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Sportnews-Ticker: Norris startet in Brasilien von der Pole

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Norris startet in Brasilien von der Pole +++ Celestinis Burnley verspielt 4:1-Führung

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
07.11.2026, 22:0307.11.2026, 22:03
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Norris im Regen auf der Pole – Hülkenberg von Startplatz 4
Im stark vom Regen beeinflussten Qualifying zum Grand Prix von Brasilien startet der abtretende Weltmeister Lando Norris aus der Pole-Position, vor seinem Nachfolger Kimi Antonelli. Das Qualifying muss wegen Regens bereits nach vier Minuten wieder unterbrochen werden. Im Q2 sind die Bedingungen ein wenig besser, in der Entscheidung liegt dann nicht mehr als eine schnelle Runde drin, ehe der Regen wieder zu stark wird, um sich noch zu verbessern.

Die Nerven liegen bei manchen blank. George Russell im Mercedes wird von seiner Box angewiesen, seine Runde nicht voll durchzuziehen und auf die zweite zu setzen - die dann nicht mehr möglich ist. «Das wäre die Pole gewesen», schimpft der Brite. «Du bist immerhin P2», tönt es zurück. Stimmt so allerdings beides nicht. Russell muss wegen Modifizierungen an seinem Antrieb fünf Plätze nach hinten. So rückt der zweite Mercedes-Pilot Kimi Antonelli für sein erstes Rennen als frisch gekürter Weltmeister in die Frontreihe - neben seinem Vorgänger Lando Norris im McLaren.

Von Rückversetzungen profitiert auch Nico Hülkenberg. Der Deutsche startet an dem Ort, wo er vor sechzehn Jahren seine einzige Pole-Position herausfuhr, nach einem starken Qualifying von Startplatz 4 los - so weit vorne wie das in Hinwil domizilierte Audi-Team noch nie in diesem Jahr. Nur auf Platz 19 kommt hingegen Lokalmatador Gabriel Bortoleto nach einem Unfall gleich zu Beginn.

Zehn Positionen nach hinten versetzt werden Charles Leclerc im Ferrari (ursprünglich Platz 4), sogar ganz nach hinten im Feld sein Teamkollege Lewis Hamilton und Max Verstappen im Red Bull. Dies führt zur kuriosen Situation, dass die beiden nach überstandenem Q1 gar nicht mehr versuchen, ins finale Q3 zu kommen. Interlagos gilt als Strecke, wo das Überholen relativ einfach möglich ist. Der Start am Sonntag erfolgt um 18.00 Uhr. Auch da wäre Regen keine Überraschung. (pre/sda)

Weltnummer 1 Rybakina nicht an den WTA Finals
Die Weltranglistenerste Jelena Rybakina sagt ihre Teilnahme an den WTA Finals in Indian Wells, dem prestigeträchtigen Saisonfinale mit den besten acht Spielerinnen der Saison, aus gesundheitlichen Gründen ab. «Es tut mir sehr leid, meinen Fans mitteilen zu müssen, dass ich für die diesjährigen WTA Finals leider absagen muss», teilte die Kasachin mit. «Es war eine unglaubliche Saison, aber mein Körper ist einfach noch nicht bereit für den Wettkampf.» Sie hatte bereits letzte Woche beim Turnier in Tokio wegen Rückenproblemen Forfait erklärt. Die Gewinnerin des Australian Open und des US Open in diesem Jahr wird durch die Ukrainerin Marta Kostjuk, die Nummer 10 der Weltrangliste, ersetzt. (pre/sda)
Winterthur verspielt eine Zwei-Tore-Führung
Der FC Winterthur, erster Verfolger von Leader Stade Lausanne-Ouchy, erleidet einen Rückschlag. Durch einen späten Gegentreffer endet das Heimspiel gegen Etoile Carouge 2:2. Durch Treffer von Antonio Marchesano, der in der Vorwoche mit einem Hattrick in Wil geglänzt hatte, und Emilio Kehrer führte Winterthur in der 40. Minute 2:0. Doch die Gäste aus dem Kanton Genf gaben sich nicht geschlagen, kamen noch vor der Pause zum Anschlusstreffer und in der 92. Minute zum Ausgleich. Damit liegt Winterthur in der Challenge-League-Tabelle sechs Punkte hinter den in dieser Saison noch ungeschlagenen Lausannern, die tags zuvor einen souveränen 5:1-Sieg gegen Stade Nyonnais gefeiert hatten. (pre/sda)
Schweizer Kunstturner verpassen den Final hauchdünn
Das Schweizer Kunstturn-Team muss sich am Swiss Cup im Zürcher Hallenstadion mit Rang 3 begnügen. Den Sieg sichert Frankreich. Das Schweizer Quartett mit Lena Bickel, Anastassia Pascu, Noe Seifert und Florian Langenegger war von den fünf Teams in der aus drei Runden bestehenden Qualifikation klar das stärkste und erreichte direkt den Halbfinal der besten drei Equipen. In diesem traten nur je eine Turnerin und ein Turner an. Langenegger überzeugte am Barren, und auch Pascu zeigte am Stufenbarren eine solide Leistung. Dennoch fehlten dem Schweizer Team mit einem Total von 27,050 Punkten gerade einmal 0,05 Punkte zum Einzug in den Final – im Halbfinal begann es wieder bei null.

