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Trotz Abgas-Skandal: VW war auch 2015 die beliebteste Automarke der Schweiz

Der VW Golf wurde 2015 in der Schweiz 13'716 Mal verkauft.
Der VW Golf wurde 2015 in der Schweiz 13'716 Mal verkauft.
Bild: FABIAN BIMMER/REUTERS

Trotz Abgas-Skandal: VW war auch 2015 die beliebteste Automarke der Schweiz

06.01.2016, 12:3506.01.2016, 13:07

VW  ist immer noch am beliebtesten bei den Neuzulassungen in der Schweiz. Insgesamt wurden 2015 über 320'000 Autos neu eingelöst. Diesen Rekordwert gaben am Mittwoch die Verbände Auto-Schweiz und Freier Autohandel Schweiz bekannt.

Rund 12,8 Prozent der neu zugelassenen Autos in der Schweiz waren 2015 Wagen der Marke VW. Im Vergleich zum Vorjahr nahm dieser Wert zwar um 0,5 Prozentpunkte ab, liegt aber immer noch deutlich vor BMW mit 7,4 Prozent, Mercedes mit 7,2 Prozent und Audi mit 6,6 Prozent.

Im vergangenen September musste der Volkswagenkonzern Manipulationen der Abgaswerte bei weltweit rund elf Millionen Dieselfahrzeugen mehrerer Marken einräumen. Insofern wirkt sich der Abgasskandal bei VW noch nicht auf die Zahlen für das Gesamtjahr aus.

Rekordwert

Die Verbände Auto-Schweiz und Freier Autohandel Schweiz sprachen übereinstimmend von einem Rekordwert, was die Gesamtzahl der erstmals immatrikulierten Personenwagen in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein anbetrifft.

Mit 323'783 Zulassungen im Jahr 2015 sei der zweitbeste Jahreswert in diesem Millennium erzielt worden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl damit um 7,2 Prozent. (whr/sda)

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Ökonom zu Zuwanderung: «Man kann nicht den Fünfer und das Weggli haben»
Reto Föllmi erklärt, weshalb die Schweiz nicht nur den Nutzen der Zuwanderung haben kann – und in welchem Bereich ein Ja zur SVP-Initiative den Reformdruck befeuern könnte.
Kann die Schweiz ihren Wohlstand halten, wenn die Zuwanderung deutlich sinkt – etwa von 80’000 auf 40’000 Personen pro Jahr, wie es der SVP vorschwebt?
Reto Föllmi: Eine deutlich tiefere Zuwanderung wäre für die Schweiz grundsätzlich verkraftbar – allerdings nur mit Anpassungen im Geschäftsmodell vieler Unternehmen. Firmen könnten für offene Stellen nicht mehr so einfach Personal im Ausland rekrutieren und müssten stärker in die Ausbildung und Förderung des eigenen Nachwuchses investieren. Das dürfte in gewissen Branchen funktionieren, in anderen – etwa in der IT oder bei hoch spezialisierten Fachkräften – aber deutlich schwieriger sein. Und von Letzteren haben wir gerade auch steuerlich stark profitiert.
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