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Handelskrieg: USA werfen China räuberische Wirtschaftspolitik vor

Pentagon-Chef wirft China «räuberische Wirtschaftspolitik» vor

07.08.2019, 07:0507.08.2019, 07:05

Im eskalierenden Handelskrieg zwischen den USA und China hat US-Verteidigungsminister Mark Esper Peking eine «räuberische» Wirtschaftspolitik vorgeworfen. China verstosse damit gegen die internationale regelbasierte Ordnung, «die wir aufrechtzuerhalten versuchen», sagte Esper am Mittwoch laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo bei einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Tokio.

Esper warf China zudem «militärische Aggression» vor. «China destabilisiert weiterhin die Region», sagte Esper laut Kyodo bei seiner ersten Auslandsreise als neuer US-Verteidigungsminister.

In this Aug. 4, 2019, photo, U.S. Secretary of Defense Mark Esper briefs the media following annual bilateral talks with Australian counterparts in Sydney, Australia. Esper said at last weekend's ...
Mark Esper.Bild: AP

Zuvor hatte Washington Peking der Währungsmanipulation bezichtigt. In Bezug auf Nordkorea sagte Esper, die USA seien weiterhin einer vollständigen, unumkehrbaren und nachprüfbaren Denuklearisierung Nordkoreas verpflichtet. Der Pentagon-Chef dankte Japan, zur Umsetzung von Uno-Sanktionen gegen Nordkorea beizutragen. Japan ist ein wichtiger Verbündeter Washingtons in der Asien-Pazifik-Region.

Am Vortag hatte Nordkorea Raketen getestet und zwei Geschosse ins Japanische Meer abgefeuert. Es war der vierte Raketenstart in den vergangenen knapp zwei Wochen. Uno-Resolutionen verbieten Nordkorea - das mehrfach Atombomben getestet hat - die Starts von ballistischen Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite. Esper wollte in Tokio auch seinen japanischen Amtskollegen Takeshi Iwaya treffen. (sda/dpa)

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