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Güggeli-Express: Das ist der Grund für das Aus

In the village center of Kerzers, Switzerland, grilled foods and chicken are on sale, pictured on February 26, 2014. Kerzers' main income is achieved with agricultural enterprises. (KEYSTONE/Chri ...
Beim Güggeli-Express gab es frische Grillpoulets.Bild: KEYSTONE

Ein Hoffnungsschimmer bleibt: So rutschte der Güggeli-Express in den Konkurs

Vom Zürcher Kultgrill gibt es keine Güggeli mehr. Das Unternehmen ist pleite. Die Inhaberin erklärt, wie es dazu kommen konnte. Und weshalb sie die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben hat.
11.02.2026, 14:0111.02.2026, 14:01

An 72 Standorten im Raum Zürich sorgte der Güggeli-Express jeweils für verführerischen Duft. Damit ist es vorbei. Das Unternehmen ist pleite. Nun erklärt Firmeninhaberin Karin Suter gegenüber dem Tages-Anzeiger, wie es dazu kam.

Begonnen habe es mit einem Arbeitsunfall, bei dem sie sich einen Rückenwirbel gebrochen habe und wegen dessen Folgen sie die Buchhaltung nicht mehr konstant auf dem Laufenden halten konnte, erklärt sie. Zudem sei die finanzielle Lage ohnehin schon vorher angespannt gewesen.

Laut der Zeitung warf das Unternehmen 2022 noch einen kleinen Gewinn ab, im Sommer 2025 konnten jedoch die Löhne – insgesamt mehrere zehntausend Franken – schon nicht mehr ausbezahlt werden. Mit knapp 1,14 Millionen Franken war die Firma da schon überschuldet, berichtet der «Tages-Anzeiger» mit Verweis auf das Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom Oktober.

Eine kleine Chance auf ein Happy End

Suter hatte eigentlich eine Treuhänderin eingestellt, die sich um die Buchhaltung kümmern sollte. Doch diese habe die Bilanz beim Konkursamt deponiert und das Liquidationsverfahren damit erst ausgelöst, erzählt sie. Gegenüber der Zeitung äusserte sich die Treuhänderin nicht.

30 Angestellte stünden nun vor einer unsicheren Zukunft. Nachdem ihre Beschwerde gegen die Liquidation vom Oktober Ende Januar vom Obergericht abgewiesen worden war, wurde das Konkursverfahren neu eröffnet. Ein Weiterzug ans Bundesgericht sei aus finanziellen Gründen nicht möglich, sagt Suter. Ein Hoffnungsschimmer hat sie jedoch noch: Entweder findet sich ein Investor oder ein Crowdfunding rettet das Geschäft. (vro)

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