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WM 2014

Zirkusreif: Wie die Deutschen sich mit einer «Freistossvariante» gründlich blamieren. Oder doch nicht?

Müller legt sich hin: Einfach so. Danke für die Unterhaltung.
Müller legt sich hin: Einfach so. Danke für die Unterhaltung.
Wir lachen uns halb tot

Zirkusreif: Wie die Deutschen sich mit einer «Freistossvariante» gründlich blamieren. Oder doch nicht?

01.07.2014, 00:2101.07.2014, 09:17

Die Schlussoffensive der deutschen Nationalelf gegen Algerien ist in vollem Gange, es läuft die 87. Spielminute. Jérôme Boateng schiesst Sofiane Feghouli die Kugel aus kürzester Distanz an die Hand: Freistoss. Gleich mehrere Schwarz-Rot-Goldene schicken sich scheinbar an, den Ball zu treten. Ausgeklügelte Freistossvariante, denkt sich der geneigte Zuschauer, alles klar. 

Doch dann folgt eine Peinlichkeit sondergleichen, ein Pannentheater auf F-Junioren-Niveau. So scheint es jedenfalls. Schweinsteiger steigt über den Ball, Müller soll es ihm gleich tun – stolpert aber, noch bevor er den Ball überhaupt erreicht. 

Der lange Dünne rappelt sich auf und sprintet dann doch weiter, nur um zu mitanzusehen, wie Kroos' Zuspiel friedlich in den algerischen Defensivpulk segelt.

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Der Freistosstrick der Deutschen.Gif: ESPN

Beim genaueren Betrachten der Szene sieht man allerdings, dass die Variante einstudiert ist. Das bestätigt auch Verteidiger Benedikt Höwedes: «Wir haben das im Training so geübt.»

Müller stellt sich das Bein also absichtlich, um für Verwirrung zu sorgen. Der Chip von Toni Kroos über die Mauer misslingt allerdings komplett und für Müller ist es zum Haare raufen.

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Gif: SRF

Wir sagen: Danke für die Unterhaltung. Und schliessen mit einer gestischen Würdigung, wie sie Trainer Jogi Löw noch nachholen wird, sobald er sich denn mal unbeobachtet fühlt. (tom/pre)

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