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Sportnews-Ticker: Lionel Messi ist erfolgreichster Torschütze in der MLS

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Messi gewinnt zweiten Goldenen Schuh ++ Norris startet in Brasilien von der Pole

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
07.11.2026, 22:0308.11.2026, 10:11
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Messi gewinnt seinen zweiten Goldenen Schuh in der MLS
Lionel Messi gewann mit Inter Miami am letzten Spieltag der Regular Season seinen zweiten Goldenen Schuh in Folge für den erfolgreichsten Torschützen der Major League Soccer.

Der Argentinier erzielte im Spiel gegen Charlotte zwar kein Tor, aber die 26 Treffer in den vorangegangenen Partien reichten aus, um ihn zum ersten Spieler zu machen, der zweimal in Folge den Goldenen Schuh der MLS gewann. Dies vor Petar Musa aus Dallas mit 22 Toren. Im vergangenen Jahr hatte Messi 29 Treffer erzielt.

Die Saison ist für Messi und Inter Miami in den USA aber noch nicht zu Ende. Nun stehen die Playoffs an. (vro/sda/afp)

Norris im Regen auf der Pole – Hülkenberg von Startplatz 4
Im stark vom Regen beeinflussten Qualifying zum Grand Prix von Brasilien startet der abtretende Weltmeister Lando Norris aus der Pole-Position, vor seinem Nachfolger Kimi Antonelli. Das Qualifying muss wegen Regens bereits nach vier Minuten wieder unterbrochen werden. Im Q2 sind die Bedingungen ein wenig besser, in der Entscheidung liegt dann nicht mehr als eine schnelle Runde drin, ehe der Regen wieder zu stark wird, um sich noch zu verbessern.

Die Nerven liegen bei manchen blank. George Russell im Mercedes wird von seiner Box angewiesen, seine Runde nicht voll durchzuziehen und auf die zweite zu setzen - die dann nicht mehr möglich ist. «Das wäre die Pole gewesen», schimpft der Brite. «Du bist immerhin P2», tönt es zurück. Stimmt so allerdings beides nicht. Russell muss wegen Modifizierungen an seinem Antrieb fünf Plätze nach hinten. So rückt der zweite Mercedes-Pilot Kimi Antonelli für sein erstes Rennen als frisch gekürter Weltmeister in die Frontreihe - neben seinem Vorgänger Lando Norris im McLaren.

Von Rückversetzungen profitiert auch Nico Hülkenberg. Der Deutsche startet an dem Ort, wo er vor sechzehn Jahren seine einzige Pole-Position herausfuhr, nach einem starken Qualifying von Startplatz 4 los - so weit vorne wie das in Hinwil domizilierte Audi-Team noch nie in diesem Jahr. Nur auf Platz 19 kommt hingegen Lokalmatador Gabriel Bortoleto nach einem Unfall gleich zu Beginn.

Zehn Positionen nach hinten versetzt werden Charles Leclerc im Ferrari (ursprünglich Platz 4), sogar ganz nach hinten im Feld sein Teamkollege Lewis Hamilton und Max Verstappen im Red Bull. Dies führt zur kuriosen Situation, dass die beiden nach überstandenem Q1 gar nicht mehr versuchen, ins finale Q3 zu kommen. Interlagos gilt als Strecke, wo das Überholen relativ einfach möglich ist. Der Start am Sonntag erfolgt um 18.00 Uhr. Auch da wäre Regen keine Überraschung. (pre/sda)

