sonnig24°
DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Athen will mit der Schweiz endlich ein Steuerabkommen schliessen

21.03.2015, 18:08

Zwei Monate nach ihrer Machtübernahme will nun Griechenlands Regierung unter Alexis Tsipras mit der Schweiz das seit langem hängige Steuerabkommen zu einem Abschluss bringen. Staatssekretär Jacques de Watteville reist kommende Woche zu Gesprächen nach Griechenland.

Griechische Milliarden auf hiesigen Konten

Das weiterhin in einer massiven Finanzkrise steckende Griechenland erhofft sich hohe Einnahmen aus einem Abkommen für eine Abgeltungssteuer mit der Schweiz. Damit würde griechisches Schwarzgeld besteuert und legalisiert. Gespräche zu einem solchen Abkommen begannen im Herbst 2011. Ein Jahr später, im November 2012, verabschiedete der Bundesrat das Verhandlungsmandat.

Über den genauen Wochentag machte Meier keine Angaben. Frühere Schätzungen über unversteuerte griechische Gelder in der Schweiz gingen von mindestens zwei Milliarden Euro aus. (tat/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Reisebüros verärgert über Zusatzaufwand bei annullierten Flügen – Swiss wartet zu
Die Flugabsagen des Kranich-Konzerns sorgen bei den Reisebüros für Zusatzaufwand. Die Lufthansa macht ihnen nun ein Angebot, das aber die Verärgerung in der Branche nur noch vergrössert. Die Swiss wartet bisher zu - doch nun fordern Tui, Kuoni und Hotelplan Gespräche.

Es ist eine Kettenreaktion. Wenn die Swiss einen geplanten Flug storniert, führt dies bei den Reisebüropartnern zum erheblichen Mehraufwand. Denn es gilt nicht nur, eine Ersatzverbindung zu finden, sondern je nachdem auch ein neues Hotel, einen neuen Flughafentransport und so weiter. Kuoni-Chef Dieter Zümpel zeigte sich deswegen zuletzt im Interview mit CH Media enerviert und forderte von der Swiss – zusammen mit der gesamten Branche - eine Entschädigung. Kuoni, Hotelplan, Tui Suisse und Co. schweben 30 Euro pro Passagier und Flug vor. Doch die Swiss will bisher davon nichts wissen.

Zur Story