Wirtschaft
Schweiz

Deutsche Steuerbehörden ermitteln gegen Schweizer Privatbank Coutts

Beihilfe zu Steuerhinterziehung

Deutsche Steuerbehörden ermitteln gegen Schweizer Privatbank Coutts

26.02.2015, 16:0426.02.2015, 16:18

Die deutschen Steuerbehörden ermitteln gegen die Schweizer Privatbank Coutts International wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung für Kunden. Die Ermittlungen richten sich gegen die Schweizer Tochter der Royal Bank of Scotland (RBS) selbst wie auch gegen frühere und jetzige Mitarbeiter.

Die Ermittlungen machte die RBS in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht publik. Die Bank kooperiert nach eigenen Angaben mit den Behörden.

Die Schweizer RBS-Tochter Coutts gehört zu den grössten Auslandbanken in der Schweiz. Mit Übernahmen wie etwa der Zürcher Bank von Ernst im Jahr 2004 wuchs die Privatbank auf über 1200 Mitarbeiter. Per Ende 2013 verwaltete Coutts Vermögen in der Höhe von 32,6 Mrd. Franken. Ableger unterhält das Institut mit Sitz in Zürich unter anderem in Genf, Hongkong und Monaco. (whr/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Richemont legt in den USA und in Asien kräftig zu
Der Schmuck- und Uhrenkonzern Richemont ist in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2026/27 überraschend kräftig gewachsen. Während die Genfer von einer anhaltend starken Nachfrage in den USA profitieren, hat sich das Geschäft in Asien gut erholt. Sogar im Nahen Osten legten die Verkäufe trotz des Iran-Kriegs leicht zu.
Insgesamt steigerte Richemont den Konzernumsatz in den Monaten April bis Juni um 17 Prozent auf 6,33 Milliarden Euro, wie die Gruppe am Mittwoch bekanntgab. Um Währungseinflüsse bereinigt kletterten die Verkäufe gar um 20 Prozent in die Höhe. Getragen wurde das Wachstum vom Geschäft in den USA und in Asien.
Zur Story