Wirtschaft
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ARCHIV - ZU DEN THEMEN AN DER SOMMERSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE AM MONTAG, 17. JUNI 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - [Symbolic Image, Staged Picture] An unemployed person looks for jobs on a computer monitor, pictured in a waiting room of the regional employment agency RAV in Thun, Canton of Berne, Switzerland, on April 28, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

[Symbolbild, Gestellte Aufnahme] Eine arbeitslose Person sucht an einem Computermonitor nach Stellen, aufgenommen am 28. April 2017 in einem Warteraum des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums RAV in Thun. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Zahlen der Schweizer Arbeitsvermittlungszentren RAV vermitteln nur die halbe Wahrheit. Bild: KEYSTONE

Ein Schweizer Mythos zerfällt: Vom Land ohne Arbeitslosigkeit zum europäischen Mittelmass

Einst galt die Schweiz als Land ohne Arbeitslosigkeit. Inzwischen ist sie nur noch europäisches Mittelmass. Wie konnte es so weit kommen?

Roger Braun / ch media



Der frühere Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann sagte es dermassen oft, dass man kaum mehr hinhören konnte: In der Schweiz herrsche beinahe Vollbeschäftigung. Schneider-Ammann verwies auf die Arbeitslosigkeit von knapp über zwei Prozent. Und man dachte: Ja, der Mann hat recht.

Nur ist das nicht die ganze Wahrheit. Denn: Die international vergleichbare Erwerbslosenquote liegt mehr als doppelt so hoch, bei 4.9 Prozent. Hierbei sind nicht nur die Leute vermerkt, die bei den Arbeitsämtern verzeichnet sind, sondern alle Stellensuchenden. So zum Beispiel Sozialhilfebezüger, berufliche Wiedereinsteiger oder all jene, die keine Lust auf den Gang zum Arbeitsamt haben.

Die Quote von 4.9 Prozent klingt weit weniger gut und macht vor allem den Blick frei auf andere Länder. Und dieser ist alarmierend. Vor fünf Jahren noch hatte die Schweiz im Vergleich mit der EU die tiefste Erwerbslosenquote aller 29 Länder. Inzwischen ist sie auf den 13. Rang zurückgefallen.

Vor ihr rangieren Länder, auf die man landläufig eher herunterblickt: Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Polen, Tschechien, Estland, Slowenien, Malta, Deutschland, Österreich Grossbritannien und die Niederlande. Wie konnte es zu diesem Abstieg kommen?

Für die SVP ist der Fall klar: Schuld ist der freie Personenverkehr zwischen der Schweiz und der EU. «Ältere Arbeitnehmer werden in der Schweiz zunehmend entlassen und durch günstige Ausländer ersetzt. Kein Wunder fallen wir im internationalen Vergleich zurück», sagt der Zürcher SVP-Nationalrat Thomas Matter.

Er nutzt die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik, um Stimmung für die SVP-Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit zu machen. Und sagt: «Der Konkurrenzdruck durch die Einwanderung ist zu gross geworden, wir müssen bei der Migration eine klare Linie ziehen.»

Folge der Zuwanderung?

So eingängig die Argumentation der SVP klingt, so umstritten ist sie bei Wirtschaftswissenschaftern. Arbeitsökonom Michael Siegenthaler von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich hat die These der SVP untersucht. Er sagt: «Wir konnten keinen Effekt der Zuwanderung auf die Arbeitslosigkeit feststellen.»

Träfe die These der SVP zu, müsste die Arbeitslosigkeit vor allem in Berufen und Regionen mit grosser Zuwanderung angestiegen sein. Dies ist aber nicht der Fall. «Tendenziell fanden wir dort sogar einen Rückgang der Arbeitslosigkeit», sagt Siegenthaler. Dies zeige, dass die Zuwanderung vor allem dort stattfinde, wo der wirtschaftliche Bedarf gross sei.

«Dank der Personenfreizügigkeit konnten Länder wie Polen, Tschechien, Ungarn oder Rumänien ihre Arbeitslosigkeit exportieren»

Arbeitsmarktökonom George Sheldon

Siegenthaler räumt ein, dass in einzelnen Regionen wie im Tessin oder in Berufen wie dem Gastgewerbe eine gewisse Verdrängung stattfinden könne. «Gesamtwirtschaftlich ist die Einwanderung aber eindeutig eine Ergänzung zu den inländischen Arbeitskräften.»

