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Trump Staubsauger

Bild: montage: watson / material: keystone, shutterstock

Analyse

Trump setzt zur grossen Säuberung an

Die Entlassung von Homesecretary Kirstjen Nielsen war erst der Anfang. Der Präsident will eine noch härtere Politik gegen Immigranten, noch mehr Macht – und noch weniger Kontrolle durch das Parlament.



Man ist versucht, die Vorgänge in Washington als «grosses Frühlings-Reinemachen im Weissen Haus» zu beschreiben. Doch was derzeit in der amerikanischen Regierung abgeht, hat nichts Putziges an sich. Es handelt sich um eine autoritäre Säuberung mit dem Ziel, die ohnehin gewaltige Macht des Präsidenten noch zu stärken.

epa07363246 US Secretary of Homeland Security Kirstjen Nielsen speaks at the National Sheriffs' Association Legislative & Technology Winter Conference in Washington, DC, USA, 11 February 2019. Nielson spoke to the group about continuing to partner with local law enforcement on border security, drug interdiction and other programs.  EPA/ERIK S. LESSER

Gefeuert: Kirstjen Nielsen. Bild: EPA/EPA

Aber der Reihe nach:

Am Montag hat Trump Kirstjen Nielsen gefeuert. Die 46-Jährige hat seiner Meinung nach zu wenig unternommen, um den Zuwanderungsstrom aus Mittelamerika zu stoppen. Allein in der letzten Woche haben 103’000 Menschen an der Südgrenze zu den USA um Asyl gebeten. Eine Zahl, die seit Jahrzehnten nicht mehr erreicht wurde, und eine Zahl, die dem Präsidenten ein sehr schlechtes Zeugnis ausstellt.

Nielsens Entlassung ist trotzdem eine Überraschung. Sie hat alles unternommen, um Trump zu gefallen: So hat sie – allen offensichtlichen Beweisen zum Trotz – geleugnet, dass Kinder von ihren Eltern getrennt und in Käfigen untergebracht wurden.

Sie will nie gehört haben, dass Trump afrikanische Länder «sh…hole countries» genannt hat. Sie ist selbst hinter dem Präsidenten gestanden, als dieser nach der Nazi-Demonstration in Charlottesville sich weigerte, die offensichtlichen Faschisten zu verurteilen.

Selbst die devote Nielsen war jedoch nicht gewillt, das Gesetz zu übertreten. Trump will anscheinend erneut Kinder von den Eltern trennen, um so Immigranten abzuschrecken. Diese Praxis haben Richter eindeutig als illegal erklärt. Ebenso will Trump das gültige Recht auf Asyl nicht mehr anerkennen und spielt gar mit dem Gedanken, die Grenze zu Mexiko vollständig zu schliessen.

epa07449520 Migrants attempt to enter the United States illegally from the Playas Tijuana area in the Mexican state of Baja California, Mexico, 19 March 2019. According to witnesses, around a hundred people arrived at the seashore in the Mexican town to attempt to climb the metal fence that stands on the border between the two countries.  EPA/JOEBETH TERRIQUEZ

Immigranten versuchen, über den Grenzzaun in Kalifornien zu klettern. Bild: EPA/EFE

Die Entlassung von Nielsen ist daher ein Zeichen, dass Stephen Miller, Trumps Immigrations-Hardliner, noch mehr an Einfluss gewinnen wird. Die Getreuen des ehemaligen Stabschefs John Kelly hingegen werden vertrieben. Zu ihnen gehört nicht nur Nielsen, sondern auch der Sicherheitschef Randolph Alles. Er muss den Hut nehmen. Weitere Entlassungen werden erwartet.

U.S. Homeland Security Secretary John Kelly listens to media during a joint press conference with Haiti's President Jovenel Moise at the National Palace in Port-au-Prince, Haiti, Wednesday, May 31, 2017. Kelly traveled to Haiti for a brief visit less than two weeks after the Trump administration suggested that 58,000 Haitians in the U.S. should get ready to return home. (AP Photo/Dieu Nalio Chery)

Frustriert zurückgetreten: Ex-Stabschef John Kelly. Bild: AP/AP

Kelly war einst ein hochdekorierter General. Er wurde von Trump in den West Wing des Weissen Hauses geholt, um das dort herrschende Chaos in den Griff zu bekommen. Das ist ihm nicht gelungen. Ende letzten Jahres trat er frustriert zurück.