«Im Moment sitzt der Frust schon noch tief», sagte Langenegger. «Dennoch können wir stolz auf uns sein, wir zeigten gute Übungen.» Während der 23-Jährige dreimal turnte, kam Teamleader Seifert nur einmal zum Einsatz, da die Schweizer direkt den Halbfinal erreichten. Der letztjährige WM-Dritte im Mehrkampf wäre im «Viertelfinal» nochmals an der Reihe gewesen. Wer wann antrat, musste schon vor dem Wettkampf definiert werden. Seifert hätte nur allzu gerne noch an seinem Paradegerät, dem Barren, geturnt.

Frankreich mit Lorette Charpy, Alizée Letrange, Anthony Mansard und Léo Saladino sicherte sich wie schon bei der letzten Austragung des Swiss Cups vor zwei Jahren den Sieg. Im Final mit je vier Übungen setzte es sich gegen Deutschland mit einem Vorsprung von 0,3 Punkten durch. 2024 bestand ein Team allerdings nur aus einer Athletin und einem Athleten, diesmal waren es erstmals je zwei. (pre/sda
Alcaraz trifft im Paris-Final auf Shelton
Beim letzten Masters-1000-Turnier des Jahres kommt es in Paris zu einem Final grosser Namen: Carlos Alcaraz trifft am Sonntag auf Ben Shelton. Das Duell im Pariser Vorort La Défense wird eine Revanche für das US Open: Der siebenfache Grand-Slam-Champion Alcaraz trifft auf die Nummer 4 der Weltrangliste. Vor zwei Monaten lieferten sich die beiden in New York einen packenden Viertelfinal, den Shelton nach fünf Sätzen und in den frühen Morgenstunden für sich entschied. Anschliessend erreichte der Amerikaner seinen ersten Grand-Slam-Final, den er gegen Alexander Zverev verlor.

Alcaraz erfreut sich nach seinen Verletzungsproblemen im Frühling und Sommer einer hervorragenden Form und gewann zuletzt das Hallenturnier in Wien. Am Samstag wurde er seiner Favoritenrolle gegen den Norweger Casper Ruud (ATP 23) nach einem verhaltenen Start mit 6:4, 6:4 souverän gerecht. Shelton, der in Basel sensationell gegen den Schweizer Jérôme Kym gescheitert war, bekundete mehr Mühe. Am Ende rang er jedoch den überraschenden Franzosen Luca Van Assche (ATP 47) vor dessen Heimpublikum 5:7, 6:3, 6:4 nieder. (pre/sda)

Celestinis Burnley verliert trotz 4:1-Führung
Burnley mit Neo-Trainer Fabio Celestini kassiert gegen Cardiff eine äusserst bittere Niederlage. Nach einer 4:1-Führung unterliegt der Premier-League-Absteiger 4:5. Die Gäste aus Burnley mussten die vier Treffer zur Wende zwischen der 65. und 94. Minute hinnehmen. Der zuletzt verletzte Zeki Amdouni wurde in der 80. Minute eingewechselt und stand damit bei zwei Gegentoren auf dem Platz.