Weltnummer 1 Rybakina nicht an den WTA Finals
Die Weltranglistenerste Jelena Rybakina sagt ihre Teilnahme an den WTA Finals in Indian Wells, dem prestigeträchtigen Saisonfinale mit den besten acht Spielerinnen der Saison, aus gesundheitlichen Gründen ab. «Es tut mir sehr leid, meinen Fans mitteilen zu müssen, dass ich für die diesjährigen WTA Finals leider absagen muss», teilte die Kasachin mit. «Es war eine unglaubliche Saison, aber mein Körper ist einfach noch nicht bereit für den Wettkampf.» Sie hatte bereits letzte Woche beim Turnier in Tokio wegen Rückenproblemen Forfait erklärt. Die Gewinnerin des Australian Open und des US Open in diesem Jahr wird durch die Ukrainerin Marta Kostjuk, die Nummer 10 der Weltrangliste, ersetzt. (pre/sda)
Winterthur verspielt eine Zwei-Tore-Führung
Der FC Winterthur, erster Verfolger von Leader Stade Lausanne-Ouchy, erleidet einen Rückschlag. Durch einen späten Gegentreffer endet das Heimspiel gegen Etoile Carouge 2:2. Durch Treffer von Antonio Marchesano, der in der Vorwoche mit einem Hattrick in Wil geglänzt hatte, und Emilio Kehrer führte Winterthur in der 40. Minute 2:0. Doch die Gäste aus dem Kanton Genf gaben sich nicht geschlagen, kamen noch vor der Pause zum Anschlusstreffer und in der 92. Minute zum Ausgleich. Damit liegt Winterthur in der Challenge-League-Tabelle sechs Punkte hinter den in dieser Saison noch ungeschlagenen Lausannern, die tags zuvor einen souveränen 5:1-Sieg gegen Stade Nyonnais gefeiert hatten. (pre/sda)
Schweizer Kunstturner verpassen den Final hauchdünn
Das Schweizer Kunstturn-Team muss sich am Swiss Cup im Zürcher Hallenstadion mit Rang 3 begnügen. Den Sieg sichert Frankreich. Das Schweizer Quartett mit Lena Bickel, Anastassia Pascu, Noe Seifert und Florian Langenegger war von den fünf Teams in der aus drei Runden bestehenden Qualifikation klar das stärkste und erreichte direkt den Halbfinal der besten drei Equipen. In diesem traten nur je eine Turnerin und ein Turner an. Langenegger überzeugte am Barren, und auch Pascu zeigte am Stufenbarren eine solide Leistung. Dennoch fehlten dem Schweizer Team mit einem Total von 27,050 Punkten gerade einmal 0,05 Punkte zum Einzug in den Final – im Halbfinal begann es wieder bei null.

«Im Moment sitzt der Frust schon noch tief», sagte Langenegger. «Dennoch können wir stolz auf uns sein, wir zeigten gute Übungen.» Während der 23-Jährige dreimal turnte, kam Teamleader Seifert nur einmal zum Einsatz, da die Schweizer direkt den Halbfinal erreichten. Der letztjährige WM-Dritte im Mehrkampf wäre im «Viertelfinal» nochmals an der Reihe gewesen. Wer wann antrat, musste schon vor dem Wettkampf definiert werden. Seifert hätte nur allzu gerne noch an seinem Paradegerät, dem Barren, geturnt.

Frankreich mit Lorette Charpy, Alizée Letrange, Anthony Mansard und Léo Saladino sicherte sich wie schon bei der letzten Austragung des Swiss Cups vor zwei Jahren den Sieg. Im Final mit je vier Übungen setzte es sich gegen Deutschland mit einem Vorsprung von 0,3 Punkten durch. 2024 bestand ein Team allerdings nur aus einer Athletin und einem Athleten, diesmal waren es erstmals je zwei. (pre/sda
Alcaraz trifft im Paris-Final auf Shelton
Beim letzten Masters-1000-Turnier des Jahres kommt es in Paris zu einem Final grosser Namen: Carlos Alcaraz trifft am Sonntag auf Ben Shelton. Das Duell im Pariser Vorort La Défense wird eine Revanche für das US Open: Der siebenfache Grand-Slam-Champion Alcaraz trifft auf die Nummer 4 der Weltrangliste. Vor zwei Monaten lieferten sich die beiden in New York einen packenden Viertelfinal, den Shelton nach fünf Sätzen und in den frühen Morgenstunden für sich entschied. Anschliessend erreichte der Amerikaner seinen ersten Grand-Slam-Final, den er gegen Alexander Zverev verlor.

Alcaraz erfreut sich nach seinen Verletzungsproblemen im Frühling und Sommer einer hervorragenden Form und gewann zuletzt das Hallenturnier in Wien. Am Samstag wurde er seiner Favoritenrolle gegen den Norweger Casper Ruud (ATP 23) nach einem verhaltenen Start mit 6:4, 6:4 souverän gerecht. Shelton, der in Basel sensationell gegen den Schweizer Jérôme Kym gescheitert war, bekundete mehr Mühe. Am Ende rang er jedoch den überraschenden Franzosen Luca Van Assche (ATP 47) vor dessen Heimpublikum 5:7, 6:3, 6:4 nieder. (pre/sda)

Celestinis Burnley verliert trotz 4:1-Führung
Burnley mit Neo-Trainer Fabio Celestini kassiert gegen Cardiff eine äusserst bittere Niederlage. Nach einer 4:1-Führung unterliegt der Premier-League-Absteiger 4:5. Die Gäste aus Burnley mussten die vier Treffer zur Wende zwischen der 65. und 94. Minute hinnehmen. Der zuletzt verletzte Zeki Amdouni wurde in der 80. Minute eingewechselt und stand damit bei zwei Gegentoren auf dem Platz.

