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On drohte der Schweiz mit Staatsklage wegen Kreuz – die Sonntagsnews

Schuhe des Sportartikelherstellers On, stehen in einem Regal, waehrend der Kleiderabgabe von Swiss Olympic im Distributionszentrum Dosenbach-Ochsner Sport in Luterbach, am Dienstag, 6. Juli 2021 in Lu ...
On drohte der Behörde für geistiges Eigentum mit einer Staatshaftungsklage im Streit um die Verwendung des Schweizerkreuzes.Bild: keystone

On drohte der Schweiz mit Staatsklage wegen Kreuz – die Sonntagsnews

Eine neue Entlassungsrunde beim Staatssekretariat für Migration und der Druck von On auf die Schweizer Behörden: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
07.06.2026, 08:4807.06.2026, 08:48

Bund will Schulsport-Pflicht aus Gesetz streichen

Der Bund will nach Angaben der «SonntagsZeitung» die Pflicht von drei Stunden Schulsport ersatzlos aus dem Gesetz streichen. Das entnahm die Zeitung einem Zwischenbericht des zuständigen Finanzdepartements von Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Der Bund habe zwar die Hoheit über den Sportunterricht, die Kantone würden ihn aber vollständig finanzieren. Deshalb sollen sie künftig über die Anzahl Turnstunden entscheiden, heisst es laut der Zeitung im Projekt «Entflechtung 27». Sollte das Obligatorium wegfallen, müsste manche klamme Gemeinde gemäss der «SonntagsZeitung» keine Turnhalle mehr bauen. Alle Kinder müssten das gleiche Anrecht auf Bewegung bekommen, wehrte sich der Verband für Sport und Schule. Auch das Bundesamt für Sport sei gegen die Abschaffung, schrieb die Zeitung unter Verweis auf gut unterrichtete Quellen.

Mehr Informationen dazu:

SEM streicht 108 Stellen

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) streicht gemäss «SonntagsBlick» 108 Stellen. Mehr als die Hälfte davon waren befristete Anstellungen, wie die Zeitung schrieb. Weil der Rückstau im Asylwesen bald abgearbeitet sei, würden diese Arbeitsverhältnisse nicht mehr verlängert. Schon Anfang 2026 hatte das SEM 83 Stellen abgebaut. Weitere Stellen – auch solche von Festangestellten – sollen laut der Zeitung per Anfang 2027 wegfallen. Grund sei das Sparpaket von National- und Ständerat. Die Betroffenen sollen nach Informationen der Zeitung noch diesen Monat informiert werden. Unterm Strich schrumpfe das SEM um rund 6 Prozent auf 1280 Vollzeitstellen.

Streit um Kreuz: On drohte der Schweiz mit Staatsklage

Der Sportartikelhersteller On hat die Behörden zur Zulassung des Schweizerkreuzes auf seinen Produkten laut der «NZZ am Sonntag» stark unter Druck gesetzt. Der Konzern diktierte sogar, welche Beamte mitreden dürfen, wie die Zeitung unter Verweis auf vertrauliche E-Mails schrieb. On habe dem Institut für Geistiges Eigentum (IGE) mit einer Staatshaftungsklage gedroht, sollte ihm durch das Vorgehen der Behörde ein Schaden entstehen. Unter Androhung rechtlicher Schritte habe On auch die Entfernung eines kritischen Interviews auf der IGE-Webseite gefordert – mit Erfolg. Das IGE wolle diese «subjektive Interpretation» der E-Mails nicht kommentieren, schrieb die «NZZ am Sonntag. Den Ausschluss zweier Beamten begründete die Behörde demnach damit, dass man »über die Sache und nicht über Personen« habe diskutieren wollen. Das Interview habe man »für ein konstruktives Klima« gelöscht. On habe sich nicht zur Korrespondenz mit dem IGE geäussert.

Ex-Stadler-Chef wegen Firmenübernahme unter Druck

Der ehemalige Stadler-Chef und heutige SBB-Verwaltungsrat Thomas Ahlburg ist nach Worten der «NZZ am Sonntag» wegen Vorgängen rund um die Übernahme einer Thurgauer Maschinenbaufirma unter Druck geraten. Die Staatsanwaltschaft eröffnete in der Sache drei Strafverfahren gegen Beteiligte, wie die Zeitung schrieb. In allen Fällen gilt die Unschuldsvermutung. Die Firma sei zweimal übernommen worden. Gegen die bei den Übernahmen involvierten Unternehmer läuft laut der «NZZ am Sonntag» je ein Strafverfahren. Einer von ihnen sei ein ehemaliger Geschäftspartner von Ahlburg. «Ich weiss von keinem Verfahren gegen die heutigen Verantwortlichen und wurde persönlich von den Behörden nie angefragt», teilte er der Zeitung mit. Er habe den Neustart der Firma «in jeder Hinsicht korrekt umgesetzt». Das dritte Verfahren betrifft laut der Zeitung den ehemaligen Firmenchef. Gegen Ahlburg prüfe die Thurgauer Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsstraffälle und organisierte Kriminalität eine Anzeige.

Crans-Montana: Schwere Vorwürfe gegen Moretti-Buchhalter

Der Anwalt eines Opfers der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS hat laut Angaben der «SonntagsZeitung» Anzeige gegen einen Buchhalter der Barbetreiber eingereicht. Dem Treuhänder und seinen Firmen werden illegaler Waffenhandel, unbewilligte Söldnerdienste in Afrika sowie Geldwäscherei vorgeworfen. Dies auch in Zusammenarbeit mit einem mutmasslichen Kriegsverbrecher, wie die Zeitung schrieb. Der Opferanwalt habe die Strafanzeigen in Bern, Sitten und Paris eingereicht. Im Zentrum der Vorwürfe stehe unter anderem eine Firma in Martigny VS. Über dieses Unternehmen soll militärische Ausrüstung für afrikanische Sicherheitskräfte angeboten worden sein, wie die Zeitung schrieb. Der beschuldigte Treuhänder habe auf Anfrage alle Anschuldigungen bestritten. Seine Tätigkeiten seien auf traditionelle Weise ausgeübt worden, liess er mitteilen.

