Wirtschaft
Digital

Anonyme Anmeldung bei Apps: Zuckerberg verspricht Nutzern mehr Datenschutz

Mark Zuckerberg will nun Datenschutzbedenken ernst nehmen.
Mark Zuckerberg will nun Datenschutzbedenken ernst nehmen.Bild: AP
Facebook

Anonyme Anmeldung bei Apps: Zuckerberg verspricht Nutzern mehr Datenschutz

30.04.2014, 21:4301.05.2014, 13:15

Gute Nachrichten für Facebook-Nutzer, schlechte für App-Entwickler: Mark Zuckerberg hat mehr Anonymität für User angekündigt. Diese können nun selbst entscheiden, welche Daten eine App bei einem Login über Facebook erhält.

Facebook gibt seinen Nutzern mehr Kontrolle darüber, welche Daten sie mit Apps auf dem weltgrössten Online-Netzwerk teilen. Das kündigte Gründer und Chef Mark Zuckerberg am Mittwoch in San Francisco an.

Dafür gibt es die neue Funktion «Anonymous Login», bei der man eine App ausprobieren kann, ohne die eigenen Daten zugänglich machen zu müssen. Ausserdem werden die Nutzer erstmals aussuchen können, welche Informationen genau sie mit den App-Entwicklern teilen wollen. 

Bisher musste die Zustimmung dafür im Paket erteilt werden. Überdies können Apps nicht mehr automatisch auf die Daten von «Freunden» zugreifen. 

«Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder gehört, dass die Menschen mehr Kontrolle darüber haben wollen, wie sie ihre Daten teilen»
Mark Zuckerberg

«Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder gehört, dass die Menschen mehr Kontrolle darüber haben wollen, wie sie ihre Daten teilen», sagte Zuckerberg. Wegen Datenschutzbedenken waren Nutzer bisher bei Apps sehr zurückhaltend. Dies sei letztlich auch schlecht für die Entwickler. (tvr/sda/dpa/Spiegel Online)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Trumps lustigster Kritiker muss weg – daran ist nicht nur der US-Präsident schuld
Der Komödiant Stephen Colbert verabschiedet sich am Donnerstag von den TV-Zuschauern. Sein Programm wird eingestellt. Was diese Entscheidung über die amerikanische Medienlandschaft aussagt.
Bruce Springsteen durfte natürlich nicht fehlen, als sich der amerikanische Komödiant Stephen Colbert diese Woche von seinen Zuschauerinnen und Zuschauern verabschiedete. Und natürlich machte der in die Jahre gekommene Links-Rocker den aktuellen Bewohner des Weissen Hauses dafür verantwortlich, dass der Sender CBS die Late-Night-Show Colberts einstellt. «Ich bin heute Abend hier», sagte Springsteen, weil Colbert «der erste Typ in Amerika ist, der seine Sendung verlor, weil der Präsident keine Witze verträgt.»
Zur Story