Wirtschaft
Digital

Donald Trump lässt nicht locker: Neue US-Ermittlungen gegen Huawei

In this Aug. 20, 2019, photo, Huawei's founder and CEO Ren Zhengfei pauses during conversation with colleagues at the Huawei campus in Shenzhen in Southern China's Guangdong province. Ren sa ...
Huaweis Gründer und CEO, Ren Zhengfei, droht neues Ungemach.Bild: AP

Neue US-Ermittlungen gegen Huawei – angeblich wegen Technologie-Diebstahl

30.08.2019, 01:0030.08.2019, 09:51

Gegen den chinesischen Handy-Hersteller und Netzwerkausrüster Huawei Technologies sind in den USA neue Ermittlungen eingeleitet worden. Dem Konzern werde vorgeworfen, über Jahre hinweg geistiges Eigentum von Einzelpersonen und Unternehmen gestohlen zu haben.

Dies berichtete das «Wall Street Journal» am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Auch soll Huawei gezielt Mitarbeiter von Konkurrenten abgeworben haben. Die Ermittlungen dürften damit über die bereits laufenden Untersuchungen hinausgehen, so die Zeitung weiter.

Das US-Justizministerium beschuldigt das Unternehmen, gegen Iran-Sanktionen verstossen zu haben.

Doch auch US-Präsident Donald Trump geht im Handelsstreit mit China gegen den Netzwerkausrüster vor. Er fürchtet nach eigenen Angaben, dass Huawei-Technik der chinesischen Regierung zur Spionage dienen könnte. Der Konzern weist dies zurück.

Die Staatsanwaltschaft in New York lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht des «Wall Street Journal» ab. Bei Huawei war zudem für eine Reaktion zunächst niemand zu erreichen.

(dsc/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Gefälschte Schweizer Produkte aus China vernichtet
1 / 11
Gefälschte Schweizer Produkte aus China vernichtet
Der Schweizer Zoll hat am 16. Juni 2015 in Thônex GE eine Tonne Messer und Pfannen vernichtet.
quelle: keystone / magali girardin
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Mehr Schein als Sein
Video: srf
80 Pleiten und eine Moschee-Connection
Drei Männer tauchen innert sechs Jahren bei rund 80 Firmen auf. Viele enden im Konkurs. Im Hintergrund führen Spuren zu Treuhändern und immer wieder denselben Adressen.
Es ist ein spezielles Trio. In rund 80 Firmenpleiten in den letzten sechs Jahren findet man ihre Namen. Der eine taucht in rund 40 Pleiten auf, der andere in 25, der dritte in 15.
Zur Story