Die jüngste Säuberungswelle im Weissen Haus ist nicht nur die Folge des präsidialen Frusts. Trump fürchtet auch, unter Druck durch seine Basis zu geraten. Bereits seine Zugeständnisse an die Demokraten nach dem Shutdown der Regierung sind von konservativen Lautsprechern wie Anne Coulter und Rush Limbaugh hart kritisiert worden. Neuerdings krittelt selbst Laura Ingraham an seiner Politik. Er sei zu weich und zu kompromissbereit geworden, bemängelt die Fox-News-Moderatorin.

FILE - In this Feb. 10, 2012, file photo, Ann Coulter gestures while speaking at the Conservative Political Action Conference (CPAC) in Washington. Delta pushed back at Coulter after the conservative commentator berated the carrier on Twitter over a changed seat assignment for a July 15, 2017, flight from New York to West Palm Beach, Fla. (AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

Wirft Trump Schwäche vor: Anne Coulter. Bild: AP/AP

Die Entlassungen stärken jedoch auch Trumps Macht. Die meisten Stellen werden nämlich danach nur provisorisch besetzt. Inzwischen besteht die halbe Regierung aus solchen «acting» Vertretern. Im Homesecretary gibt es nicht nur einen «acting» Chef. Selbst die Stellen der beiden Stellvertreter sind vakant.

FILE - In this June 21, 2018 file photo, White House senior adviser Stephen Miller listens as President Donald Trump speaks during a cabinet meeting at the White House in Washington. A California school district has suspended a teacher who recounted how Miller ate glue as a third-grader. Nikki Fiske told the Hollywood Reporter that when Miller was a student in her Santa Monica, Calif., classroom, he was a loner with a messy desk who played with glue. The Los Angeles Times says the Santa Monica-Malibu Unified School District placed Fiske on

Immigrations-Hardliner Stephen Miller. Bild: AP/AP

Das hat zwei Vorteile: Trump muss diese Ernennungen nicht vom Senat bestätigen lassen. Er kann damit selbst die oberflächliche Kontrolle seines ihm hörigen Gremiums umgehen. Wer provisorisch ernannt wird, kann zudem keinen eigenen Stab mitbringen und so keine Hausmacht aufbauen. Er ist mehr oder weniger den Launen des Präsidenten ausgeliefert und muss jederzeit mit seiner Entlassung rechnen.

Eine ganze Reihe von zentralen Stellen in der Trump-Regierung sind derzeit provisorisch besetzt, etwa der enorm wichtige Posten des Stabschefs. Trump verwandelt so das Weisse Haus in eine Art Familienclan-Herrschaft, in der ausser seiner Tochter und seinem Schwiegersohn alle um ihre Posten zittern müssen und bewährte Profis an Einfluss verlieren.

Selbst die amerikanische Notenbank, die Fed, will Trump nach seinem Gusto ummodeln. Er beweist damit, dass er vor gar nichts zurückschreckt. Die Fed ist die wichtigste wirtschaftliche Institution nicht nur der USA, sondern der ganzen Welt und galt bisher als unantastbar. Sogar Trump hat dies bis anhin respektiert. Die von ihm bisher in dieses Gremium gesandten Vertreter sind zwar konservativ, aber von der Fachwelt akzeptiert.

Seine beiden jüngsten Vorschläge empören jedoch selbst die Hardliner der Ökonomen-Zunft. Es handelt sich um Stephen Moore und Herman Caine. Moore ist ein Schwätzer, der sein Brot in Thinktanks wie der Heritage Foundation und als TV-Experte verdiente.

