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Sportnews-Ticker: Kambundji mit überzeugendem Comeback

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Kambundji mit überzeugendem Comeback +++ Marquez gewinnt Sprint, Bezzecchi verletzt sich

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
11.07.2026, 14:3211.07.2026, 16:24
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Schweizer Mixed-Staffel holt Gold
Die Schweizer Mixed-Staffel verteidigt an der Sprint-WM im Orientierungslauf in Genua den Titel erfolgreich. Natalia Gemperle, Tino Polsini, Fabian und Simona Aebersold setzen sich vor Schweden und Norwegen durch.

Simona Aebersold ist aktuell die beste Orientierungsläuferin der Welt, das bewies sie zum Abschluss der Sprint-WM eindrücklich. Die 28-jährige Bernerin nahm die letzte Teilstrecke mit einem Rückstand von 28 Sekunden auf die Norwegerin Pia Young Vik in Angriff. Sie holte rasch auf und lief bis ins Ziel einen Vorsprung von 20,1 Sekunden heraus. (abu/sda)


Waltert erst im Final gestoppt
Nach einem wenig inspirierten Auftritt in Wimbledon kehrt Simona Waltert (WTA 90) auf Sand in die Erfolgsspur zurück. Beim Challenger-Turnier im schwedischen Bastad verliert die Bündnerin erst im Final gegen Paula Badosa (WTA 125) 5:7, 5:7. Die Spanierin war einst die Nummer 2 der Weltrangliste.

Waltert verbessert sich im Ranking um rund zehn Plätze und könnte erstmals in die Top 80 vorstossen. (abu/sda)

Mujinga Kambundji mit gutem Comeback
Mujinga Kambundji bestritt in Bulle ihren ersten Wettkampf seit der Geburt ihres Sohnes Léon im vergangenen November. Den Vorlauf über 100 m beendete die 34-jährige Bernerin in 11,42 Sekunden, ehe sie sich im B-Final auf 11,33 steigerte.

Damit war die letztjährige Hallen-Weltmeisterin über 60 m mehr als zufrieden. «Mit einer solchen Zeit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich freue mich riesig, wieder auf der Bahn zu stehen und zu sehen, dass der Formaufbau Richtung EM stimmt», sagte Kambundji. Ihr letztes Rennen vor der Babypause hatte sie im Mai 2025 in Doha absolviert. (abu/sda)
Marc Marquez gewinnt Sprint auf dem Sachsenring
Der spanische WM-Titelverteidiger Marc Marquez gewinnt den Sprint des GP Deutschland auf dem Sachsenring. Er profitiert unter anderem von einem Sturz des WM-Zweiten Marco Bezzecchi in der Qualifikation.

Ducati feierte in Deutschland einen Dreifachsieg. Hinter Marc Marquez klassierten sich dessen Bruder Alex sowie der Italiener Fabio Di Giannantonio. (abu/sda)

Wawrinka muss gegen Faria ran
Stan Wawrinka trifft in der ersten Runde des Swiss Open in Gstaad auf den Portugiesen Jaime Faria (ATP 98). Dies hat die Auslosung am Samstag ergeben. Faria überzeugte bei den French Open, bei denen er die Qualifikation überstand und unter anderem Grigor Dimitrov ausschaltete. Im Hauptfeld besiegte der 22-Jährige anschliessend Denis Shapovalov (ATP 39) und Jan-Lennard Struff (ATP 80), bevor er an Frances Tiafoe (ATP 22) scheiterte.

Auch Kilian Feldbausch (ATP 288) und Dominic Stricker (ATP 343), die mit einer Wildcard in Gstaad starten dürfen, erhielten keine leichten Gegner zugelost. Feldbausch trifft auf Miomir Kecmanovic (ATP 50), Stricker auf Jaume Munar (ATP 44). (ram/sda)
Bezzecchi mit Schlüsselbeinbruch
Marco Bezzecchi hat sich bei einem schweren Sturz während des Qualifying für den Grand Prix von Deutschland einen Schlüsselbeinbruch zugezogen und muss operiert werden. Wie sein Team Aprilia mitteilte, habe eine Röntgenaufnahme eine vollständige und verschobene Fraktur des linken Schlüsselbeins ergeben.

