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Sportnews-Ticker: Kari Jalonen beendet Trainer-Karriere

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Kari Jalonen beendet Trainer-Karriere +++ Lena Bickel verpasst Mehrkampf-Final knapp

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
20.10.2026, 07:0920.10.2026, 07:09
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Jalonen beendet Trainerkarriere
Kari Jalonen hat genug. Obwohl der Finne im Mai dieses Jahres noch als neuer Trainer von Tappara Tampere vorgestellt wurde, beendet der 66-Jährige nun per sofort seine Trainerkarriere. «Ich habe das Gefühl, dass der Antrieb in meiner Trainerkarriere eine zentrale Kraft war, die mich und meine Arbeit vorangebracht hat. Nun stelle ich fest, dass dieser nachgelassen hat», erklärt Jalonen seinen Schritt.

Der frühere Trainer der finnischen Nationalmannschaft hat auch in der Schweiz grosse Spuren hinterlassen. Zwischen 2016 und 2020 trainierte er den SC Bern und führte diesen 2017 und 2019 zu seinen bislang letzten Meistertiteln. (abu)
Bickel verpasst Mehrkampf-Final knapp
Für die Schweizerinnen ist die Kunstturn-WM in Rotterdam nach der Qualifikation zu Ende. Lena Bickel belegte mit 51,799 Punkten im Mehrkampf den 28. Platz. Der Tessinerin fehlten in der bereinigten Rangliste - es können nur zwei Athletinnen pro Nation in den Final vorstossen - 0,200 Punkte für den Finalplatz. Sie ist vorerst zweite Ersatzturnerin. Die Aargauerin Anny Wu klassierte sich im 53. Rang.

Auch die beste Schweizer Klassierung an einem Gerät gelang Lena Bickel mit dem 21. Platz am Boden (13,000). Im August in Zagreb hatte die 21-Jährige in dieser Disziplin den Final erreicht. Eine dafür nötige Top-8-Platzierung war an der WM ausser Reichweite für die Schweizerinnen, die zum ersten Mal seit 2019 wieder ein Team stellen durften.

Das Quintett mit Lena Bickel, Anny Wu, Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin erreichte mit dem 14. Platz den angepeilten Rang unter den besten 16 Teams. Es ist das beste Teamresultat an einer WM seit 1983. (sda)

Auch Stricker und Kym erhalten eine Basler Wildcard
Neben Ehrengast Stan Wawrinka (ATP 140) erhalten mit Dominic Stricker (ATP 251) und Jérôme Kym (ATP 223) zwei weitere Schweizer eine Wildcard für die am kommenden Montag beginnenden Swiss Indoors in Basel.

Wie die Organisatoren weiter bekannt gaben, gehen zudem drei Einladungen für das am Wochenende stattfindende Qualifikationsturnier ebenfalls an Schweizer. Mika Brunold (ATP 195), Rémy Bertola (ATP 219) und Henry Bernet (ATP 364) spielen um den Vorstoss ins Haupttableau. (abu/sda)


Narvik führt Weltcup nicht aus
Die im März geplanten alpinen Weltcup-Rennen der Frauen im norwegischen WM-Ort Narvik finden nicht statt. Wie die FIS einige Tage vor dem Saisonstart in Sölden mitteilt, hat das lokale Organisationskomitee beschlossen, sich von der Ausrichtung des Wettbewerbs zurückzuziehen.

Der Entscheid sei nach einer Bewertung der Risiken gefallen, die mit der rechtzeitigen Fertigstellung der Anlage für die Abfahrts- und Super-G-Rennen der Frauen im März verbunden seien. Zwar wäre es laut dem lokalen Organisationskomitee theoretisch möglich, das Projekt rechtzeitig fertigzustellen, zu testen, in Betrieb zu nehmen und zu genehmigen, dabei müsste jedoch erhebliches Risiko eingegangen werden. Dies könne man sich bei einem Weltcup «nicht leisten», so FIS-Rennchef Peter Gerdol.

«Der Entscheid auf die Weltcup-Rennen zu verzichten, ändert nichts an unseren Ambitionen für die WM 2029», wird Knut-Eirik Dybdal, CEO des lokalen Organisators, in der Mitteilung zitiert. Wo der Weltcup stattdessen ausgetragen wird, soll in Kürze bekanntgegeben werden. (nih/sda)
Caviezel im Aufgebot für den Riesenslalom in Sölden
Bei den Männern werden acht Schweizer den Riesenslalom in Sölden bestreiten. Neben den Routiniers rund um Marco Odermatt und Loïc Meillard wird der 21-jährige Giuliano Fux zu seiner Premiere in Sölden kommen. Der Junioren-Weltmeister im Slalom bestritt bisher ein Weltcup-Rennen – im März fuhr er in Lillehammer den Slalom, schied im ersten Lauf aber aus.

Auch Gino Caviezel steht im Aufgebot von Swiss-Ski. Der 34-Jährige bestritt, seit er sich im Dezember 2024 im rechten Knie verletzte, nur ein einziges Rennen: den Riesenslalom in Schladming zu Beginn dieses Jahres. Mehr Rennen fuhr er im vergangenen Winter nicht, um seinen Verletztenstatus nicht zu verlieren. (nih/sda)
Suter in Sölden erstmals seit drei Jahren wieder am Start
Mit dem Riesenslalom in Sölden wird am kommenden Wochenende die Weltcup-Saison im Ski alpin eröffnet. Für die Schweiz werden, wie Swiss-Ski am Montag verkündet, zehn Athletinnen an den Start gehen. Darunter auch Corinne Suter, die erstmals seit dem Saisonstart 2023 wieder einen Riesenslalom bestreitet.

Erstmals in Sölden am Start stehen wird Sina Fausch. Die 21-Jährige bestritt bisher erst ein Weltcup-Rennen: den Super-G im Januar dieses Jahres in Tarvisio. Bereits vier Weltcup-Starts auf dem Konto hat die zwei Jahre jüngere Dania Allenbach. Auch sie steht nun vor ihrer Sölden-Premiere.

Beste Chancen auf eine Top-Platzierung dürften Wendy Holdener und Camille Rast haben.
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