FILE - In this June 20, 2014 file photo, Herman Cain, CEO, The New Voice, speaks during Faith and Freedom Coalition's Road to Majority event in Washington. President Donald Trump said Thursday, April 4, 2019, he is recommending Herman Cain, a political ally and former presidential candidate, for a seat on the Federal Reserve board. (AP Photo/Molly Riley, File)

Witzfigur: Herman Cain. Bild: AP/FR170882 AP

Cain ist Boss einer Pizzeria-Kette, der sich bei den Vorwahlen 2012 durch Unwissen und sexuelle Belästigung selbst aus dem Rennen genommen hat. Er gilt als Witzfigur und war sich einst nicht zu schade, sich von John Oliver – damals noch bei der «Daily Show» – durch den Kakao ziehen zu lassen.

Moore und Cain gaben sich beide als monetäre Falken, die Obamas vermeintlich unverantwortliche Defizitwirtschaft (Moore) beklagten oder gar eine Rückkehr zum Goldstandard (Cain) verlangten. Jetzt plädieren beide für das Gegenteil und fordern die Fed auf, die Zinsen wieder zu senken.

FILE - In this Jan. 30, 2019, file photo, Federal Reserve Chairman Jerome Powell speaks at a news conference in Washington. Powell says political attacks by President Donald Trump played no role in the Fed’s decision in January to signal that it planned to take a pause in hiking interest rates. He also said in an interview broadcast Sunday, March 10, 2019, that he can’t be fired by the president and that he intends to serve out his full four-year term. (AP Photo/Alex Brandon, File)

Unter Beschuss: Fed-Präsident Jerome Powell. Bild: AP/AP

Der Grund für diese Kehrtwendung ist offensichtlich: Trump ist verärgert, weil die Wirtschaft nicht mit dem von ihm versprochenen Tempo wächst. Er greift daher regelmässig den von ihm selbst eingesetzten Fed-Präsidenten Jerome Powell an und macht dessen Zinserhöhungen verantwortlich für sein gebrochenes Versprechen.

Willkürliche Ausrufung eines eingebildeten Notstandes, willkürliche Entlassungen, Angriffe auf das FBI und die Fed und Einsetzung von provisorischen Vertretern und willigen Opportunisten – all dies lässt Schlimmes ahnen: Trumps Vorgehen gleicht zunehmend einem Staatsstreich in Raten.

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73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 10.04.2019 07:44
    Highlight Highlight Ziemlich übel, was diese "Bösemenschen" da drüben in den USA so machen. :(
    Da werden sie in der Schweiz bestimmt bald Nachahmer finden...
  • Butzdi 09.04.2019 22:21
    Highlight Highlight 2017/18: die Zahl der Asylgesuche ist so tief wie nie. Es fehlt die Rechtfertigung für eine Mauer.
    Der -wie selbst seine Familie ihn bezeichnet- rechtsextreme Steven Miller führt die Immigrationsstrategie des Weissen Hauses. Mit gezielten Provokationen werden Ängste geschürt, gedroht die Grenze zu schliessen und Asyl nicht mehr zu gewähren. Hilfszahlungen and mittelamerikanische Länder werden ausgesetzt. Viele versuchen nun noch Asyl zu beantragen bevor es zu spät ist und Abrakadabra hat Millers perfide Strategie Erfolg. Ein paar Entlassungen und Bahn frei für Unmenschlichkeit à la Trump
    Das
  • Nicolas D 09.04.2019 19:37
    Highlight Highlight "zur grossen Säuberung" ....? schwache Überschrift. Bei einer Säuberung werden normalerweise Menschen umgebracht. ....
    • Heinzbond 09.04.2019 20:17
      Highlight Highlight Nun das kann ja noch kommen, trump trau ich mittlerweile alles zu
  • Froggr 09.04.2019 19:29
    Highlight Highlight Es ist unglaublich. Er setz seine Versprechen um und alle weinen, weil er halt nicht die selbe Meinung hat wie ihr. Er versucht die Mauer zu bauen, alle legen ihm Steine in den Weg und dann kommen Aussagen wie „jetzt kann er wenigstens sagen er hats versucht“. Dann räumt er so auf, dass er seine Mauer bauen kann und auch das ist nicht recht. Da krieg ich so ein Hals. Komplett am Leben vorbei. Und dass er nach der „Russland-Affäre“ gewisse Personen entlassen will, ist nur verständlich.
    • undduso 09.04.2019 20:17
      Highlight Highlight Aber die Mexikaner sollten doch für die Mauer zahlen. Wieso muss denn Trump ein Budget dafür beantragen? Hilf mir, ich steh auf dem Schlauch 🤔
    • petrolleis 09.04.2019 21:30
      Highlight Highlight Wenn er schlau wäre, wurde er die Steine, die ihm in Weg gelegt wurden, zum Mauerbau benützen. So müsste er nur die arbeit bezahlen (was eh günstig wäre, da er Mexikaner für den Bau anstellen würde), da das Material schon da ist. 😉
    • swisskiss 09.04.2019 23:34
      Highlight Highlight Froggr: Jetzt war ich doch wirklich der Meinung, dass Trump Präsident der USA ist und nicht Ehrenmitglied des KKK.

