Wirtschaft
International

Google sprengt seine Konzernstruktur – und operiert unter der neuen Mutterfirma Alphabet

Wird neu zum Google-CEO: Sundar Pichai.
Wird neu zum Google-CEO: Sundar Pichai.Bild: Getty Images North America

Google sprengt seine Konzernstruktur – und operiert unter der neuen Mutterfirma Alphabet

10.08.2015, 23:5711.08.2015, 00:26

Google krempelt um: Künftig operiert das Unternehmen unter dem neuen Mutterkonzern «Alphabet». Wie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin in einem offiziellen Brief auf der neuen Website abc.xyz mitteilten, wird Sundar Pichai der neue Google-CEO, Page Alphabet-CEO und Brin Alphabet-Präsident.

Unter Alphabet wird Google künftig als eines von mehreren Unternehmen geführt, weitere sollen eigene Firmen wie etwa der Business-Bereich des Projekts Calico oder das Drohnenprojekt Wing sein.

Google

Unter Pichais Führung und damit unter der Marke Google werden weiterhin Produkte wie Suche, Android, YouTube und der Google Play Store zusammengefasst. Auch auf Finanzebene bedeutet die neue Konzernstruktur eine massive Umwälzung. Google-Aktien werden künftig als Alphabet-Aktien gehandelt. Nach Bekanntwerden der massiven Umstrukturierung stiegen besagte Aktien im Kurs um fünf Prozentpunkte an. (dwi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Trumps Börsengeschäfte – anrüchig und lukrativ
Donald Trump hat in den ersten drei Monaten des Jahres Börsengeschäfte in Millionenhöhe getätigt, wie die US-Ethikbehörde vermeldet. Pikant: Der US-Präsident investiert auch in Unternehmen, die von seiner Regierung profitieren.
Der US-Präsident – offizielles Jahresgehalt 400'000 Dollar – darf Wertpapiere besitzen, kaufen und veräussern, muss seine privaten Transaktionen gegenüber dem Staat aber offenlegen. Die Verfassung der Vereinigten Staaten verbietet ihm Börsengeschäfte nicht, wohl aber Insidergeschäfte. Der gegenwärtige Amtsinhaber Donald Trump und sein Umfeld sind schon mehrfach verdächtigt worden, solche verbotenen Geschäfte getätigt zu haben – bis jetzt jedoch ohne offizielle Anklageerhebung und ohne hieb- und stichfesten Beweis.
Zur Story