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Streit um Apple Pay: Apple macht EU-Kommission Zusagen

Streit um Apple Pay: Apple macht EU-Kommission Zusagen

19.01.2024, 17:3820.01.2024, 07:09

Apple hat in der Auseinandersetzung mit der EU-Kommission um mutmasslichen Machtmissbrauch beim Bezahldienst Apple Pay eingelenkt. Der iPhone-Konzern sichert anderen Entwicklern von mobilen Geldbörsen und Zahlungsdiensten direkt Zugang zum NFC-Chip seiner Geräte fürs kontaktlose Bezahlen zu. Bisher muss man dafür immer über Apple Pay gehen, was die Ermittlungen auslöste.

Apples Zugeständnisse wurden am Freitag aus einer Mitteilung der EU-Kommission bekannt. Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union riefen nun Konkurrenten und andere Betroffene auf, Rückmeldungen dazu einzureichen. Apple droht wegen des Vorwurfs der Abschottung seiner Bezahlplattform eine hohe Wettbewerbsstrafe der EU.

Konkret wirft die Kommission Apple vor, die Konkurrenz im Bereich mobiler Geldbörsen zielgerichtet zu behindern. Wenn beispielsweise Banken ihre Karten zum kontaktlosen Bezahlen auf dem iPhone nutzbar machen wollen, geht das bisher nur über Apple Pay und Apples hauseigene mobile Geldbörse Wallet.

Banken kritisierten schon lange, dass sie nicht an Apple vorbei auf den NFC-Funkchip zugreifen können, über den man das Telefon an der Ladenkasse statt einer Bankkarte einsetzen kann. Dass Apple Pay als einziger Weg dafür gedacht war, erklärte Apple unter anderem mit Sicherheitsüberlegungen.

Die von Apple angebotenen Zusagen sollen zehn Jahre in Kraft bleiben und von einem Treuhänder überwacht werden. (sda/awp)

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Apple und sein Logo
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Der angebissene Apfel provoziert ... (Screenshot: androidfiguren.de)
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35 000 Dollar an iPhones und Macbooks – US-Apple Store am Black Friday ausgeraubt
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