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«Heroin Chic» und Social Media – eine gefährliche Kombination

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«Heroin Chic» und Social Media – für Teenager eine gefährliche Kombination

07.03.2023, 15:0507.03.2023, 16:44
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«Heroin Chic» soll zurück sein. Der Körpertrend aus den 90ern und frühen Nullerjahren glorifiziert extrem dünne Körper – als schön gelten hervorstehende Knochen, blasse Haut und Augenringe. Als Sinnbild dieser Ästhetik galt lange das Model Kate Moss.

Kate Moss appears as an unclothed Eve on the cover of the September 1997 issue of 'George' magazine. (KEYSTONE/AP PHOTO/George)
Kate Moss, 1997.Bild: AP/GEORGE

Heute sind es Frauen wie Bella Hadid, Kendall Jenner und Hailey Bieber, die dieses Körperbild zurückbringen.

Gleichzeitig sind diese Models ein Vorbild für unzählige junge Frauen und Mädchen. Hinzu kommt Social Media, wo ein ständiger Vergleich möglich ist und ein oft geschöntes Bild der Realität gezeigt wird.

Wie gefährlich diese Kombination sein kann, zeigt der Fall von Helen. Um auszusehen wie ihre grossen Vorbilder auf dem Laufsteg und Instagram, verlor sie in kurzer Zeit so viel Gewicht, dass sie beinahe im Krankenhaus gelandet wäre.

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61 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Yelina
07.03.2023 15:55registriert Juli 2014
Halleluja, ich bin sehr schmal, von Natur aus bleich und habe Augenringe seit immer (wirklich, es existieren Fotos von mir als knapp Dreijährige mit Augenringen 😅), hatte aber nie auf dem Schirm, dass mein "Look" Heroinchic sein soll. 🥴
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raues Endoplasmatisches Retikulum
07.03.2023 15:27registriert Juli 2017
Es sind halt einfach extrem unattraktiv aus in meinen Augen.
Aber es ist natürlich jeder und jedem selber überlassen, welches Schönheits- und Lebensideal man/frau anstrebt und dann Online herumzeigt.
Ob das nun das "Heroin-Chic-Model", "Atheltischer Sportsfreund", "Gym-Bro" oder übergewichtiges "Body-positivity-Model" ist.
Alle diese "Ideale" haben ihre Gesundheitlichen vor und Nachteile, je stärker sie augereizt werden, desto schädlicher werden sie wohl.
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Menel
07.03.2023 15:51registriert Februar 2015
Wenn die eigene Identität sehr ans Erscheinungsbild gekoppelt ist, dann kann ich mir vorstellen, haben solche Vergleiche mit Model aus Social Media einen stärkeren Einfluss, als wenn man sich über andere Dinge definiert.
Ich denke, das ist ein Punkt, an dem Eltern bei Kindern gut ansetzen können, vor allem bei Mädchen. Mädchen hören von klein auf viel öfters als Jungs "du bist hübsch", "du bist süss", "du siehst aus wie eine Prinzessin" usw. Wenn man diesen Blickwinkel mehr auf "du kannst ja toll zeichnen/schnell rennen/gut velofahren" usw. fokusiert, dann ist dieser Body-Fokus auch weniger.
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