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Trotz billigem Euro: Konsumentenpreise ziehen im März überraschend an



Erstmals seit drei Monaten sind die Konsumentenpreise in der Schweiz wieder angestiegen: Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreis stieg im März um 0.3 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Damit fällt die Teuerung stärker aus als von Ökonomen erwartet. Diese waren für den März von einer Spanne zwischen -0.1 Prozent und +0.2 Prozent ausgegangen.

Wie der Mitteilung zu entnehmen ist, blieben die Preise der Inlandgüter im Vergleich zum Februar unverändert, jene der Importgüter stiegen um 1.4 Prozent. Innert Jahresfrist legten die Preise der Inlandgüter um 0.3 Prozent zu, während diejenigen der Importgüter einen Rückgang um 4.3 Prozent verzeichneten.

Treibstoffpreise normalisieren sich

Direkte Rückschlüsse auf die Auswirkungen der Frankenaufwertung sind schwierig, da das BFS lediglich die Endpreise für Kunden misst, während die Zwischenhandelpreise in der Statistik nicht berücksichtigt werden. Zudem ist die Entwicklung der Konsumentenpreise auch von saisonalen Faktoren und Schwankungen beim Ölpreis abhängig.

So führen die BFS-Statistiker für den Preisanstieg etwa das Ende des Ausverkaufs im Bekleidungssektor an, aber auch deutlich höhere Preise für Benzin ( +5.5 Prozent), Diesel (+5.1 Prozent) und Heizöl (+4.4 Prozent).

Wie Stefan Röthlisberger vom BFS gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte, muss der optisch starke Anstieg der Treibstoffpreise allerdings relativiert werden. Vor dem Hintergrund des Preiszerfalls in den letzten Monaten handle es sich bei der jüngsten Entwicklung eher um eine Normalisierung, sagte er.

A propos Lebensmittel: Salat ist so lustig!

(sda)

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