Wirtschaft
Schweiz

ABB holt im dritten Quartal massiv mehr Aufträge

ARCHIVBILD ZUR BILANZ VON ABB IM DRITTEN QUARTAL 2020, AM FREITAG, 23. OKTOBER 2020 - Logo der Firma ABB an der Binzmuehlestrasse in Oerlikon, am Donnerstag, 14. Juni 2018. (KEYSTONE/Melanie Duchene)
Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 9,70 Milliarden US-Dollar, wie ABB mitteilte.Bild: keystone

ABB holt im dritten Quartal massiv mehr Aufträge

ABB hat im dritten Quartal 2026 operativ weiter zugelegt. Wie schon in den beiden ersten Quartalen stiegen Umsatz und Auftragseingang zweistellig, wobei letzterer nicht zuletzt wegen der Rechenzentren überragte. Die Gewinnmarge verbesserte sich auf hohem Niveau noch einmal.
20.10.2026, 11:2020.10.2026, 11:20

Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 9,70 Milliarden US-Dollar, wie das auf Elektrifizierung, Automation und Antriebstechnik spezialisierte Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der Auftragseingang, also die Basis des künftigen Umsatzes, zog auf vergleichbarer Basis gar um 40 Prozent auf 12,06 Milliarden Dollar noch markanter an und erreichte damit ein neues Rekordniveau. Insgesamt sei die Entwicklung im dritten Quartal nach Plan verlaufen, heisst es zum Geschäftsgang.

Der Auftragseingang sei durch kräftige Zuwächse in zwei der drei Geschäftsbereiche und bei positiver Entwicklung in den meisten Kundensegmenten getrieben worden. Besonders hob sich dabei das Segment Rechenzentren hervor, wo der Bestellungseingang im dreistelligen Bereich in die Höhe schoss.

Operative Marge bleibt über 20 Prozent

Der operative Gewinn nahm im Vergleich zum Umsatz leicht überproportional zu, entsprechend verbesserte sich auch die Profitabilität. Die operative Marge (EBITA) lag um 1,6 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert bei 20,8 Prozent und damit eher im oberen Bereich der Zielspanne von 18 bis 22 Prozent. Den Anstieg führt ABB auf Verbesserungen in zwei der drei Geschäftsbereiche, geringere Verluste im Emobility-Geschäft und niedrigere Aufwendungen beim Konzernaufwand zurück.

Der Reingewinn lag bei 1,18 Milliarden Dollar und damit um zwei Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr 2026 wurden leicht nach oben angepasst. Neu peilt der Konzern ein vergleichbares Umsatzwachstum im unteren «Teens»-Bereich (bisher: im niedrigen zweistelligen bis unteren «Teens»-Bereich) an. Die operative EBITA-Marge sollte sich im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 270 Basispunkte erhöhen. Bisher wurde keine konkrete Ziffer für das Ausmass der Zunahme genannt. (sda/awp)

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