Der Spielverlauf erinnert an das Super-League-Duell zwischen Lausanne-Sport und Thun von letzter Woche. Auch die Waadtländer führten 4:1, ehe der Gegner mit einer spektakulären Aufholjagd und vier Toren zwischen der 70. und 96. Minute die Partie noch drehte. Für Burnley war es bereits die siebte Niederlage in dieser Saison. Das Team belegt derzeit den 22. Platz, der den zweiten Abstieg in Folge bedeuten würde. Auf Celestini, der Ende Oktober als Trainer verpflichtet wurde, wartet eine schwierige Aufgabe. (pre/sda)
Marquez kommt WM-Titel mit Sprintsieg näher
Der Ducati-Fahrer Marc Marquez gewinnt den Sprint des GP von Katar. Sein letzter WM-Konkurrent Jorge Martin wird Dritter und hat nun 49 Punkte Rückstand. Marquez könnte am Sonntag Weltmeister werden. Der Spanier fuhr auf dem Lusail Circuit im Sprint über zehn Runden souverän zum Sieg, nachdem Pole-Mann Marco Bezzecchi bei einem zu forschen Überholmanöver stürzt. Bezzecchis Aprilia-Markenkollege Jorge Martin zeigt einen heroischen Kampf und wird trotz seines gebrochenen Handgelenks, wegen dem er den letzten GP in Malaysia verpasste und in der WM vorentscheidend zurückgebunden wurde, Dritter.

Zwischen die beiden schiebt sich in der letzten Runde Fabio Di Giannantonio (Ducati). Er sorgt damit dafür, dass Marquez bereits am Sonntag und zwei Rennen vor Schluss seinen achten WM-Titel in der Königsklasse sicherstellen kann. Dafür müsste er gewinnen und Martin keinen Punkt holen. Das Rennen musste in der 2. Runde unterbrochen und neu gestartet werden. Der zweifache Weltmeister Francesco Bagnaia (Ducati) stürzte heftig und dürfte sich dabei gravierend verletzt haben. Er war aber bei Bewusstsein. (pre/sda)

Formel 1 bis 2035 in São Paulo
Die Formel 1 wird bis mindestens 2035 in São Paulo fahren. Die Königsklasse des Motorsports gab die Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre bekannt. Die Formel 1 machte erstmals 1973 auf dem Autodromo José Carlos Pace in Interlagos Station. In diesem Jahr fährt die Rennserie zum 53. Mal in Brasilien, das drei Weltmeister hervorgebracht hat. In Gabriel Bortoleto (Audi) und Rafael Camara (Haas) stellt Brasilien aktuell zwei Stammfahrer in der Formel 1. Den längsten Vertrag unter den Strecken haben Österreich und Miami, wo jeweils bis 2041 gefahren wird. (pre/sda)

Monfils neuer Davis-Cup-Captain Frankreichs
Der eben als Tennisprofi zurückgetretene Gaël Monfils wird neuer Captain des französischen Davis-Cup-Teams. Der 40-Jährige bringe «dank seiner 22 Jahre auf höchstem Niveau seine ganze Erfahrung ins Team ein», erklärt der französische Verband in einer Medienmitteilung. Frankreich ist mit zehn Titelgewinnen die dritterfolgreichste Nation im wichtigsten Teamwettkampf im Tennis. Letztmals gewann es 2017. Monfils löst als Captain Paul-Henri Mathieu ab. (pre/sda)

Drei Schweizer Gewehrschützen in den Top 15
Am Tag nach dem Doppel-Gold in den Liegend-Teamwettkämpfen zeigen die Schweizer Gewehrschützen an der WM in Doha auch im Einzel ihre Breite. Im nichtolympischen Liegendmatch über 50 m klassieren sich alle drei Männer unter den ersten 15.

Christoph Dürr kam dem Podest am nächsten. Der Rheintaler belegte mit 626,5 Punkten den 6. Rang. Auf Bronze fehlten ihm 1,3 Zähler. Am Freitag hatte er mit 632,1 Punkten massgeblich zum Schweizer Team-Gold beigetragen. Fabio Wyrsch wurde mit 624,9 Punkten Zwölfter, Jan Lochbihler erreichte mit dem Total von 624,7 Platz 15. Damit lagen die drei Schweizer nur 1,8 Punkte auseinander. Gold gewann der Slowake Patrik Jany (628,3).

Bei den Frauen war Emely Jäggi als Zehnte die beste Schweizerin. Mit 624,1 Punkten übertraf sie ihr Ergebnis vom Vortag um 2,1 Punkte. Chiara Leone (24.) und Vivien Jäggi (25.) folgten unmittelbar hintereinander. Nach Angaben von Joël Strübi, dem Schweizer Leistungssportchef, erschwerten wechselnde Winde vor allem den Frauen den Wettkampf. (sda/con)
Feller verpasst Slalom-Auftakt in Levi

Manuel Feller
verzichtet am kommenden Wochenende auf den ersten Weltcup-Slalom der Saison im finnischen Levi. Der Tiroler strebt sein Comeback beim Heimrennen in Gurgl an.