Ähnlich äussern sich der emeritierte Arbeitsmarktökonom George Sheldon wie auch der Chefökonom der Economiesuisse Rudolf Minsch. Sie weisen auch darauf hin, dass mehr als die Hälfte der europäischen Zuwanderer einen Studienabschluss verfüge. Dagegen seien vor allem schlecht Qualifizierte von Arbeitslosigkeit betroffen.

Bleibt die Frage, weshalb die Schweiz so stark zurückgefallen ist. Für Sheldon liegt die Haupterklärung bei den osteuropäischen Staaten. «Dank der Personenfreizügigkeit konnten Länder wie Polen, Tschechien, Ungarn oder Rumänien ihre Arbeitslosigkeit exportieren», sagt er. Viele Arbeitskräfte hätten das Land verlassen: nach Grossbritannien, Schweden oder Irland, wo sie häufig als Handwerker eine Stelle fanden. Sheldon wertet das positiv. «Der Sinn der Freizügigkeit liegt ja gerade darin, dass Arbeitskräfte aus Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit in Länder umziehen, wo es einen grossen Bedarf gibt.»

Positive Entwicklungen anderswo

Minsch führt die höhere Arbeitslosigkeit der Schweiz vor allem auf das hohe Lohnniveau zurück. In Deutschland zum Beispiel arbeitet jeder fünfte Arbeitnehmer im Tieflohnsektor, in der Schweiz ist es nur jeder zehnte. Zwangsläufig schlecht sei das nicht, sagt der Chefökonom der Economiesuisse.

An der Nachhaltigkeit des deutschen Jobwunders hat er Zweifel. «Es besteht die Gefahr, dass viele schlecht bezahlte Unqualifizierte bei der nächsten Rezession wieder ihren Job verlieren», sagt Minsch.

Siegenthaler sieht auch statistische Gründe für den Rückfall der Schweiz. Als erwerbslos gilt, wer in der repräsentativen Befragung angibt, keinen Job zu haben und einen Job zu suchen. Siegenthaler vermutet, dass heute deutlich mehr stellenlose Personen angeben, einen Job zu suchen.

«Frauen zum Beispiel verlassen den Arbeitsmarkt nicht mehr, wenn sie den Job verlieren», sagt Siegenthaler. Eventuell führe auch der verstärkte Druck der Sozialversicherungen dazu, dass mehr Personen angeben, einen Job zu suchen und damit überhaupt in der Statistik auftauchen.

Insgesamt sieht keiner der drei Ökonomen ein Alarmsignal für die Schweiz. In erster Linie sind es denn auch die Fortschritte anderer Länder, welche die Schweiz schlechter aussehen lassen. Die hiesige Erwerbslosenquote hat sich dagegen kaum bewegt. Dies bemerken die Ökonomen mit Anerkennung, schliesslich nimmt die Schweiz jährlich Tausende von neuen Arbeitskräften auf.

Für Sheldon ist die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen gar die zentrale Grösse für die Stärke einer Volkswirtschaft. «Sie zeigt, dass die Schweiz weiterhin sehr konkurrenzfähig ist.» (bzbasel.ch)

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142Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Amöbe 24.06.2019 23:43
    Highlight Highlight Schön wie die Probleme im Tessin in einem Nebensatz abgekanzelt werden oder auch der Fakt, dass bei den 50+ die Langzeitarbeitslosigkeit stetig zunimmt. Aber wir profitieren ja alle :-). Freue mich total auf meinen ausgesteuerten Vater. Ist wohl ein Fauler, gäll?!
  • RETO1 24.06.2019 15:39
    Highlight Highlight Die immer noch anhaltende, schwachsinnige Masseneinwanderung ist schuld daran, dass die Schweiz immer weiter ins Mittelmass absinkt, nicht nur punkto Arbeitslosigkeit
  • Knety 24.06.2019 14:19
    Highlight Highlight Dieser Mythos zerfiel bereits in den 90er Jahren.
  • BeatBox 24.06.2019 12:40
    Highlight Highlight So, und nun daneben eine Statistik, wieviele von den Arbeitnehmern von ihren Löhnen anständig leben können... Wäre dann gespannt auf den Rang von Deutschland.
  • CogitoErgoSum 24.06.2019 12:34
    Highlight Highlight Zitat: "Träfe die These der SVP zu, müsste die Arbeitslosigkeit vor allem in Berufen und Regionen mit grosser Zuwanderung angestiegen sein. Dies ist aber nicht der Fall." Trotzdem verbreitet die SVP gebetsmühlenartig ihre Stammtischtheorie.
    • Sir Konterbier 24.06.2019 14:30
      Highlight Highlight Daraus jetzt zu schliessen, die Lösungen der SP wären besser ist aber falsch... Die tun genau dasselbe mit ihren Ideen, obwohl jeder weiss dass es auch nicht funktioniert.

