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21.1.2012: Didier Cuche gewinnt in Kitzbühel zum fünften Mal – Rekord

Didier Cuche, of Switzerland, celebrates in the finish area after winning an alpine ski, men's World Cup downhill, in Kitzbuehel, Austria, Saturday, Jan. 21, 2012. Didier Cuche won the classic Wo ...
Sein fünfter Triumph: Cuche auf seiner «Hausstrecke».Bild: AP
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Didier Cuche verkündet seinen Rücktritt und rast danach zum Kitz-Rekord

21. Januar 2012: Didier Cuche brettert zum letzten Mal über die berüchtigte Streif. Er verhindert in der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel nicht nur einen dreifachen Triumph der Österreicher, sondern wird dank dem Erfolg auch Rekordsieger.
21.01.2025, 00:01

Didier Cuche gilt als einer der besten Abfahrer der Geschichte. Weltmeister wurde er in der Königsdisziplin zwar nie und das Heimrennen in Wengen hat er in 13 Anläufen auch nie gewonnen. Aber in Kitzbühel, auf der schwierigsten Weltcupstrecke der Welt, ist er mit fünf Siegen Rekordhalter.

Lange deutete nichts auf dieses Husarenstück hin. 1998 gewann Cuche auf der Streif zum ersten Mal. Erst zehn Jahre später sollte er wieder in Kitzbühel triumphieren.

Im Herbst seiner Karriere dominierte er die wichtigste Abfahrt der Saison dann fast nach Belieben: 2010 siegte er, 2011 ebenfalls und 2012 krönte er seine Karriere mit dem fünften Sieg auf dem wilden Ritt.

Didier Cuches Fahrt zum fünften Sieg auf der Streif (ab 7:22 Minuten).Video: YouTube/Юрій Сірко

Alleiniger Rekordhalter darf er sich seither nennen. Österreichs Franz Klammer muss im Zielraum live mitansehen, wie Cuche ihm die Bestmarke – wohl für die Ewigkeit – wegschnappt. Auch die Skilegende kann nur noch loben: «Er ist jetzt der Kaiser von Kitzbühel.»

Dreifachen Ösi-Triumph verhindert

37-jährig ist der Neuenburger an diesem Samstag schon. Das dritte Training am Donnerstag zuvor musste abgesagt werden. Cuche gab stattdessen eine Pressekonferenz – und verkündete seinen Rücktritt auf das Saisonende hin.

Didier Cuche of Switzerland during the winning ceremony of the Alpine Skiing World Cup in Kitzbuehel, Austria, 21 January 2012. (APA/ROLEX/Kurt Arrigo) +++ WIR WEISEN AUSDRUECKLICH DARAUF HIN, DASS EI ...
Cuche posiert mit der goldenen Gams.Bild: APA/ROLEX

Zwei Tage später steht er zum letzten Mal am Start des Höllenritts. Cuche zaubert mit der Startnummer 19 auf der aufgrund von Wetterkapriolen verkürzten Strecke ohne Mausefalle und Steilhang eine nahezu perfekte Fahrt in das Schneegestöber.

Im Ziel nimmt er dem bis dahin führenden Joachim Puchner 36 Hundertstelsekunden ab – der legendäre Ski-Salto darf natürlich nicht fehlen. Unmittelbar nach ihm verpassen mit Klaus Kröll und Romed Baumann zwei weitere Österreicher die Bestzeit, landen auf den Rängen 2 und 3.

«Das ist schon ein bisschen verrückt»

Ein sichtlich bewegter Cuche sagt, kurz nachdem sein Sieg feststeht: «Dass ich am Start wusste, dass ich hier zum letzten Mal starten werde, macht es noch spezieller. Es ist schon ein bisschen verrückt.»

Didier Cuche siegt danach bis zum Saisonende noch einmal in der Abfahrt und einmal im Super-G. Im März beendet er wie angekündigt seine glorreiche Karriere.

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quelle: keystone / christian bruna
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