Feller macht im Training Fortschritte, hat aber konditionell noch Rückstand. «Zudem fehlen mir noch Läufe über die volle Renndistanz von etwa 50 bis 60 Sekunden», erklärte er in einem Communiqué von Ski Austria.

Im März hatte Feller die vergangene Saison nach den Olympischen Spielen vorzeitig beendet. Ischiasbeschwerden infolge mehrerer Bandscheibenvorfälle, ein Leistenbruch und eine Schambeinentzündung hatten ihm zugesetzt. Im Januar hatte er den Slalom in Kitzbühel vor Loïc Meillard gewonnen. (sda/con)

George schrammt mit 33 Punkten knapp am Rekord vorbei
Kyshawn George ist in der Nacht auf Samstag mit 33 Punkten der beste Werfer im Duell der Washington Wizards gegen die Atlanta Hawks. Dennoch verliert das Team aus der US-Hauptstadt auswärts 132:139.

Der Walliser versenkte fünf seiner sieben Dreipunktewürfe und acht seiner zehn Freiwürfe. Die restlichen zehn Zähler erzielte er mit Zweipunktewürfen. Mit über 39 Minuten erhielt der 22-Jährige die meiste Einsatzzeit seines Teams.

George befindet sich in Hochform: Bereits in den beiden vorangegangenen Partien hatte er jeweils mehr als 20 Punkte beigesteuert. Und mit den 33 Punkten verfehlte er seine NBA-Bestmarke von 34 Zählern aus dem Herbst 2025 nur hauchdünn.

Letztmals war die Partie gegen die Hawks beim Stand von 36:36 ausgeglichen. Danach lag Atlanta stets in Führung und behielt auch in der hektischen Schlussphase die Übersicht, als die Wizards auf drei Punkte herankamen (135:132).

Die als Aussenseiter angetretenen Gäste konnten Atlantas dritten Sieg in Serie nicht verhindern. Dennoch dürfen die Wizards mit ihrem Saisonstart mit vier Siegen und fünf Niederlagen zufrieden sein. In den vergangenen Jahren hatte das Team tief im Tabellenkeller festgesteckt und in der letzten Saison nur 17 Siege gefeiert. (con/sda)

Miro Muheim mit drittem Weitschuss-Tor
Miro Muheim gelingt das dritte Weitschuss-Tor der Saison. Der Schweizer trifft für den Hamburger SV beim 3:1 gegen Bundesliga-Schlusslicht Mönchengladbach zur 1:0-Führung.

Auf die Traumtore gegen Hoffenheim und Stuttgart im Oktober liess Muheim einen weiteren Knaller folgen. Der in dieser Saison bisher ausschliesslich im zentralen Mittelfeld eingesetzte Linksfüsser war in der 11. Minute mit einem Schuss aus knapp 30 Metern erfolgreich. Der Ball flog wie an der Schnur gezogen halbhoch ins Netz.

Dass der Schweizer Nationalspieler den Gegentreffer kurz vor der Pause mit einem Fehlpass unfreiwillig einleitete, spielte am Ende keine Rolle. Shafiq Nandja und Albert Grönbaek trafen zum Hamburger Sieg, nachdem der Borusse Ko Itakura früh in der zweiten Halbzeit mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war. (vro/sda)

Stade Lausanne-Ouchy souverän, Aarau mit Heimniederlage
Tabellenführer Stade Lausanne-Ouchy kommt im Challenge-League-Duell mit dem Schlusslicht Nyon am Freitag zu einem klaren 5:1-Sieg.

Ronaldo Dantas Fernandes, die Leihgabe des FC Luzern, und Malko Sartoretti sorgten in der ersten halben Stunde für die beruhigende 2:0-Führung des Leaders in Nyon. Nach der Pause war der frühere Sittener Théo Bouchlarhem zweimal erfolgreich. Die Gastgeber verkürzten nach einer knappen Stunde zwischenzeitlich auf 1:3.

Mit dem neunten Sieg im 14. Spiel baute SLO die Führung an der Spitze zumindest vorübergehend auf sieben Punkte aus. Die beiden ersten Verfolger, Winterthur und Yverdon, spielen am Wochenende daheim gegen Etoile Carouge respektive Neuchâtel Xamax.