      Aber Du kannst mir sicher erklären, wieso Trump mit allen Mitteln diese Mauer bauen will, obwohl eine Mehrheit von über 60% der US Bürger diese ablehnt. Genauso bei Umweltschutz (62% gegen seine Politik) oder Obamacare (67% gegen seine Politik)

      Nun erklär mit das, wie das mit seinem Amtseid in Einklang zu bringen ist.
  • Musikuss 09.04.2019 18:45
    Highlight Highlight Das ist die erste gescheite Analyse über Trump, die ich zu lesen bekam! Der Begriff „Säuberung“ ist den kommunistischen Säuberungswellen entlehnt, trifft aber nur teilweise zu. Trump operiert zwar ebenfalls mit Angst und systematischer Verleumdung seiner Gegner, aber als Lügenbaron übertrifft er seine kommunistischen Vorbilder bei weitem! Auch in Sachen Effizienz ist er einsame Spitze: in kürzester Zeit ist es ihm gelungen, die amerikanische Demokratie in einen Mafia-Staat aus eigenen Gnaden umzuwandeln. Einzige echte Gegnerin:
    Alexandria Ocasio-Cortez, die hat die nötigen Eier...
    • Froggr 09.04.2019 19:25
      Highlight Highlight Ich erinnere an gewisse Interviews mit AOC. Keine Ahnung, was du unter „eier haben“ verstehst. Sie hat es sicherlich nicht. Und naja, Trump hat doch schon einiges zustande gebracht. Er labert nicht nut, sondern führt deine Versprechen aus.
    • Raembe 09.04.2019 22:33
      Highlight Highlight @Froggr: Wieso hat dann Mexiko noch nicht die Mauer bezahlt?
  • Unicron 09.04.2019 18:43
    Highlight Highlight Interessant wäre mal ein Artikel darüber wie mühsam es für Trumps Nachfolger wird alles zu reparieren was dieser zerstört hat...
    • Sharkdiver 09.04.2019 19:48
      Highlight Highlight Das Glück einen maroden scherbenhaufen zu Erben hatte schon Clinton und Obama. Aber diesmal wird es schlimmer. Teils unumkehrbar. So z. B. Kavanaugh🤮
    • Unicron 09.04.2019 22:08
      Highlight Highlight @Gregor: Die Glaubwürdigkeit der USA? Jahrzehnte alte Bündnisse? Verträge an welchen Jahrelang gearbeitet wurde?
      Und wie Sharkdiver schon gesagt hat wir die aktuelle Besetzung des obersten Gerichtshofes, von welchem Trump Dank unfairen Gehabe der Republikaner ganze zwei Mitglieder benennen wurfte, die Entwicklung der USA für viele Jahre blockieren oder gar rückgängig machen.
    • swisskiss 09.04.2019 23:45
      Highlight Highlight Gregor Hast: Schutz von Nationalparks durch Erlaubnis nach Rohstoffförderung, Schutz von Trinkwasser, Boden Luft durch massive Erhöhung der Grenzwerte und Abschaffung von Kontrollen der Industriebetriebe, Einstellung von Projekten zur Verbesserung öffentlichen Verkehr. Geldumleitung NASA zu Mars und Mondprojekten von Satellitenprogrammen zur Messung von Umwelteinflüssen, Streichung von Gelder für Coast Guard, Umleitung von Gelder aus Katastrophenfonds, Abschaffung von Konsumentenrechte bei Banken und Finanzinstituten, Streichung von Geldern für Diplomatie und UNO, etc. Gibt Hunderte!
  • savon99 09.04.2019 18:38
    Highlight Highlight Die Erdoganisierung der USA ist im vollen Gange. Was kommt als nächstes? Aufhebung der Amtszeitbeschränkung?
  • Normi 09.04.2019 18:23
    Highlight Highlight 🤡🌎
  • Angelo C. 09.04.2019 17:52
    Highlight Highlight Zitat Löpfe :

