Turmspringer taucht ins Wasser ab und macht eine schöne Entdeckung
Auf seinem Instagram-Profil teilt Louis meistens Videos von seinen eindrücklichen Sprüngen. Als begnadeter Turm- und Klippenspringer verbringt er viel Zeit im Wasser. Gestern war er im Genfer Freibad «Bains des Pâquis» unterwegs, als er plötzlich unter Wasser etwas entdeckte.
Mit seinem Freund und einer Kamera tauchte er ab und entdeckte einen stattlichen Wels. Dieser weilte dort friedlich am Seeboden und liess sich scheinbar ungestört filmen.
Im Video erwähnt Louis, dass er dort vermutlich seine Eier bewachte. Meistens legen Welse ihre Eier zwar erst im Hochsommer ab, doch die aktuellen Temperaturrekorde in vielen Schweizer Seen könnten dies geändert haben.
Nach zwei kurzen Tauchgängen liess Louis den Wels wieder in Frieden und kehrte zum Sprungturm zurück. Der Wels befand sich zum Glück auch etwas abseits, wodurch ihn die Sprünge vermutlich nicht weiter stören.
Gross, aber kein Monsterfisch:
Auch wenn die Schlagzeilen zum Vorfall am Brombachsee in Deutschland letzten Sommer vielleicht anderes vermuten lassen, sind Welse nicht wirklich gefährlich.
Es sind zwar Raubfische, die sich von anderen Fischen, Amphibien und manchmal auch kleineren Vögeln ernähren, Menschen gehören aber definitiv nicht zum Speiseplan.
Wie bei den meisten Wildtieren kann es vorkommen, dass ein Wels zubeisst, wenn man sich zu sehr nähert und er sich bedroht fühlt. Entsprechend sollte man sich auch nicht unbedingt wie im Video so nahe an die Tiere annähern. Wer aber das Glück hat, den Wels mit Abstand beobachten zu können, muss nichts befürchten.
(msh)
