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Uber Eats und Deliveroo stoppen Lieferungen bei Extremhitze

Uber Eats
Uber Eats informiert seine Fahrer bei orangefarbener oder roter Hitzewarnung per App und erinnert sie unter anderem daran, ausreichend zu trinken.Bild: Unsplash/Robert Anasch

Uber Eats und Deliveroo stoppen Lieferungen bei Extremhitze

08.07.2026, 15:2008.07.2026, 15:20

Die Essenslieferdienste Uber Eats und Deliveroo setzen ihre Lieferungen in Frankreich in Gebieten mit der höchsten Hitzewarnstufe künftig jeweils von 14 bis 18 Uhr aus. Damit reagieren die Unternehmen auf eine Forderung des Arbeitsministeriums nach besseren Schutzmassnahmen für Fahrerinnen und Fahrer während Hitzewellen.

Nach Angaben von Uber Eats sollen die eingeschränkten Lieferzeiten in den Départements die Sicherheit der Kuriere erhöhen und gleichzeitig die Einkommenseinbussen möglichst gering halten. Arbeitsminister Jean-Pierre Farandou begrüsste den Entscheid und rief Partnerrestaurants dazu auf, den Lieferdiensten Zugang zu Trinkwasser und kühlen Aufenthaltsräumen zu ermöglichen.

Die Lieferpause ergänzt bereits bestehende Schutzmassnahmen. Uber Eats informiert seine Fahrer bei orangefarbener oder roter Hitzewarnung per App und erinnert sie unter anderem daran, ausreichend zu trinken. Deliveroo hat nach eigenen Angaben die Liefergebiete verkleinert, um lange Fahrten zu vermeiden, und stellt eine Übersicht kostenloser Trinkwasserstellen zur Verfügung.

Am Mittwoch galten in Frankreich für 67 Départements Warnungen der zweithöchsten Hitzestufe. Der Wetterdienst Météo-France erwartet eine schwere und anhaltende Hitzewelle, die voraussichtlich bis Ende der Woche oder länger andauern wird. Es ist bereits die dritte ausgeprägte Hitzeperiode innerhalb von weniger als zwei Monaten. (sda/awp/afp)

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17 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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001243.3e08972a@apple
08.07.2026 15:52registriert Juli 2024
„stellt eine Übersicht kostenloser Trinkwasserstellen zur Verfügung“ : Die libertären Tech Parasiten bedienen sich wieder mal bei „Angestellten“ und „Allgemeinheit“.
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Thomas Melone
08.07.2026 16:54registriert Mai 2014
Das grenzt sowieso an Sklavenarbeit. Während andere Spesen und Dienstautos bezahlt bekommen, müssen die Mitarbeitende selbst den Rucksack noch selber bezahlen.
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