Wirtschaft
Schweiz

Auf Be Local Hero hilft Kleinunternehmen durch die Coronakrise

Ein digitales Schaufenster – so helfen sich die Kleingewerbler selbst

28.03.2020, 17:2028.03.2020, 17:38

Es ist vor allem das Kleingewerbe, das die Coronakrise mit aller Härte zu spüren bekommt. Der Blumenladen im Quartier, die Schmuckdesignerin mit eigenem Lädeli, die selbstständige Coiffeuse. Doch mit der Krise kommt die Kreativität. Und viele Kleinunternehmen finden neue Wege, wie sie ihre Produkte trotz Ladenschliessung an die Kundinnen und Kunden bringen können.

Eine neue Möglichkeit dafür bietet die Plattform «Be Local Hero». Darauf können sich Unternehmerinnen und Inhaber kleiner Geschäfte selber verzeichnen, inklusive ihrem Standort. So entsteht eine Art digitales Schaufenster, durch das man bummeln kann.

Und so sieht «Be Local Hero» aus: Jede Markierung steht für ein Quartierladen, der seine Produkte per Onlinebestellung ausliefert.
Und so sieht «Be Local Hero» aus: Jede Markierung steht für ein Quartierladen, der seine Produkte per Onlinebestellung ausliefert. screenshot: be local hero

Hinter dem Projekt stecken die drei Firmen Modeso, Co-co-co und CooperativeSuisse. In einer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben sie, dass sich drei Tage nach Aufschaltung der Plattform, bereits über hundert Unternehmen eingetragen haben. Vorerst vor allem solche aus der Deutsch- und der Westschweiz.

Die Initiantinnen rufen die Bevölkerung dazu auf, zum Überleben des Kleingewerbes beizutragen. Man könne sich Blumen nach Hause liefern lassen oder schon mal einen Restaurantgutschein für nach der Krise kaufen. So könne man helfen, dass die Unternehmen liquid bleiben würden und die Vielfalt im Quartier erhalten. (sar)

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