Wirtschaft
International

US-Präsident unterzeichnet Schuldengesetz

US-Präsident unterzeichnet Schuldengesetz

03.06.2023, 20:2503.06.2023, 20:25
epa10669779 US President Joe Biden addresses the nation on averting default and the Bipartisan Budget Agreement, in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 02 June 2023. The Fiscal  ...
Bild: keystone

US-Präsident Joe Biden hat das Gesetz zur zeitweiligen Aussetzung der staatlichen Schuldenobergrenze in den USA unterzeichnet. Das teilte das Weisse Haus am Samstag in Washington mit. Der Kongress hatte zuvor für das Vorhaben gestimmt und so einen unmittelbar drohenden Zahlungsausfall verhindert. Biden musste das Gesetz nun noch mit seiner Unterschrift in Kraft setzen.

Das Gesetz sieht vor, dass die Schuldenobergrenze bis 2025 ausgesetzt wird. Sie lag zuletzt bei rund 31.4 Billionen Dollar (etwa 29.1 Billionen Euro). Zugleich werden die staatlichen Ausgaben in den kommenden zwei Jahren beschränkt.

Erst nach langer Zitterpartie und erbitterten parteipolitischen Kämpfen einigten sich Bidens Demokraten mit den Republikanern auf einen Kompromiss. Ohne diesen wäre der Regierung laut Finanzministerium am Montag das Geld ausgegangen. Ein Zahlungsausfall der weltgrössten Volkswirtschaft hätte eine globale Finanzkrise und einen wirtschaftlichen Abschwung auslösen können. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ölpreise dürften steigen: Krieg gegen den Iran schürt Ängste vor Energieschock
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran sowie dessen Vergeltungsschläge haben die Risiken für Energieversorgung, Inflation und Wachstum weltweit deutlich erhöht. Analysten erwarten bei einer Eskalation einen starken Anstieg der Ölpreise bis in den Bereich von 100 bis 120 Dollar je Barrel. Die Folgen könnten auch Autofahrer an den Zapfsäulen treffen.
Zur Story