Sport
Wintersport

Hirscher siegt in Garmisch hoch überlegen – Meillard in den Top 10

Männer-Riesenslalom in Garmisch-Partenkirchen
1. Marcel Hirscher (AUT) 2:40.18
2. Manuel Feller (AUT) +1.57
3. Ted Ligety (USA) +1.69
4. Henrik Kristoffersen (NOR) +1.83
10. Loic Meillard (SUI) +2.55
13. Justin Murisier (SUI) +2.85
23. Elia Zurbriggen (SUI) +3.52
Out: Gino Caviezel (SUI)
epa06480650 Marcel Hirscher of Austria speeds down the slope during the first run of the Men's Giant Slalom race of the FIS Alpine Skiing World Cup in Garmisch-Partenkirchen, Germany, 28 January  ...
Marcel Hirscher fährt in Garmisch mal wieder allen auf und davon.Bild: EPA/EPA

Hirscher siegt in Garmisch hoch überlegen – Meillard in den Top 10

28.01.2018, 16:2328.01.2018, 16:23

Marcel Hirscher ist ein weiteres Mal nicht zu schlagen. Der Österreicher erringt beim Weltcup-Riesenslalom in Garmisch Saisonsieg Nummer 10. Insgesamt ist es Hirschers 55. Sieg im Weltcup, damit liegt er erstmals vor seinem Landsmann Hermann Maier (54).

Schon nach dem ersten Lauf hatte Hirscher deutlich geführt, am Ende gewann er mit 1,57 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Manuel Feller, der im Weltcup erstmals auf dem Podium vertreten war.

Dritter wurde Ted Ligety, der es erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder in die Top 3 schaffte. Der Amerikaner, der Hirscher in der Vergangenheit bei wichtigen Gelegenheiten oft geschlagen hat, war wegen Verletzungen – zuletzt wegen Rückenproblemen – lange nicht mehr richtig konkurrenzfähig war. Doch seit wieder regelmässiges Training möglich ist, holt er wieder auf.

Doch an Hirscher kommt derzeit keiner heran. Der Österreicher steht auch schon wieder vorzeitig als Gewinner der Kristallkugel für den Riesenslalom-Weltcup fest. Die kleine Kugel geht zum fünften Mal an ihn. Henrik Kristoffersen, in diesem Winter ewiger Zweiter, hatte seine Chancen schon im ersten Lauf eingebüsst. Immerhin verbesserte er sich noch vom 9. in den 4. Schlussrang.

Loïc Meillard schaffte es als bester Schweizer auf Platz 10, womit er sich zum vierten Mal in einem Riesenslalom in den Top 10 klassierte. Das war aber dennoch eine leise Enttäuschung, weil nach dem ersten Lauf bedeutend mehr drin gelegen hätte. Bei Halbzeit hatte der Romand nur sieben Hundertstel hinter dem Drittplatzierten gelegen. Der 21-jährige Walliser, der in diesem Winter schon einige Ausfälle zu beklagen hatte, machte aber dennoch wichtige Punkte.

Justin Murisier, in der aktuellen Saison schon Vierter und Fünfter, konnte in Garmisch nicht brillieren. Nur 37 Hundertstel war Murisier im ersten Lauf langsamer gewesen als Teamkollege Meillard, womit eine weitere Spitzenplatzierung durchaus möglich gewesen wäre. Doch der Walliser fiel im zweiten Durchgang um drei Positionen zurück und belegte den 13. Platz.(pre/sda)

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
70-Millionen-Transfer Manzambi – plötzlich gehen die Gegner ganz anders auf ihn los
Johan Manzambi muss gegen Slowenien erneut einige Attacken einstecken. Nati-Trainer Murat Yakin fordert die Schiedsrichter auf, den 20-Jährigen zu schützen.
Als sich der Abend in Luzern dem Ende zuneigt, macht sich Johan Manzambi an die Aufarbeitung dieses 2:1 gegen Slowenien. Im Hintergrund wummern die Bässe, manch ein Schweizer Fan gönnt sich noch einen Siegestrunk.
Zur Story