Sprechen ohne Anglizismen – ist das really möglich?
Sprache verändert sich und das ist auch ganz normal so. Die Geschwindigkeit, mit der sich das Vokabular der jüngeren Generationen verändert, stösst aber einigen mehr vor den Kopf als anderen. Während früher viele Begriffe aus dem Französischen übernommen wurden, sind es heute vor allem englische Ausdrücke, die in die Sprache einfliessen.
Besonders durch die sozialen Medien wird Englisch für viele zur wichtigsten Zweitsprache, weit vor Französisch oder Italienisch. Wer besonders viel Zeit im Internet verbringt, kann an einem Tag auch sehr gut mehr Englisch als Deutsch lesen und hören.
Kein Wunder, dass sich immer mehr Begriffe in unseren Sprachgebrauch einschleichen. Wenn der englische Begriff halt zuerst in den Kopf ploppt, ist es einfacher, direkt diesen zu verwenden, als sich das deutsche Pendant auszudenken.
Deutsch ist bekannt dafür, für alles und jedes ein eigenes Wort zu haben. Es gibt viele schöne Begriffe, um die uns Englischsprechende beneiden, so etwa «Weltschmerz», «Schadenfreude», «Vorführeffekt» oder «verschlimmbessern».
Umgekehrt werden auch nicht alle Anglizismen einfach aus Faulheit verwendet, sondern auch, weil die Person etwas ausdrücken will, für das sie im Deutschen keine Worte findet.
Ein paar Beispiele wären «anxiety», «awkward», «entitled» oder «small talk».
Wir wollten wissen, wie «modern», respektive «verkommen», der Wortschatz in unserer Redaktion so ist, und haben unseren jungen Angestellten mit Anglizismen gespickte Sätze vorgelegt, die sie in astreinem Deutsch wiederholen sollten.
So haben sie sich geschlagen:
Schreib uns gerne dein eigenes kniffliges Beispiel in die Kommentare, damit wir sehen, welcher User (Entschuldigung) das reinste Deutsch hat.