    „Allein in der letzten Woche haben 103’000 Menschen an der Südgrenze zu den USA um Asyl gebeten. Eine Zahl, die seit Jahrzehnten nicht mehr erreicht wurde, und eine Zahl, die dem Präsidenten ein sehr schlechtes Zeugnis ausstellt.“

    Ja was denn nun 😳?!

    Da müht sich Trump um eine Mauer, welche ihm die Demokraten nicht zugestehen wollen - und er erhält dadurch ein „schlechtes Zeugnis“ 🙄.

    Zudem lesen wir hier seit Wochen, es sei alles gar nicht so schlimm mit der Zuwanderung, die Demokraten hätten ganz recht. Und nun das, tztz..

    Wisst ihr eigentlich, was ihr rüberbringen wollt?
    • Butschina 09.04.2019 19:14
      Highlight Highlight Für mich tönt es als hätten die 103000 an der Südgrenze einen Asylantrag gestellt. Da würde die Mauer nichts nützen.
  • Magnum44 09.04.2019 17:48
    Highlight Highlight Mehr muss dazu wohl nicht gesagt werden...
    Benutzer Bild
    • The Destiny // Team Telegram 09.04.2019 18:20
      Highlight Highlight @Magnum, 52.1 + 43.3 gibt 95.4% wo ist der Restliche Prozentsatz?
      Er wird in der Grafik nicht ausgewiesen.
    • Juliet Bravo 09.04.2019 18:38
      Highlight Highlight Hm, vielleicht die, die unentschlossen angeben, oder keine Angabe dazu machen?
    • The Destiny // Team Telegram 09.04.2019 20:22
      Highlight Highlight @Bravo, es ergibt aber keinen Sinn wenn mann die einfach weglässt, oder sind das die hell grünen/Orangen Bereiche?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 09.04.2019 17:38
    Highlight Highlight Säuberungswellen sind eine regelmäßig wiederkehrende Erscheinung in autokratisch und diktatorisch regierten Staaten. Sie finden immer dann statt, wenn die Machthaber befürchten es könnte sich im Verwaltungsapparat eine Opposition aufbauen. Je nach Längen-und Breitengrad müssen auch gelegentlich nahe Vertraute und Familienmitglieder über die Klinge springen.
    What fun !
  • Lowend 09.04.2019 17:25
    Highlight Highlight Wenn ich den Begriff «Säuberung» im Zusammenhang mit Politik höre, muss ich zwangsläufig an Diktaturen und sonstige Zwangsregime denken. USA quo vadis?
    • Basti Spiesser 09.04.2019 17:49
      Highlight Highlight Ist auch nur zufällig, dass der Titel das suggerieren will.
    • Moelal 09.04.2019 18:20
      Highlight Highlight Er macht das seinem dicken Freund Kim nach....
    • Juliet Bravo 09.04.2019 18:35
      Highlight Highlight Die vom Parlament bestätigten Minister durch „blutleeres“ Überganspersonal zu ersetzen, sieht auch ganz wie eine tatsächliche Säuberung aus. Kennt man eher von Militärjuntas.
  • Klaus07 09.04.2019 17:21
    Highlight Highlight Trump schafft es noch, dass die USA zerfällt.
  • koks 09.04.2019 17:06
    Highlight Highlight Trump ist nicht der einzige der säubert.
    An den amerikanischen Universitäten wird am anderen Ende des politischen Spektrums auch gesäubert. Über Trump lese ich täglich einen Artikel, über die Säuberung an den Unis nie.
    • Juliet Bravo 09.04.2019 18:39
      Highlight Highlight Wovon sprichst du?
  • Sauäschnörrli 09.04.2019 16:59
    Highlight Highlight The Apprentice - White House Special

