Rapperin Ikkimel war zu Gast im ZDF-Morgenmagazin – ratlose Gesichter im Publikum
Am Montagmorgen war die Berliner Rapperin Ikkimel zu Gast im Morgenmagazin des deutschen Fernsehsenders ZDF. Zum Ende der Show durfte die 29-Jährige ihren Song «Fussballmänner» performen. Der Auftritt sorgte im Publikum für ratlose und baffe Gesichter. Schau dir Ikkimels Auftritt im Video an:
Die Rapperin heisst mit bürgerlichem Namen Melina Gaby Strauss und hat Linguistik studiert. Ihren grossen Durchbruch hatte sie 2024 mit dem Song «Keta und Krawall». In ihren Songs geht es um Drogenkonsum, Feminismus und Partys. Damit hat sie sich eine Fangemeinde von hauptsächlich jungen Frauen aufgebaut.
Indem sie den modernen Feminismus und die Rapwelt verkörpert, kommt sie vor allem bei der Gen-Z an. Das Publikum der ZDF-Morgenshow war anscheinend nicht ihre Klientel. Anhand der verwirrten Gesichter, die im Fernsehen erschienen, ist zu schliessen, dass das Publikum den Auftritt von Ikkimel nicht einordnen konnte. Die Rapperin selbst nimmt den Auftritt mit Humor. Vor der Show postete sie auf ihrem Instagram-Account: «Guten Morgen, MOMA. Heute spiele ich vor einer Schulklasse und Ü50. Hell yeah.»
Auch einen kleinen Seitenhieb gegen den Männerfussball liess sich Ikkimel nicht nehmen. Zum Schluss ihres Auftritts sagte sie: «Danke, wir freuen uns auf die Frauen-WM nächstes Jahr.»
Auch in den sozialen Medien macht der Auftritt der 29-Jährigen die Runde. Nutzer kommentieren die Videos, in denen Ikkimel rappt, damit, dass sie sich fremdschämen würden, dass der Auftritt «cringe» war oder es lediglich Komik sei. Andere lachen über den Auftritt oder behaupten, dass das ZDF-Klientel noch nicht bereit für die Rapperin sei.
Auch der Moderator des Morgenmagazins kommentierte den Auftritt nach der Sendung. Auf Instagram kommentierte er das Video von Ikkimels Auftritt mit: «Das ist von solch grotesker Komik!»
«Mama Ikki», wie die Rapperin von ihren Fans auch genannt wird, hat rund zwei Millionen monatliche Hörer auf Spotify. Am Freitag, dem 17. Juli, tritt die Berlinerin zudem am Gurtenfestival in Bern auf. (nib)
