Wirtschaft
Schweiz

Nationalbank: SNB belässt Leitzins bei -0,75 Prozent

SNB belässt Leitzins bei -0,75 Prozent

24.03.2022, 09:3624.03.2022, 09:41

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tastet die Zinsen nicht an und führt damit ihre expansive Geldpolitik fort. Konkret belässt sie ihren Leitzins sowie den Zins auf Sichtguthaben bei -0,75 Prozent, wie sie am Donnerstag im Rahmen der geldpolitischen Lagebeurteilung mitteilte.

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DIE SNB DEN LEITZINS BEI -0,75 PROZENT LAESST --- The facade of the Swiss National Bank SNB at Bundesplatz in Berne, Switzerland, pictured on March 12, 2018. (KEYSTONE/Gae ...
Bild: keystone

Letzte Woche hatte die US-Notenbank Fed die Zinsen erstmals seit 2018 angehoben. Die SNB orientiert sich aber vor allem an der Europäischen Zentralbank (EZB), die sich noch nicht gerührt hat.

Die SNB betonte ausserdem ihre Absicht, bei Bedarf weiterhin am Devisenmarkt zu intervenieren. Denn sie sieht den Franken als nach wie vor «hoch bewertet» an. Die SNB hatte 2021 für 21,1 Milliarden Franken Fremdwährungen gekauft.

Die Währungshüter rechnen für das laufende Jahr mit einer etwas weniger dynamischen Entwicklung der Schweizer Wirtschaft. Sie prognostizieren nun einen Anstieg des Bruttoinlandproduktes (BIP) von ‹rund 2,5 Prozent›. Im Dezember war die Nationalbank noch von einem Wachstum von 'rund 3 Prozent' ausgegangen.

Die neue bedingte Inflationsprognose ist nur in der kurzen Frist deutlich höher als zuletzt. Für 2022 geht die SNB neu von einer Inflation von 2,1 Prozent aus (alt: 1,0%). Für 2023 werden neu 0,9 Prozent (alt: +0,6%) vorhergesagt. Die erstmalig für 2024 genannte Inflationsprognose beträgt 0,9 Prozent.

Die Hauptgründe dafür seien der deutliche Preisanstieg von Erdölprodukten und von Waren, die von Lieferengpässen betroffen seien. Die angespannte Situation bei diesen Gütern dürfte nach Auffassung der SNB wegen des Kriegs in der Ukraine in den nächsten Monaten bestehen bleiben.

Die bedingte Inflationsprognose beruht wie immer auf der Annahme, dass der SNB-Leitzins über den gesamten Prognosezeitraum bei -0,75 Prozent bleibt. (awp/sda)

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Gefangen in der UBS-Bürokratie – oder in ihrer Arroganz
Ich war bis Mai 2025 während 35 Jahren CS-Kunde – und dann schaffte es die UBS nicht mal, mir innerhalb von fünf Tagen einen Beleg vom Februar 2025 zu schicken.
Mein Problem betrifft Tausende Schweizerinnen und Schweizer. Sie haben, wie ich auch, im letzten Jahr ihre Beziehung zur CS/UBS beendet, ihr Geld verschoben, die Steuerunterlagen sauber vorbereitet. Und dann das: Eine Behörde im Ausland verlangt nachträglich den Nachweis für eine einzelne Zahlung. Ich sehe sie auf dem Kontoauszug – aber ohne Beleg ist das wertlos.
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