    Sie glaubten, sie bekommen einen Geschäftsmann, bekommen haben sie einen Reality TV Star. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
    • Garp 09.04.2019 18:45
      Highlight Highlight Sollte sich die USA zu einer Diktatur mausern, geht's nicht um Mitleid.
    • Froggr 09.04.2019 19:23
      Highlight Highlight *sie bekommen einen hervorragenden Geschäftsmann. Den haben sie auf jeden fall.
    • reactor 09.04.2019 19:30
      Highlight Highlight Es braucht kein Mitleid, vielmehr ist es so, dass eine mächtige global wirkende Struktur immer mehr in eine düsteres undemokratisches und irrationales Gebilde abrutscht. Am Ende betrifft dies uns alle.
  • banda69 09.04.2019 16:40
    Highlight Highlight Und die SVP'ler - Trumps Geschwister im Geiste - kriegen feuchte Träume.

    Benutzer Bild
    • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 09.04.2019 17:01
      Highlight Highlight wohl eher ein feuchtes Höschen.
    • loquito 09.04.2019 18:14
      Highlight Highlight @ laktose... Findest du deinen Nick lustig? Ich nicht... Du vermischst Dinge, welche sich jeder aussuchen kann, mit Dingen für welche keiner etwas dafür hat...
    • Froggr 09.04.2019 20:31
      Highlight Highlight Ioquito: triggerrrddd hahaha. Die heutige Gesellschaft ist zum lachen.
  • Eaglelady 09.04.2019 16:31
    Highlight Highlight Das Volk hat ihn gewählt... sie haben das bekommen, was sie verdient haben.

    Dass er scheinbar sehr verwirrt und krass fehlgeleitet ist, spiegelt doch nur die Wählerschaft und die ungeheure Macht der Medien, sowie eines einzelnen Verrückten.

    Ich lehn mich zurück und lächle. Irgendwann ist er weg und jeder Nachfolger darf dann seinem Mist aufräumen.

    Dann kann man dieses wunderschöne Land vielleicht doch mal besuchen. Wenn sie mit der Massentierhaltung von Rindern noch etwas übriglassen.... ein Jammer
    • Klaus07 09.04.2019 19:05
      Highlight Highlight Das Volk hat Trump nicht gewählt. 2 Millionen Stimmen hatte Hillary mehr.
    • Garp 09.04.2019 20:02
      Highlight Highlight Du denkst daran, mal dahin zu reisen? Etwas anders ist Dir nicht wichtig? Lächeln kann ich nicht, die USA ist kein Pipifatz und nicht nur ein Reiseland.
    • Eaglelady 10.04.2019 14:15
      Highlight Highlight Garp..

      Schade dass du nicht lächeln kannst..

      Und was haben Reiseträume bitte mit „etwas anderes ist dir nicht wichtig“ zu tun? Versteh ich irgendwie nicht...

      Nordamerika hat eine fantastische Natur und vielseitige geologische Unterschiede.

      Nur reise ich eben nicht in Länder, die von geldgeilen, sozial verkümmerten Vollidioten regiert werden. Und deshalb lächle ich ☺️

      Was mir wichtig ist kann nicht in einem Kommentar erklärt werden und gehört in die Sparte privat. Mir scheint eher, dass du das eine nicht vom andern unterscheiden kannst. Und wieder lächle ich 🕊
  • N. Y. P. 09.04.2019 16:24
    Highlight Highlight Schicke uns deinen Input..

    Was soll man hier noch inputen ? Der Trottel macht sich auf den Weg alles aus den Angeln zu heben.

    Item.