Der FC Aarau, der Zweite der letzten beiden Saisons, spielt im Rennen um den Aufstieg bislang nur eine Nebenrolle. Der Cup-Achtelfinalist kassierte mit dem 0:3 gegen Wil in der 13. Runde die bereits sechste Niederlage und hat damit schon so oft verloren wie in der gesamten letzten Challenge-League-Spielzeit. (vro/sda)

Schweizerinnen mit Kanterniederlage zum Eishockey-WM-Auftakt
Das Schweizer Frauen-Nationalteam verliert ihr WM-Auftaktspiel in Dänemark gegen den hohen Favoriten USA nach solidem Start 0:7.

Ein Drittel lang halten die Schweizerinnen – auch dank vier Minuten in Überzahl – gegen den Olympiasieger gut mit, danach setzt es aber die gewohnte hohe Niederlage gegen das beste Team der Welt ab. Im Mitteldrittel machen die Amerikanerinnen aus dem 1:0 ein 3:0, und im letzten Abschnitt wird die Rechnung für die Olympia-Dritten richtig gesalzen.

Es ist der erwartet schwierige Start in die WM. In 19 Spielen bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen gab es 19 amerikanische Siege – bei einem Torverhältnis von 147:7. Die Überlegenheit der USA zeigt sich auch bei der Anzahl Schüsse am Freitagabend in Esbjerg. Andrea Brändli, die beste Torhüterin der Spiele in Mailand, wehrt 31 von 38 Schüssen ab, ihr Gegenüber erhält nur acht Mal Arbeit.

Nun geht es für die Schweizerinnen etwas einfacher weiter. Am Sonntag geht es gegen Tschechien, das zum Auftakt Österreich 4:1 bezwang, wohl um den 2. Platz in der Gruppe. Die weiteren Gegnerinnen Deutschland und Österreich sollten auf dem Papier schwächer sein. (sda)

Zweimal Gold für die Schweizer Teams
Die Schweizer Gewehrschützinnen und Gewehrschützen gewinnen bei der WM in Doha zweimal Team-Gold. Chiara Leone, Emely Jäggi und Vivien Jäggi setzten sich mit mit 1871 Punkten vor Norwegen und Dänemark durch. Christoph Dürr, Fabio Wyrsch und Jan Lochbihler sicherten sich den Titel mit 1881,1 Punkten vor Tschechien und Serbien.

Bei den Frauen erzielte Olympiasiegerin Chiara Leone das beste Schweizer Einzelresultat. Bei den Männern, die den Weltrekord von China um lediglich 0,2 Punkte verpassten, war Christoph Dürr mit 632,1 Punkten herausragend. (nih/sda)
Sinner verabschiedet sich definitiv von Cahill
Nach monatelangen Spekulationen steht der Abschied von Darren Cahill fest. Jannik Sinner und sein australischer Trainer gehen getrennte Wege. Als Nachfolger ist Magnus Norman im Gespräch.

In einem Video auf Instagram würdigte Sinner Cahill als engen Vertrauten. «Du bist als einer meiner Trainer zu mir gekommen. Schon ziemlich schnell wurdest du viel mehr als das. Jemand, dem ich vertrauen konnte. Jemand, auf den ich mich verlassen konnte. Ein Freund», sagte der Italiener. In den fünf Jahren ihrer Zusammenarbeit gewann Sinner fünf Grand-Slam-Titel und rückte an die Spitze der Weltrangliste vor.

Cahill und Sinner wollten sich eigentlich bereits Ende 2025 trennen, durch den anhaltenden Erfolg des Südtirolers wurde der Vertrag aber noch um ein Jahr verlängert. Seinen letzten Match unter Cahill bestritt Sinner im Juli, als er in Wimbledon den Final gewann. Wegen einer Knieverletzung beendete er die Saison vorzeitig.

Laut der «New York Times» oder der Südtiroler Presse könnte Magnus Norman ab Dezember Cahills Platz in Sinners Team einnehmen. Der Schwede soll den 25-jährigen Italiener gemeinsam mit dessen bisherigem Trainer Simone Vagnozzi betreuen.

Norman begleitete Stan Wawrinka als Trainer bei allen drei Grand-Slam-Triumphen. Seit dem Rücktritt des Romands bei den Swiss Indoors in Basel ist der 50-Jährige für eine neue Aufgabe frei. (sda)

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