DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Flexcoin

525'000 Franken weg – weitere Bitcoin-Website macht nach «Bankraub» dicht

05.03.2014, 01:22

Kurz nach der Insolvenz der Bitcoin-Börse Mt. Gox muss eine weitere Website für die digitale Währung schliessen. Die Bitcoin-Bank Flexcoin erklärte am Dienstag, von Hackern «attackiert und ausgeraubt» worden zu sein.

Bei Flexcoin aus Kanada wurden nach eigenen Angaben 896 Bitcoins entwendet. Es gebe keine ausreichenden Mittel, um die Verluste aufzufangen, erklärte der Betreiber auf seiner Website. «Deswegen schliessen wir unsere Pforten mit sofortiger Wirkung.» Die entwendeten Bitcoins haben einen Wert von umgerechnet 525'000 Franken.

Flexcoin ist deutlich kleiner als Mt. Gox, wo es ebenfalls zu einem Diebstahl gekommen sein soll. Die japanische Börsenplattform hat Verbindlichkeiten von umgerechnet 56,8 Millionen Franken. Mt. Gox war einst die grösste Handelsplattform und hatte in der vergangenen Woche einen Insolvenzantrag gestellt. 

Die Grundidee von Bitcoins ist ein Zahlungsverkehr, der unabhängig von Regierungen und Banken funktioniert. Bitcoins werden durch komplexe Rechenprozesse am Computer erzeugt. Die «Hacker-Währung» lässt sich in reales Geld eintauschen, wobei der Kurs stark schwankt. Manche Händler akzeptieren Bitcoins mittlerweile auch direkt. (rey/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Greta Thunberg hält flammende Klimaschutz-Rede – dann bricht plötzlich der Stream ab

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg hat am Donnerstag die Staats- und Regierungschefs der Welt beschuldigt, nur so zu tun, als ob sie etwas fürs Klima unternehmen würden.

Ihre Rede wurde auf dem von Arnold Schwarzenegger organisierten Austrian World Summit (AWS) live übertragen. Die junge Schwedin attackierte die Mächtigen der Welt frontal und warf ihnen vor, «mit unserer Zukunft zu spielen».

Die Mächtigen versuchten, die normalen Menschen davon zu überzeugen, dass man sich um die Dinge – …

Artikel lesen
Link zum Artikel