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Sport-News: Schweizer Curler greifen erstmals seit 2003 nach Gold

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Schweizer Curler greifen erstmals seit 2003 nach Gold +++ Nyakossi mit Traum-Einstand

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
05.04.2025, 19:4306.04.2025, 09:26
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Die Schweizer Curler greifen erstmals seit 2003 nach Gold
Die Schweizer Curler stehen an der Weltmeisterschaft im kanadischen Moose Jaw im Final. Im Halbfinal lässt das Team um Skip Yannick Schwaller China beim 7:3 keine Chance und spielt am späten Sonntagabend um Gold gegen Schottland.

Die Schweizer starteten ideal und konnten sich im ersten End gleich ein Zweierhaus notieren. Als die Curler des CC Genf im fünften End das Recht des letzten Steins beim Stand von 2:1 zurückerhielten, nutzten sie diesen Vorteil gleich erneut dafür, China einen Stein zu «stehlen» und sich zwei weitere Punkte gutschreiben zu lassen. Da die Schweizer im sechsten End auch aufgrund von Fehlern der Chinesen das dritte Zweierhaus der Partie notieren konnten, präsentierte sich die Lage vor dem siebten End mit 6:1 ziemlich komfortabel für die Schweizer, beziehungsweise äusserst kompliziert für die Chinesen.

Das Team um Skip Xiaoming Xu, das in der Round Robin gegen die Schweiz mit 5:7 unterlegen war, versuchte zwar mit mehr Risiko an die Schweiz heranzukommen, mehr als je einen Stein im siebten und neunten End liessen Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel, Schwaller und Benoît Schwarz-van Berkel jedoch nicht zu, sodass die jungen Asiaten ihre Aufholjagd noch vor dem letzten End aufgaben.

Damit steht erstmals seit 2003 wieder ein Schweizer Curling Team der Männer im Final einer WM. Damals unterlag die Schweizer Equipe angeführt von Ralph Stöckli Kanada 6:10 und musste sich mit Silber begnügen. Die direkte Möglichkeit zur Revanche bleibt der Schweiz jedoch verwehrt. (sda)
The Chinese team leaves the rink as the Swiss team celebrate their semifinal win at the World Men's Curling Championship in Moose Jaw, Sask. on Saturday April 5, 2025. (Chris Young/The Canadian P ...
Bild: keystone
Nyakossi mit Traum-Einstand in Belgien
Der Schweizer U21-Nationalverteidiger Roggerio Nyakossi hat in seinem ersten Spiel für den belgischen Jupiler-Pro-Klub Leuven sogleich getroffen. Der ehemalige Servettien, der vor drei Jahren nach seinen ersten Super-League-Spielen zu Olympique Marseille gewechselt war und im Januar nach Belgien weiterzog, erzielte beim 2:2 in Westerlo das zwischenzeitliche 2:0 für sein Team. (riz/sda)
KVC Westerlo v OH Leuven - Jupiler Pro League Europe Play-Off WESTERLO, BELGIUM - APRIL 05 : Nyakossi Roggerio defender of OH Leuven celebrates scoring a goal during the Jupiler Pro League Europe Play ...
Bild: www.imago-images.de
St. Otmar sichert sich den letzten Playoff-Platz
St. Otmar St. Gallen lässt in der 27. und letzten Qualifikationsrunde der NLA nichts mehr anbrennen. Die Ostschweizer sichern sich mit einem beeindruckenden Sieg in Kreuzlingen das letzte Ticket für die Playoffs. Pfadi Winterthur erfüllte die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten Basel zwar mit etwas Mühe und siegte nach zuvor fünf Niederlagen in Serie 29:25. Das nützte dem zehnfachen Schweizer Meister jedoch nichts, denn St. Otmar liess in Kreuzlingen nie Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen und siegte in beeindruckender Manier 40:26.