Jositsch-Aus: SP stimmt in 97,6 Prozent aller Fragen gleich

Die SP hat gemäss der «SonntagsZeitung» an Meinungsvielfalt verloren. Im Nationalrat stimmten die SP-Mitglieder in der laufenden Legislatur zu 97,6 Prozent geschlossen ab, wie die Zeitung aufgrund von Daten der Plattform Smartmonitor schrieb. Das bedeute, dass sich die SP-Fraktion bei der Hälfte der Abstimmungen einig war und bei den übrigen Abstimmungen jeweils nur eine Person ausscherte. Die SP übertreffe damit alle anderen Parteien. Im Ständerat steche in dieser Legislatur der Zürcher Daniel Jositsch aus dem sozialdemokratischen Kollektiv heraus. Bei jeder fünften Abstimmung habe er entgegen der Mehrheit der SP gestimmt. Bei den meisten der 1600 Abstimmungen, an denen er teilnahm, sei er er aber gleicher Meinung gewesen.

Schweizer Firmen investieren massiv in den USA

Schweizer Firmen haben von Januar bis April gemäss der «NZZ am Sonntag» 27 Milliarden Dollar in den USA investiert. Die Zahl stammt aus einer internen E-Mail der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer an ihre Mitglieder, wie die Zeitung schrieb. Die Liste der Investoren lese sich wie ein Who is who der Schweizer Wirtschaft. Die Summe zeige, dass die Schweiz ihre Verpflichtungen ernst nehme, sagte der Chef der Handelskammer Rahul Sahgal. Bis 2030 haben Schweizer Unternehmen den USA Investitionen in der Höhe von 200 Milliarden zugesichert.

Schweizer Arzt entdeckt: Krebsmedikament wirkt bei massiv niedriger Dosierung genau gleich

Das Krebsmedikament Denosumab wirkt laut einer im «SonntagsBlick» vorgestellten Studie eines Schweizer Forschers bei deutlich tieferer Dosierung genauso gut. Wenn das Medikament dreimal seltener verabreicht wird, sinken die Nebenwirkungen, die Wirkung bleibt jedoch gleich, wie die Zeitung schrieb. Zu diesem Schluss kam Roger von Moos, Direktor des Tumor- und Forschungszentrums am Kantonsspital Graubünden. Seine Erkenntnisse habe er am Kongress der American Society of Clinical Oncology in den USA vorgestellt. Rund 5000 Personen könnten in der Schweiz jährlich davon profitieren. Hochgerechnet gibt es laut von Moos ein Sparpotenzial für das hiesige Gesundheitswesen von rund 15 Millionen Franken pro Jahr, wie die Zeitung schrieb. Über 10 Jahre lang haben von Moos und sein Team 1380 Patientinnen und Patienten in der Schweiz, Deutschland und Österreich begleitet.

Caritas-Chef trat wegen interner Kritik zurück

Der ehemalige Caritas-Direktor Peter Lack ist laut «SonntagsBlick» wegen wachsender interner Kritik an einer zu aufgeblähten Zentrale zurückgetreten. Seit 2021 stieg die Zahl der Vollzeitstellen auf der Zentrale von rund 337 auf 629, wie die Zeitung schrieb. Neue Mandate im Asylwesen seien vor allem Grund für den Zuwachs gewesen, hiess es laut der Zeitung von Caritas. Trotz offiziell niedriger Verwaltungskosten habe die Entwicklung intern für Misstrauen gesorgt. Ausserdem seien externe Beratungsmandate und zusätzliche Spezialistenstellen kritisiert worden. Lack habe sich gegenüber «SonntagsBlick» nicht äussern wollen.

Bewohner von Freiburger Dorf kämpfen weiter gegen Autobahnlärm

Trotz Scheitern vor dem Bundesverwaltungsgericht setzen Anwohnende der A12 in der Gemeinde Matran FR laut «Le Matin Dimanche» ihren Kampf gegen die Lärmbelästigung durch die Autobahn fort. Sie ändern nun ihre Strategie, wie die Zeitung schrieb. Die Hauptforderung der Anwohnenden, die unter dem A12-Viadukt leben, sei nun eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 Kilometer pro Stunde. Im Juni 2020 hatte das Bundesamt für Strassen (Astra) das Projekt für die Lärmsanierung der A12 vorgestellt. Entlang der Gemeinde Granges-Paccot FR soll eine Lärmschutzwand errichtet und auf dem Viadukt von Matran ein schalldämmender Belag eingebaut werden. Der Gemeinde Matran und weiteren Beschwerdeführer reichte dies nicht aus. Ihre Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht im Januar ab. Eine neue Lärmbeurteilung ist gemäss «Le Matin Dimanche» bis 2027 geplant. (sda/con)

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8 Kommentare
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simu1986
07.06.2026 08:57registriert April 2015
Ein weiterer guter Grund, diese Schuhe nicht zu tragen, nebst der enttäuschenden Qualität. Nehme an RF wird sich dazu selbstverständlich nicht äussern. Es könnten ihm ja noch ein paar Fränkli sonst durch die Lappen gehem 😉
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