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Sportnews-Ticker: Marlen Reusser verteidigt EM-Titel im Zeitfahren

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Logischer Aufstiegssieg für Lugano +++ Reusser verteidigt EM-Titel im Zeitfahren

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
07.10.2026, 16:0007.10.2026, 22:23
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Eishockey: Luganos logischer Auswärtssieg
Gleich zwei Luganesi kamen in Lausanne zu einem persönlichen Erfolgserlebnis in Form des ersten Saisontreffers der National League: Marco Zanetti zum 2:0 (20.) und Giovanni Morini in Unterzahl zum 3:0 (24.). Ab dem Ende des ersten Drittels waren die Tessiner immer mit mindestens zwei Toren im Vorteil. Die 1:0 hatte der Finne Jere Innala bereits nach knapp neun Minuten erzielt, 32 Sekunden vor Schluss erzielte der Finne ins leere Tor auch noch das 5:2.

Bei Lausanne musste Goalie Kevin Pasche nach dem 0:3 Ewan Huet Platz machen. Das Hauptproblem bei einem schwachen Lausanner Auftritt lag aber in der Offensive. Nach zwei Dritteln hatten sie mickrige neun Schüsse auf das Tor gebracht.

Lausanne und Lugano sind in diesem Frühstadium der Saison beide auf der Suche nach Konstanz und belegen deshalb Plätze ausserhalb der Top 6. Ausserdem war es der fünfte Auswärtssieg im Duell der beiden Teams in Folge. (leh/sda)
Zeitfahr-Weltmeisterin Marlen Reusser verteidigt auch EM-Gold
Marlen Reusser gewinnt zum bereits fünften Mal EM-Gold im Zeitfahren. Wie im Vorjahr verteidigt die 35-jährige Bernerin in Slowenien den kontinentalen Titel im Trikot der Weltmeisterin.

Reusser triumphierte in Sencur auf einer Strecke von 22 km, die in der Mitte einen grösseren Anstieg beinhaltete, mit 23 Sekunden Vorsprung vor der Niederländerin Demi Vollering. Bronze ging an die Französin Juliette Berthet (1:10 Minuten zurück). (abu/sda)
Tigers für den Rest der Saison wohl ohne Lapinskis
Oskars Lapinskis steht den SCL Tigers in der laufenden Saison voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung. Der Lette fällt wegen einer Ellbogen-Verletzung lange aus.

Die Verletzung hat der 24-jährige Lette gemäss einer Meldung auf der Homepage des Vereins am letzten Samstag beim 6:2-Heimsieg der Tigers gegen Kloten erlitten. Weitere Untersuchungen haben nun die Schwere der Havarie deutlich gemacht. Die nötig gewordene Operation hat Lapinskis am Dienstag vornehmen lassen. (abu/sda)
Brignone und Goggia nicht in Sölden
Federica Brignone und Sofia Goggia verpassen den Auftakt in den Weltcup-Winter. Das Duo muss auf den Start im Riesenslalom in Sölden verzichten. Brignone hatte sich Ende August einem erneuten Eingriff an ihrem im Frühling letzten Jahres schwer verletzten linken Bein unterzogen. Wie die Doppel-Olympiasiegerin am Wochenende bei einem Medientermin bekannt gab, steht der laufende Monat noch im Zeichen der Regeneration.

Goggia laborierte seit der Vorbereitung in Argentinien an zwei Viruserkrankungen. Sie brauche «noch Zeit, um die Folgen des Virus zu überwinden», sagte die Speed-Spezialistin, die das Trainingslager hatte abbrechen müssen. Sie habe an Müdigkeit und Erschöpfung gelitten, selbst das Treppensteigen habe Probleme bereitet. (abu/sda/apa)
U21-EM ohne die Schweiz
Grosse Enttäuschung beim Nachwuchs: Das U21-Nationalteam der Schweiz geht im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich 1:7 unter, fällt in der Tabelle hinter Island zurück und verpasst die EM-Playoffs.

Eine Woche nach der 1:5-Blamage in Reykjavik hätte die Schweiz gegen die bereits für die Endrunde qualifizierten Franzosen einen Sieg gebraucht, um sich Platz 2 aus eigener Kraft zu sichern. Auf Schützenhilfe der Färöer konnten die Schweizer ebenfalls nicht zählen. Island gewann 2:0 und eroberte damit Platz 2 der Gruppe.

Damit mussten sich die Schweizer auf der Zielgeraden zu den EM-Playoffs noch abfangen lassen. Während die Isländer am 9. und 17. November in der Barrage um die Teilnahme an der EM 2027 in Albanien und Serbien spielen, verpasst die Schweiz die zweite Endrunde in Folge. Seit dem Finaleinzug an der EM 2011 hat die Schweizer U21 sechs von acht Europameisterschaften verpasst. (nih/sda)
Sieben Bewerber für olympische Sommerspiele 2036
Sieben Länder bewerben sich für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2036, wie das Internationale Olympische Komitee am Dienstag bekannt gibt. Neben Deutschland, das Ende September München ins Rennen geschickt hat, sind dies Katar, Indien, Südkorea, Ungarn, die Türkei und Südafrika.

Als nächsten Schritt wird das IOC im kommenden März entscheiden, welcher der Bewerber in die zweite Phase des Bewerbungsprozesses einzieht, den sogenannten «Strategischen Dialog». Vergeben werden Olympia und Paralympics 2036 bei einer Generalversammlung Mitte 2029. Davor will sich das IOC im Dezember 2028 auf eine «ausgewählte Zahl» an bevorzugten Gastgebern einigen, die im Rahmen des «zielgerichteten Dialogs» in die Endauswahl einziehen.

Noch bis Ende Oktober könnten weitere Bewerber ihr konkretes Interesse bekunden, danach wird die Kandidatenliste für 2036 endgültig geschlossen. Im November sollen dann alle Interessenten der IOC-Auswahlkommission ihre Pläne präsentieren. (nih/sda/apa/dpa)
Alcaraz feiert ersten Titel seit Februar
Carlos Alcaraz verteidigt beim ATP-500-Turnier in Tokio seinen Titel. Im Final setzt sich der Spanier mit 7:6 (7:4), 6:4 gegen Jiri Lehecka durch. Der Sieg über den Tschechen beschert der Weltnummer 3 den ersten Titel seit seiner Rückkehr nach einer Verletzungspause Ende August am US Open.

Den letzten Turniersieg feierte der 23-jährige Alcaraz beim ATP-500-Turnier in Doha Mitte Februar. In Tokio bestritt er nun seinen ersten Final seit April, als er in Monte Carlo beim Masters-1000-Turnier Jannik Sinner unterlag. In der darauffolgenden Woche hatte sich Alcaraz am rechten Handgelenk verletzt, was den Beginn seiner über viermonatigen Pause darstellte. (abu/sda/afp)
Marco Schwarz fährt nur noch punktuell Slalom
Marco Schwarz wird den Slalom «ausklingen lassen» und sich bereits in der kommenden Weltcup-Saison auf Riesenslalom, Super-G und ausgewählte Abfahrten konzentrieren.

Das gab der 31-jährige Österreicher am Dienstag an einem Medientermin in Wien bekannt. Er werde aber ab und zu weiterhin Slalom trainieren. Nach den Weltmeisterschaften in Crans-Montana ist es auch möglich, dass er ausgewählte Slaloms im Weltcup bestreitet. «Wenn es Sinn macht, es keine zusätzliche Belastung ist und ich keinem einen Platz wegnehme», so Schwarz. Auch ein Antreten beim Weltcupfinal ist möglich. (abu/sda/dpa)

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