    250 Millionen US - Dollar müsste ein Spender mindestens aufwerfen für den Auftrag.
  • Basti Spiesser 09.04.2019 16:17
    Highlight Highlight „Allein in der letzten Woche haben 103’000 Menschen an der Südgrenze zu den USA um Asyl gebeten. „

    Hä? Haben wir jetzt nicht dauernd gelesen, Trump übetreibt es mit der Problematik an der Grenze?
    • Relativist 09.04.2019 16:40
      Highlight Highlight Bis zu Trump waren illegale Grenzübertritte und Asylgesuche an der Südgrenze während jahrzenten Rückläufig.
      Nun kann die markante Zunahme Zufall sein und ausschliesslich auf den Situationen in den zentralamerikanischen Ländern zurückzuführen sein. ODER Familien, welche eine Flucht in USA schon lange in Betracht gezogen haben, meinen nun ihre letzte Chance zu wittern und machen sich nun alle auf in den Norden.
    • Cubbie 09.04.2019 16:42
      Highlight Highlight Basti, wenn dir der Unterschied zwischen Honigmelonen und Essiggurken bekannt ist, solltest du auch zwischen Asylsuchenden und Illegalen Einwandern unterscheiden können. Trump sprach immer von Vergewaltigern, Mördern und Terroristen, die illegal die Grenze zwischen Mexico und den USA überqueren.
      Genug aufgeklärt für heute?
    • Pana 09.04.2019 16:46
      Highlight Highlight Seit Jahrzehnten waren die Zahlen stark am sinken. Dank Trump und seiner Rhetorik (Mauer bauen, Grenze schliessen), motiviert er nun aber die letzten Unentschlossenen. Die Ironie dahinter wäre ja zum brüllen komisch, aber klar, er wird dies natürlich als "told you so" verwenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 09.04.2019 16:10
    Highlight Highlight Inwiefern ist eigentlich der Präsident (Trump) für die Anzahl Flüchtlingsgesuche verantwortlich?

    • Thatotherwhitegirl 09.04.2019 17:35
      Highlight Highlight Durch seine rhetorische Panikmache (Mauer, Grenze schliessen etc.) veranlasst er alle diejenigen die bisher unentschlossen waren, zu einer sofortigen Flucht, da sie alle glauben, jetzt „vor der Mauer“ sei ihre letzte Chance in die USA einzureisen.
    • Philidor 09.04.2019 17:48
      Highlight Highlight In seinem Universum kommen nicht Familien, die vor der honduranischen Mafia flüchten, sondern Mörder und Vergewaltiger. Böse. Böse.
  • Yolo 09.04.2019 16:09
    Highlight Highlight Entfernt die saure Orange endlich aus dem Amt!
    • Aurum 09.04.2019 16:25
      Highlight Highlight Und dann kommt Pence. Ob das so viel besser ist...?
    • Yolo 09.04.2019 17:25
      Highlight Highlight Das ist die beste der schlechtesten Möglichkeiten.
    • Aurum 10.04.2019 08:15
      Highlight Highlight Trump geniesst eine noch viel zu hohe zustimmung im Volk. Ein Impeachement würde aktuell zu einem Aufstand führen. Und Regeln dürfte dieser Aufstan dann Pence.
      Wie gesagt, bin mir nicht sicher ob das dann so viel besser ist. Am besten einfach die Amtszeit auslaufen lassen und dabei zusehen, wie ein Versprechen nach dem Anderen bachab geht (Migrationspolitik, "Ersatz" für Obamacare, "Drain the swamp"...).
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 09.04.2019 15:59
    Highlight Highlight 2025 wird er putschen. 🤮🙈🤯
    • Aurum 09.04.2019 16:06
      Highlight Highlight Falls ein Putsch bis da noch notwendig sein wird.
    • Moelal 09.04.2019 18:21
      Highlight Highlight Aus dem Altersheim?
    • Froggr 09.04.2019 19:24
      Highlight Highlight Sagt wer? Quelle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 09.04.2019 15:55
    Highlight Highlight So machts zumindest wieder Spass
    Benutzer Bild
    • Nicolas D 09.04.2019 19:28
      Highlight Highlight Tja .... ^^
      Benutzer Bild
    • mostlyharmless 09.04.2019 21:52
      Highlight Highlight Die grössenwahnsinnige Maus ist doch süss?

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