Der Italiener, der im bisherigen Jahr vier Grand Prix gewann, kehrt für die Operation nach Italien zurück. Er verpasst den Rest des Rennwochenendes in Deutschland. (ram/sda/afp)
Spaniens U19-Juniorinnen erneut mit dem EM-Titel
Spaniens Fussballerinnen haben ihren Titel an der U19-EM in Bosnien-Herzegowina erfolgreich verteidigt. Im Final in Sarajevo setzten sie sich gegen Deutschland 1:0 durch. Mit ihrem mittlerweile achten Titel, dem fünften in Folge, ist Spanien alleiniger Rekord-Europameister in dieser Alterskategorie - vor Deutschland, das sechs Titel gewann (letztmals 2011).

Die Schweiz war erstmals seit der Heim-EM 2018 wieder an einer Endrunde vertreten und trotzte den späteren Europameisterinnen zum Turnierauftakt ein 2:2 ab. Es blieb der einzige Punktverlust der Spanierinnen auf dem Weg zum Titel. Für die SFV-Auswahl reichte es dennoch nicht, sich in einer der beiden Vierergruppen für die Halbfinals zu qualifizieren. (riz/sda)
Blöchlinger erneut auf dem Weltcup-Podest
Ronja Blöchlinger schafft in Vallnord in Andorra zum zweiten Mal in dieser Saison im Short Track und zum dritten Mal insgesamt den Sprung aufs Podest. Sie wird Dritte. Mit dem 3. Rang von Blöchlinger bauten die Schweizerinnen ihre beeindruckende Podestserie im Short Track auf 13 Rennen aus. Die 25-jährige Appenzellerin kam zeitgleich hinter der Schwedin Jenny Rissveds und der Österreicherin Laura Stigger ins Ziel, was zeigt, wie knapp sie an ihrem ersten Weltcupsieg in der Elitekategorie vorbeischrammte.

Mit Nicole Koller (4.), Alessandra Keller (5.) und Sina Frei (8.) klassierten sich drei weitere Schweizerinnen in den Top Ten. Letztere verteidigte mit diesem Resultat die Führung in der Gesamtwertung im Short Track. Allerdings beträgt ihr Vorsprung auf Rissveds, die in dieser Disziplin ihren zweiten Sieg in Folge feierte, nur noch 30 Punkte. (riz/sda)
Schweiz holt Nationenpreis-Sieg im Stechen
Die Schweizer Springreiter gewinnen den Nationenpreis beim Fünfsterne-CSIO in Falsterbo. Im Stechen gegen Belgien setzt sich Martin Fuchs im Sattel von Lorde gegen Pieter Devos mit Primo durch.

Dem Schweizer Quartett mit Fuchs, Steve Guerdat auf dem Rücken von seinem Olympiapferd Dynamix, Gaëtan Joliat mit Just Special und Jason Smith auf Picobello zeigte im Südwesten Schwedens eine starke Vorstellung. Sowohl im ersten als auch im zweiten Umgang blieb das Team ohne Abwurf. Guerdat und Smith absolvierten den Parcours gleich zweimal fehlerfrei. Erst im Stechen kassierte Fuchs wegen einer Zeitüberschreitung drei Strafpunkte. Da der Belgier Devos jedoch gleich zwei Abwürfe verzeichnete, ging der Sieg an die Schweiz. (riz/sda)
Keine Schweizer Medaille im K.o.-Sprint
Die Schweizer OL-Team bleibt an der Sprint-WM in Genua in den K.o.-Sprints ohne Medaille. Mit Simona Aebersold verpasste eine der grossen Favoritinnen auf die Medaillen den Sprung unter die besten sechs. Besser machte es Lilly Graber. Eine Medaille gab es aber auch für sie nicht. Im Final konnte die 23-Jährige einige Posten vor dem Ziel nicht mehr mit den Topläuferinnen mithalten. Am Ende resultierte für Graber der sechste und letzte Rang im Final. Den Sieg sicherte sich die Tschechin Tereza Rauturier im Zielsprint vor der Schwedin Karolin Ohlsson und Pia Young Vik aus Norwegen.

