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Sportnews-Ticker: Küng steht beim Chrono des Nations auf dem Podest

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Küng steht beim Chrono des Nations auf dem Podest +++ Davidovich Fokina siegt in Schanghai

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
18.10.2026, 16:4018.10.2026, 16:41
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Küng beim Chrono des Nations Dritter
Der Schweizer Stefan Küng belegt beim Zeitfahren Chrono des Nations hinter dem Belgier Remco Evenepoel und dem Australier Jay Vine den 3. Platz.

Beim Zeitfahren über 45,4 km nahe der französischen Atlantikküste triumphiert der Topfavorit Remco Evenepoel erstmals und hochüberlegen mit einem Stundenmittel von 54,6 km/h. Der Zeitfahr-Weltmeister der letzten vier Jahre distanzierte den Australier Jay Vine um 2:11 Minuten. Der Thurgauer Stefan Küng verlor 2:27 auf den Belgier und belegte wie im letzten Jahr den 3. Platz. 2021, 2022 und 2024 hatte er beim einst als inoffizielle Zeitfahr-Weltmeisterschaften bezeichneten Anlass gewonnen. In den letzten Jahren hat das Rennen an Bedeutung verloren, doch Evenepoel konnte nun eine weitere Lücke in seinem Palmarès schliessen. (abu/sda)



Seifert im Barren- und Mehrkampffinal, Männer im Teamfinal
Die Gerätefinals der Männer gehen an der Kunstturn-WM in Kairo am nächsten Wochenende mit Schweizer Beteiligung über die Bühne. Noé Seifert qualifizierte sich am Samstag am Barren und steht wie Florian Langenegger im Mehrkampffinal. Im Kollektiv erfüllten die Schweizer die Vorgabe für die Teilnahme am Teamfinal vom Dienstagabend.

2025 hatte Seifert an der WM in Jakarta sensationell Bronze im Mehrkampf und damit die erste Schweizer WM-Medaille in der Königsdisziplin seit 75 Jahren gewonnen. Zum 6. Platz in der Team-Qualifikation trugen neben Seifert und Langenegger Matteo und Luca Giubellini, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel bei. (abu/sda)


Davidovich Fokina siegt in Schanghai
Alejandro Davidovich Fokina feiert beim Masters in Schanghai den grössten Erfolg seiner Karriere. Er setzt sich im rein spanischen Final gegen Rafael Jodar 1:6, 7:6 (7:5), 6:4 durch.

Für den 27-jährigen Davidovich Fokina ist es der erste Turniersieg auf ATP-1000-Stufe. Zuvor hatte er in diesem Jahr auf Mallorca und in Chengdu seine ersten beiden ATP-Titel gewonnen. Im Halbfinal hatte er mit Alexander Zverev den künftigen Weltranglistenersten ausgeschaltet. (abu/sda)

Messi brilliert gegen Embolo
Lionel Messi ist in der amerikanischen MLS von Breel Embolo und Atlanta United nicht zu stoppen. Mit zwei weiteren Toren und einer Vorlage nähert sich der 39-jährige Argentinier einem Ligarekord weiter an.

Messi traf beim 3:1 von Inter Miami gegen Atlanta in der zweiten Halbzeit binnen vier Minuten doppelt. Der achtfache Weltfussballer kommt damit in dieser Saison auf 25 Tore und steht an der Spitze der Torschützenliste. Insgesamt war er an 40 Toren beteiligt – zum Rekord von Carlos Vela aus der Saison 2019 fehlen ihm bei noch vier Spielen vor den Playoffs noch neun Torbeteiligungen.

Embolo steht nach acht MLS-Einsätzen bei zwei Toren und wird die Playoffs mit Atlanta kaum mehr erreichen. Gegen Messis Inter kam er zweimal zum Abschluss, brachte den Ball dabei aber nicht aufs Tor. (abu/sda)

Erster World-Tour-Sieg von Jarno Widar
Jarno Widar hat seinen ersten Sieg auf der World Tour errungen. Der 20-jährige Belgier gewann am Sonntag an der Guangxi-Rundfahrt die sechste und letzte Etappe und setzte sich in der Gesamtwertung vor dem Briten Tom Pidcock und dem Franzosen Louis Barré durch.

Widar gehört zu den grössten Talenten im Radsport neben dem gleichaltrigen Paul Seixas. Wegen körperlicher Probleme hatte er einen schwierigen Saisonstart, zuletzt nahm er aber Fahrt auf und feierte Anfang Oktober bei der «Tre Valli Varesine» seinen ersten Sieg bei den Profis. Den Triumph beim Etappenrennen in China machte er am Sonntag perfekt, indem er sich im Schlussanstieg der Königsetappe als stärker als Pidcock und der Rest erwies.

Robin Froideveaux, der einzige Schweizer im Teilnehmerfeld, belegte im Schlussklassement den 97. Platz.

(sda/afp)

Dubois verteidigt WM-Titel
Daniel Dubois hat im Duell der britischen Knockout-Spezialisten auch den Rückkampf gegen Fabio Wardley gewonnen und den Weltmeistertitel im Schwergewicht nach Version der WBO verteidigt. Schiedsrichter Steve Gray beendete den Kampf in London schon in der zweiten Runde, praktisch zeitgleich warf Wardleys Coach Ben Davison das Handtuch.

Gegen seinen drei Jahre jüngeren Kontrahenten hatte Wardley dieses Mal keine Chance. Schon nach 17 Sekunden schickte Dubois Wardley das erste Mal auf den Boden. Das erste Duell war im Mai noch über elf Runden gegangen. Für Wardley war es die zweite Niederlage seiner Profi-Karriere.

(sda;dpa)

Swiss Indoors ohne Auger-Aliassime
Nach dem Vorjahressieger João Fonseca muss ein weiterer Topspieler der Swiss Indoors in Basel auf die Teilnahme an der Ausgabe 2026 verzichten. Félix Auger-Aliassime (ATP 5) gab seine Absage am Samstag auf seinem Instagram-Account bekannt.

Er habe sich in Schanghai eine Knieverletzung zugezogen und müsse eine zweiwöchige Wettkampfpause einlegen, schrieb der Kanadier. Der 26-jährige Swiss-Indoors-Sieger von 2022 und 2023 hatte in China im Achtelfinal aufgeben müssen. Er wird auch in Brüssel fehlen, wo er als Titelverteidiger angetreten wäre.

In Basel wäre Auger-Aliassime die Setznummer 2 hinter Ben Shelton gewesen. Am Samstag hatte bereits der nach zweimonatiger Verletzungspause nicht rechtzeitig fitte João Fonseca Forfait erklärt. Das Turnier beginnt am 26. Oktober.

(sda)
Chelseas Emiliano Martinez nach Zusammenstoss im Spital
Der argentinische Goalie Emiliano Martinez vom FC Chelsea muss nach einem Zusammenstoss im Premier-League-Spiel gegen Everton mehrere Minuten lang behandelt und danach vom Platz getragen werden.

Der Unfall ereignete sich in der 75. Minute bei einem Zweikampf um den Ball. Martinez und Jarrad Branthwaite stiessen mit den Köpfen zusammen und sackten zu Boden. Das Spiel wurde rund zehn Minuten unterbrochen. Martinez musste auf dem Platz medizinisch versorgt werden. Er wurde daraufhin direkt ins Spital gebracht. Branthwaite konnte nach einer Behandlung eigenständig aufstehen und weiterspielen. (abu/sda/dpa)




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