Damit verteidigten die Ostschweizer ihren am Mittwoch im Direktduell erspielten Vorsprung von zwei Punkten gegenüber den Zürchern. Aufgrund der knappen Niederlage von Wacker Thun in Kriens gingen die St. Galler gar einem Playoff-Duell mit dem Qualifikationssieger Kadetten Schaffhausen aus dem Weg. In den Playoff-Viertelfinals (best of 5) kommt es ab Dienstag zu folgenden Begegnungen: Kadetten Schaffhausen (1.) - Wacker Thun (8.), Kriens-Luzern (2.) - St. Otmar St. Gallen (7.), BSV Bern (3.) - Kreuzlingen (6.), GC Amicitia Zürich (4.) - Suhr Aarau (5.). Die Mannschaften auf den ersten vier Plätzen beginnen die Serie mit einem Heimspiel. Das Playout um den Abstieg in die NLB bestreiten Basel und Pfadi Winterthur. (riz/sda)
TSV St.Otmar
Bild: Instagram
Schweizer Schwimm-Stars dominieren in Sursee
Der Schweizer Über-Schwimmer Noè Ponti glänzt auch am dritten Tag der Schweizer Langbahn-Meisterschaften im Campus Sursee. Ponti und Roman Mityukov stellen Jahresweltbestleistungen auf. Den Auftakt machte Roman Mityukov: Der 24-jährige Genfer dominierte über 200 m Rücken in seiner besten Disziplin. Der WM-Silbermedaillen- und Olympia-Bronzemedaillengewinner schaffte eine Zeit von 1:55,64 Minuten. Damit blieb Mityukov zwar knapp acht Zehntel über seinem Schweizer Rekord. Unter 1:56 Minuten schwamm in dieser Saison aber noch niemand.

Nur wenige Minuten nachdem Mityukovs Klassezeit machte es ihm Noè Ponti gleich. Über 100 m Delfin verbesserte Ponti seine Bestzeit erneut. Mit 50,27 Sekunden verbesserte er die Jahresweltbestzeit, die er vor zwei Wochen in Livorno aufgestellt hat, um weitere vier Zehntel. Der 23-jährige Tessiner Noè Ponti holte an den ersten drei Tagen schon drei Einzel- und eine Staffel-Goldmedaille. Das Rennen über 800 m Crawl gewann Antonio Djakovic. Djakovics jüngere Schwester Vanna Djakovic setzte sich bei den Frauen sowohl über 400 m wie über 800 m Crawl durch. (riz/sda)
Noe Ponti vom SC Uster reagiert nach seinem Sieg im Final ueber 100m Delfin an den Schweizermeisterschaften im Schwimmen am Samstag, 5. April 2025, in der CAMPUS SURュSEE Sporュtaュreュna in Oberkirch. (K ...
Bild: keystone
Alessandra Keller Dritte beim Comeback
In Araxá in Brasilien startet die Weltcupsaison der Mountainbiker mit zwei Shorttrack-Rennen. Alessandra Keller schafft es als Dritte aufs Podest. Damit verlängerten die Schweizerinnen eine laufende Serie. An den letzten fünf Weltcup-Shorttrack-Rennen schaffte es stets eine Schweizerin aufs Podest. Alessandra Keller bestritt ihr erstes Rennen nach ihrer Kreuzbandverletzung. Keller verwies die Schweizerinnen Nicole Koller (4.) und Sina Frei (5.) auf die nächsten Plätze.

Bei den Männern schaffte es kein Schweizer aufs Podest. Thomas Litscher belegte als bester Schweizer den vierten Platz, allerdings mit klarem Rückstand auf die ersten Drei. Christopher Blevins (USA) und die Weltmeisterin Evie Richards gewannen die ersten Saisonrennen. (riz/sda)
Alessandra Keller from Switzerland, 5th, in action during the Cross Country Women Elite, XCO, WHOOP UCI Mountain Bike World Series, on Sunday, October 6, 2024, in Mont Saint Anne, Canada. (KEYSTONE/Ma ...
Bild: keystone
Siegenthaler fährt in Kanada als Dritte auf das Podest
Nach dem enttäuschend verlaufenen WM-Rennen und Platz 8 rehabilitiert sich die Schweizer Snowboardcrosserin Sina Siegenthaler. Die 24-Jährige fährt in Mont-Sainte-Anne als Dritte auf das Podest. Siegenthaler musste sich im Final in der kanadischen Provinz Québec einzig der Französin Léa Casta und der Australierin Mia Clift geschlagen geben. Im 4. Rang klassierte sich mit Aline Albrecht eine weitere Schweizerin. In der Qualifikation am Vormittag war Siegenthaler noch die Schnellste gewesen.

Für Siegenthaler resultierte im zweitletzten Rennen der Saison der zweite Podestplatz des Weltcup-Winters. In Beidahu in China Anfang Februar wurde sie ebenfalls Dritte. Die siegreiche Französin Casta führt vor dem letzten Rennen der Saison am Sonntag fast uneinholbar vor der Britin Charlotte Bankes, die am Samstag nicht am Start stand. Beste Schweizerin im Klassement ist auf Platz 6 Noémie Wiedmer, die sich in Mont-Sainte-Anne mit Rang 8 begnügen musste. (sda)
CAPTION CORRECTION: CORRECTS FIRST NAME - Sina Siegenthaler of Switzerland reacts in the finish area in the semi final during the Snowboardcross competition at the FIS Snowboard, Freestyle and Freeski ...
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