

In der Gesamtwertung änderte sich am Tag nach der Machtdemonstration von Tadej Pogacar in den Pyrenäen nichts. Der slowenische Vorjahressieger führt weiterhin mit einem Vorsprung von 2:42 Minuten auf seinen grossen Rivalen Jonas Vingegaard.

Die 8. Etappe führt am Samstag über 180 km von Périgueux nach Bergerac und bietet den Sprintern eine weitere Gelegenheit, sich in Szene zu setzen. (riz/sda)

    DANKE FÜR DIE ♥
    Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
    (Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
    5 CHF
    15 CHF
    25 CHF
    Anderer
    Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
    Diese Sportler haben den perfekten Namen für ihre Sportart
    1 / 27
    Diese Sportler haben den perfekten Namen für ihre Sportart

    Danijel Sturm: Auf welcher Position der slowenische Nationalspieler spielt, kannst du dir ja denken.

    quelle: keystone / anthony anex
    Auf Facebook teilenAuf X teilen
    Sergio vs. Nils –Wer kann besser Veloschlauch wechseln
    Video: watson
    Das könnte dich auch noch interessieren:
    Du hast uns was zu sagen?
    Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
    0 Kommentare
    Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
    Nach dem Tod seines Vaters: Lionel Messi stellt Zukunft als Fussballer in Frage
    Nach dem Tod seines Vaters gibt Lionel Messi erstmals öffentlich tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt und deutet sein Karriereende an. Sein grosser Rivale wünscht ihm viel Kraft.
    Mit emotionalen Worten und tiefen Einblicken in seine Gefühle hat sich Fussball-Superstar Lionel Messi erstmals öffentlich von seinem gestorbenen Vater Jorge verabschiedet. Dabei deutete der Offensivspieler auch ein nahendes Karriereende an. «Papa, ich kann immer noch nicht glauben, dass du nicht mehr da bist. Ich kann es nicht fassen – oder besser gesagt: Ich will es nicht wahrhaben», schrieb der 39 Jahre alte Argentinier in den sozialen Medien.
    Zur Story