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EU hat Schweiz von grauer Liste der Steueroasen gestrichen

EU hat Schweiz von grauer Liste der Steueroasen gestrichen

10.10.2019, 09:2410.10.2019, 12:07
ZUM THEMA RAUMPLANUNG STELLEN WIR IHNEN DIESES NEUE BILDMATERIAL AUS WALCHWIL ZUR VERFUEGUNG --- Sicht vom Hang auf die Gemeide Walchwil, Schweiz, am 17. Oktober 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Bild: KEYSTONE

Die EU-Finanzminister haben am Donnerstag in Luxemburg die Schweiz definitiv von der grauen Liste der Steueroasen gestrichen. Dies bestätigten EU-Kreise der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Damit kann ein Schlussstrich unter den Steuerstreit Schweiz-EU gezogen werden.

Bern hat die Streichung der Schweiz von der grauen Liste der Steueroasen begrüsst. Man erfülle «internationale Steuerstandards und setzt diese um», schreibt das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (Sif) in einer Mitteilung.

Die EU-Finanzminister hätten nun «diesen Fortschritt gewürdigt» und an ihrem Treffen am Donnerstag in Luxemburg beschlossen, «die Schweiz von ihrer Steuerliste zu streichen».

Die Schweiz war 2017 auf der grauen Liste gelandet. Sie hatte sich zwar damals schon dazu verpflichtet, internationale Steuerstandards einzuhalten, «jedoch die vollständige Umsetzung der Regeln noch nicht erreicht», schreibt das Sif weiter.

Mit dem Ja zur AHV-Steuervorlage (Staf) an der Urne und der Inkraftsetzung des neuen Steuergesetzes auf den 1. Januar 2020 erfülle nun die Schweiz ihre gegenüber der EU 2014 eingegangenen Verpflichtungen, heisst es im Communiqué. (aeg/sda)

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