Der Spielverlauf erinnert an das Super-League-Duell zwischen Lausanne-Sport und Thun von letzter Woche. Auch die Waadtländer führten 4:1, ehe der Gegner mit einer spektakulären Aufholjagd und vier Toren zwischen der 70. und 96. Minute die Partie noch drehte. Für Burnley war es bereits die siebte Niederlage in dieser Saison. Das Team belegt derzeit den 22. Platz, der den zweiten Abstieg in Folge bedeuten würde. Auf Celestini, der Ende Oktober als Trainer verpflichtet wurde, wartet eine schwierige Aufgabe. (pre/sda)
Marquez kommt WM-Titel mit Sprintsieg näher
Der Ducati-Fahrer Marc Marquez gewinnt den Sprint des GP von Katar. Sein letzter WM-Konkurrent Jorge Martin wird Dritter und hat nun 49 Punkte Rückstand. Marquez könnte am Sonntag Weltmeister werden. Der Spanier fuhr auf dem Lusail Circuit im Sprint über zehn Runden souverän zum Sieg, nachdem Pole-Mann Marco Bezzecchi bei einem zu forschen Überholmanöver stürzt. Bezzecchis Aprilia-Markenkollege Jorge Martin zeigt einen heroischen Kampf und wird trotz seines gebrochenen Handgelenks, wegen dem er den letzten GP in Malaysia verpasste und in der WM vorentscheidend zurückgebunden wurde, Dritter.

Zwischen die beiden schiebt sich in der letzten Runde Fabio Di Giannantonio (Ducati). Er sorgt damit dafür, dass Marquez bereits am Sonntag und zwei Rennen vor Schluss seinen achten WM-Titel in der Königsklasse sicherstellen kann. Dafür müsste er gewinnen und Martin keinen Punkt holen. Das Rennen musste in der 2. Runde unterbrochen und neu gestartet werden. Der zweifache Weltmeister Francesco Bagnaia (Ducati) stürzte heftig und dürfte sich dabei gravierend verletzt haben. Er war aber bei Bewusstsein. (pre/sda)

Formel 1 bis 2035 in São Paulo
Die Formel 1 wird bis mindestens 2035 in São Paulo fahren. Die Königsklasse des Motorsports gab die Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre bekannt. Die Formel 1 machte erstmals 1973 auf dem Autodromo José Carlos Pace in Interlagos Station. In diesem Jahr fährt die Rennserie zum 53. Mal in Brasilien, das drei Weltmeister hervorgebracht hat. In Gabriel Bortoleto (Audi) und Rafael Camara (Haas) stellt Brasilien aktuell zwei Stammfahrer in der Formel 1. Den längsten Vertrag unter den Strecken haben Österreich und Miami, wo jeweils bis 2041 gefahren wird. (pre/sda)

Monfils neuer Davis-Cup-Captain Frankreichs
Der eben als Tennisprofi zurückgetretene Gaël Monfils wird neuer Captain des französischen Davis-Cup-Teams. Der 40-Jährige bringe «dank seiner 22 Jahre auf höchstem Niveau seine ganze Erfahrung ins Team ein», erklärt der französische Verband in einer Medienmitteilung. Frankreich ist mit zehn Titelgewinnen die dritterfolgreichste Nation im wichtigsten Teamwettkampf im Tennis. Letztmals gewann es 2017. Monfils löst als Captain Paul-Henri Mathieu ab. (pre/sda)

Drei Schweizer Gewehrschützen in den Top 15
Am Tag nach dem Doppel-Gold in den Liegend-Teamwettkämpfen zeigen die Schweizer Gewehrschützen an der WM in Doha auch im Einzel ihre Breite. Im nichtolympischen Liegendmatch über 50 m klassieren sich alle drei Männer unter den ersten 15.

Christoph Dürr kam dem Podest am nächsten. Der Rheintaler belegte mit 626,5 Punkten den 6. Rang. Auf Bronze fehlten ihm 1,3 Zähler. Am Freitag hatte er mit 632,1 Punkten massgeblich zum Schweizer Team-Gold beigetragen. Fabio Wyrsch wurde mit 624,9 Punkten Zwölfter, Jan Lochbihler erreichte mit dem Total von 624,7 Platz 15. Damit lagen die drei Schweizer nur 1,8 Punkte auseinander. Gold gewann der Slowake Patrik Jany (628,3).

Bei den Frauen war Emely Jäggi als Zehnte die beste Schweizerin. Mit 624,1 Punkten übertraf sie ihr Ergebnis vom Vortag um 2,1 Punkte. Chiara Leone (24.) und Vivien Jäggi (25.) folgten unmittelbar hintereinander. Nach Angaben von Joël Strübi, dem Schweizer Leistungssportchef, erschwerten wechselnde Winde vor allem den Frauen den Wettkampf. (sda/con)
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