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Schweiz

Renten werden laut Studie vor allem für Gutverdienende rapide sinken

Renten werden laut Studie vor allem für Gutverdienende stark sinken

09.10.2019, 10:0809.10.2019, 10:08
Arbeiter demontieren am Freitag, 26. Maerz 2004, das Logo der Rentenanstalt Swiss Life beim Hauptsitz in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Bild: KEYSTONE

Die Credit Suisse geht von rapide sinkenden Renten aus. Die Bezüge aus der ersten und zweiten Säule schrumpfen laut der Grossbank bis zum Jahr 2025 auf unter die Hälfte des letzten Lohns. Bei hohen Einkommen seien die Einbussen noch höher.

Zu diesem Schluss kommen die Pensionskassenexperten der CS in einer am Mittwoch veröffentlichten Pensionskassenstudie. Das System der beruflichen Vorsorge stehe bekanntlich vor zwei grossen Herausforderungen: der steigenden Lebenserwartung und dem wohl längerfristig anhaltenden Tiefzinsumfeld.

Konkret durften im Jahr 2010 laut den Schätzungen der CS frisch Pensionierte noch mit gut der Hälfte (57%) ihres letzten Lohnes als Rente rechnen. Im Jahr 2025 hingegen dürfte dieser Wert gemäss den CS-Studienautoren auf 46 Prozent sinken.

Geringverdiener weniger betroffen

Personen, die in ihrem Berufsleben weniger gut verdient haben, seien indes weniger stark von den sinkenden Renten betroffen als Gutverdienende. Dieser Umstand sei darauf zurückzuführen, dass die über die AHV ausbezahlten Renten in geringerem Masse vom Einkommen abhängen als die Pensionskassenguthaben.

Laut CS schrumpfen die Rentenauszahlungen für das untere Lohndrittel bis 2025 um bis zu 8 Prozentpunkte auf 50 Prozent des letzten Lohnes. Bei hohen Einkommen fällt der Rückgang aufgrund der kleineren Umwandlungsätze von 51 Prozent auf noch 37 Prozent deutlicher aus. (aeg/sda/awp)

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