Bei den Männern blieb Timo Suter ebenfalls ohne Medaille. Er verpasste die Podestplätze als Vierter mit 1,7 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Schweden Isac van Krusentierna jedoch deutlich knapper als Graber. Den Sieg sicherte sich der Franzose Guilhem Verove vor dem Finnen Akseli Ruohola. (riz/sda)
11:17
Die ehemalige kanadische Nationaltrainerin und fünffache NCAA-Meistertrainerin Shannon Miller übernimmt das Schweizer Frauen-Nationalteam per 1. August 2026 und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2029. Cyndy Kenyon wird Head Coach der U18 Frauen, Sarah Forster übernimmt die U16 Frauen als Cheftrainerin.

Zuletzt war Miller bis Dezember 2018 als Head Coach der Calgary Inferno tätig. Nun übernimmt sie die Verantwortung für das Schweizer Frauen-Nationalteam und wird Nachfolgerin von Colin Muller. (abu)


Reto Berra tritt aus der Nati zurück
Nationalgoalie Reto Berra hat sich entschieden aus der Eishockey-Nationalmannschaft zurückzutreten. «Nach 12 Weltmeisterschaften, 3 Olympischen Spielen und unzähligen unvergesslichen Momenten, ist der richtige Zeitpunkt dafür gekommen», schreibt der 39-Jährige auf Instagram. Die Heim-WM sei der perfekte Abschluss gewesen und es sei Zeit, den jüngeren Torhütern den Platz frei zu machen.

In der National League läuft Reto Berra ab September für den EHC Kloten auf. Sein Vertrag bei den Zürchern läut bis 2028. (abu)


Steiner mit Achillessehnenriss
Der EHC Kloten muss in den kommenden Monaten auf Verteidiger Nicholas Steiner verzichten. Der 35-Jährige hat sich gemäss Klubmitteilung einen Riss der Achillessehne zugezogen und wurde bereits operiert.

Die Verantwortlichen reagierten auf den langfristigen Ausfall und verpflichteten Dominik Schlumpf. Der 35-jährige Verteidiger stösst für eine Saison vom EV Zug zum EHC Kloten. (abu/sda)
Torstein Träen muss aufgeben
Nach seinem Sturz während der 6. Etappe der Tour de France muss Torstein Träen verletzt aufgeben. Der Norweger, der während zwei Tagen das Maillot jaune getragen hatte, fuhr zwar noch ins Ziel. Nun musste der 30-Jährige die Rundfahrt wegen mehreren Rippenbrüchen und einer Gehirnerschütterung jedoch abbrechen, wie sein Team Uno-X Mobility mitteilte.

Träen übernahm auf der 4. Etappe überraschend das Maillot jaune des Gesamtführenden von Topfavorit Tadej Pogacar. Er trug es zwei Tage. (nih/sda/dpa)


Wieder tschechische Siegerin in Wimbledon
Karolina Muchova und Linda Noskova stehen beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon im Final. Damit wird es beim Rasenklassiker zum dritten Mal in vier Jahren eine tschechische Siegerin geben.

Die Weltranglisten-Neunte Muchova (Bild) setzte sich nach 2:38 Stunden im Match-Tiebreak des Entscheidungssatzes 6:2, 1:6, 7:6 (12:10) gegen Coco Gauff durch. Bei 4:4 hatte sie noch zwei Breakchancen der Amerikanerin abgewehrt – und im Tiebreak hatte Gauff einen Matchball auf dem Schläger, der fast nicht zu verpassen war.

Landsfrau Noskova setzte sich gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk 6:4, 6:4 durch. Für die 21-Jährige ist es der erste Major-Final. Noskova zeigte sich nervenstärker und solider als Kostjuk, die in beiden Sätzen ihren Aufschlag zum 4:6 abgab. (ram/sda)
Sprint-Wunderkind Gout Gout schwer verletzt
Australiens Sprint-Ausnahmetalent Gout Gout muss seine Saison aufgrund einer schweren Verletzung vorzeitig beenden. Der 18-Jährige zog sich im Training in Brisbane einen Teilriss der Sehne am linken Oberschenkel zu. Damit werde er nicht bei der U20-WM im nächsten Monat in Eugene starten können, teilte Gout Gout auf Instagram mit.

Gout Gout gilt in der Leichtathletik-Szene als Wunderkind. Er wird wegen seines Laufstils, seiner schlaksigen Figur, seiner Posen und vor allem wegen seiner schnellen Zeiten mit Sprint-Legende Usain Bolt verglichen. (car/sda/dpa)


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