Wirtschaft
International

Stellenabbau bei Microsoft rund 60.000 Mitarbeitern erhalten Abfindungen

epa11488344 A Screen display the Microsoft Logo in Times Square New York, New York, USA, 19 July 2024. Companies and institutions around the world have been affected on 19 July by a major computer out ...
Der Techkonzern hat den Mitarbeitenden angeboten, das Unternehmen freiwillig mit einer Abfindung zu verlassen.Bild: EPA

Microsoft bietet rund 60'000 Mitarbeitende Abfindungen an

27.10.2026, 07:2427.10.2026, 07:47

Zahlreiche Microsoft-Mitarbeiter bekommen ein Abfindungsangebot. Der Windows-Konzern geht jedoch selbst davon aus, dass nur ein geringer Teil von ihnen es annehmen wird.

Der Software-Riese Microsoft hat rund 60'000 Mitarbeitern angeboten, das Unternehmen freiwillig mit einer Abfindung zu verlassen. Das Angebot richtet sich an Beschäftigte einiger Bereiche in Kanada, Indien, Grossbritannien und den USA, wie Microsoft mitteilte.

Microsoft hatte zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres Ende Juni rund 223'000 Beschäftigte. Damit adressiert das Angebot zumindest theoretisch über ein Viertel der Belegschaft. Microsoft selbst gehe aber davon aus, dass die Annahmequote weitaus niedriger sein werde als die 30 Prozent bei einem vorherigen Vorruhestandsangebot, schrieben der Finanzdienst Bloomberg und die Website «Geekwire» unter Berufung auf das Unternehmen. Der Windows-Konzern hatte erst vor wenigen Monaten etwa 4'800 Arbeitsplätze gestrichen.

Microsoft schraubt – wie etwa auch Google und der Facebook-Konzern Meta die Ausgaben von KI-Infrastruktur hoch. Auch Google und Meta versuchten bereits, die Belegschaft zu verschlanken. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Luxusjacht des Microsoft-Gründers zerstört Korallenriff
1 / 8
Luxusjacht des Microsoft-Gründers zerstört Korallenriff
Paul Allens 90-Meter-Jacht «Tatoosh» hat vor den Cayman Islands ein geschütztes Korallenriff schwer beschädigt. Bitter für den Multimilliardär: Er setzt sich eigentlich für den Schutz der Meere ein.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das gibt es tatsächlich – die Excel-WM
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Franken legt wieder zu – Euro könnte bald unter 90 Rappen fallen
Nachdem der Schweizer Franken für ein paar Monate nicht mehr besonders gefragt war, legt er seit kurzem wieder deutlich zu. Dabei handelt es sich vor allem um eine Euro-Schwäche, wobei vor allem die politischen Entwicklungen in Frankreich auf der Gemeinschaftswährung lasten beziehungsweise den Franken stärken.
Zur Story