Die Schweizer Curler stehen an der Weltmeisterschaft im kanadischen Moose Jaw im Final. Im Halbfinal lässt das Team um Skip Yannick Schwaller China beim 7:3 keine Chance und spielt am späten Sonntagabend um Gold gegen Schottland.
Die Schweizer starteten ideal und konnten sich im ersten End gleich ein Zweierhaus notieren. Als die Curler des CC Genf im fünften End das Recht des letzten Steins beim Stand von 2:1 zurückerhielten, nutzten sie diesen Vorteil gleich erneut dafür, China einen Stein zu «stehlen» und sich zwei weitere Punkte gutschreiben zu lassen. Da die Schweizer im sechsten End auch aufgrund von Fehlern der Chinesen das dritte Zweierhaus der Partie notieren konnten, präsentierte sich die Lage vor dem siebten End mit 6:1 ziemlich komfortabel für die Schweizer, beziehungsweise äusserst kompliziert für die Chinesen.
Das Team um Skip Xiaoming Xu, das in der Round Robin gegen die Schweiz mit 5:7 unterlegen war, versuchte zwar mit mehr Risiko an die Schweiz heranzukommen, mehr als je einen Stein im siebten und neunten End liessen Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel, Schwaller und Benoît Schwarz-van Berkel jedoch nicht zu, sodass die jungen Asiaten ihre Aufholjagd noch vor dem letzten End aufgaben.
Damit steht erstmals seit 2003 wieder ein Schweizer Curling Team der Männer im Final einer WM. Damals unterlag die Schweizer Equipe angeführt von Ralph Stöckli Kanada 6:10 und musste sich mit Silber begnügen. Die direkte Möglichkeit zur Revanche bleibt der Schweiz jedoch verwehrt. (sda)
Die Schweizer starteten ideal und konnten sich im ersten End gleich ein Zweierhaus notieren. Als die Curler des CC Genf im fünften End das Recht des letzten Steins beim Stand von 2:1 zurückerhielten, nutzten sie diesen Vorteil gleich erneut dafür, China einen Stein zu «stehlen» und sich zwei weitere Punkte gutschreiben zu lassen. Da die Schweizer im sechsten End auch aufgrund von Fehlern der Chinesen das dritte Zweierhaus der Partie notieren konnten, präsentierte sich die Lage vor dem siebten End mit 6:1 ziemlich komfortabel für die Schweizer, beziehungsweise äusserst kompliziert für die Chinesen.
Das Team um Skip Xiaoming Xu, das in der Round Robin gegen die Schweiz mit 5:7 unterlegen war, versuchte zwar mit mehr Risiko an die Schweiz heranzukommen, mehr als je einen Stein im siebten und neunten End liessen Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel, Schwaller und Benoît Schwarz-van Berkel jedoch nicht zu, sodass die jungen Asiaten ihre Aufholjagd noch vor dem letzten End aufgaben.
Damit steht erstmals seit 2003 wieder ein Schweizer Curling Team der Männer im Final einer WM. Damals unterlag die Schweizer Equipe angeführt von Ralph Stöckli Kanada 6:10 und musste sich mit Silber begnügen. Die direkte Möglichkeit zur Revanche bleibt der Schweiz jedoch verwehrt. (sda)
Bild: keystone