      SP und SVP sind im Endeffekt beide toxisch für die Wirtschaft...
    • RETO1 24.06.2019 20:25
      Highlight Highlight Region spielt keine Rolle,heute pendelt über 60% über die Region hinaus zur Arbeit
  • Didabelju68 24.06.2019 11:52
    Highlight Highlight Wer ist in der Schweiz besonders von Arbeitslosigkeit betroffen? „Schlecht minder Qualifizierte“ und 50+. Ich wage mal zu hinterfragen, ob all die gut „Qualifizierten“ mit Diplomen, wirklich kompetent sind. Sehr oft hört man von Firmen, dass sie top ausgebildete Fachkräfte angestellt haben, die völlig überfordert und nicht kompetent sind für Ihre Aufgabenerfüllungen. Vielleicht wäre es an der Zeit bei Rekrutierungen vernünftige der Realität des Jobs angepasste Anforderungen zu stellen und überbordende Profilanforderungen zu stellen und auch Talente die gefördert werden können zu suchen.
  • Mutbürgerin 24.06.2019 11:52
    Highlight Highlight Die ganzen flankierenden Massnahmen haben nur dazu gedient, den Arbeitern das Geld noch mehr aus der Tasche zu ziehen, Alibi-Kontrolljobs für Gewerkschaften zu schaffen, um den Tieflohnsektor etwas zu begleiten und deren Taschen zu füllen. Der ganze Mittelstand und Ü50 geht den Bach runter. Im Herbst sind Wahlen, korrigiert das.
  • sheimers 24.06.2019 11:22
    Highlight Highlight Am freien Personenverkehr kann es nicht liegen, den haben die anderen genannten Länder mit tiefer Arbeitslosigkeit auch. Vielleicht liegt's an der Bildung. Ich meine nicht das Niveau, das ist bei uns gut. Aber vielleicht wählen die Schweizer die falschen Studienfächer, zuviel Juristen und Ökonomen, zu wenig Ingenieure . Oder vielleicht liegt's doch am hohen Lohnniveau, was die Firmen zu Effizientsteigerungen und Automation zwingt.
    • Hierundjetzt 24.06.2019 11:45
      Highlight Highlight Eher am fehlenden Absatzmarkt. Wir sind extrem klein und daher rein auf den Export in die *Trommwirbel* pöse EU angewiesen.

      Was wiederum bei unserem Lohnniveau bedeutet, dass wir nur High End Produkten alles andere macht die Konkurrenz im Ausland günstiger

      Was wiederum bedeutet, dass es Arbeitnehmer die vor 30 Jahren mal eine Berufslehre gemacht habe heute extrem schwer haben.

      Lörning bei duing geht in der Schweiz schon lange nicht mehr.

      Das ist die Kehrseite.
  • Fairness 24.06.2019 11:12
    Highlight Highlight Darum ist ein JA zur Begrenzungsinitiative ein MUSS! Gegen stagnierende und sinkende Löhne der Normalverdiener und zum Schutz unserer jahrzehntelang aufgebauten Sozialwerke.
    • redneon 24.06.2019 11:53
      Highlight Highlight Hast du den Beitrag eigentlich Gelesen? Menschen die Zuwandern und hier Arbeiten zahlen in die Sozialwerke ein! Stagnierende Löhne hat auch nichts mit der Zuwanderung zu tun! Das hat mit dem Wirtschaft System zu tun. Und dem Zeitgeist der Ökonomisierung der Globalen Welt etc. etc. Geh nochmals über die Bücher. Und überlege dir genau was die Konsequenzen wären... bei einem Ja.
    • Fairness 24.06.2019 14:15
      Highlight Highlight @redneon
      Es gibt zu viele Träumer. Mich würde mal eine Lohnstatistik für Mittelstandslöhne von Schweizern und Zugewanderten interessieren. Die meisten, ausser ober(st)es Kader, kosten alle monatlich um die 1‘000.00 weniger. Daher gibt es kaum mehr Lohnerhöhungen und bei Neuanstellungen immer tiefere Löhne. Da gibt es keine flankierenden Massnahmen ... Helfen tut nur PFZ weg, um den Mittelstand einigermassen zu erhalten.
  • Thinkdeeper 24.06.2019 11:04
    Highlight Highlight Dass die effektive Erwerbslosigkeit erheblich höher ist als in der Arbeitslosigkeitsstatistik des SECO stimmt. 4.4% der ILO Statistik sind auch zu niedrig und ungenau. Über 100'000 ausgesteuerte sind in den Vermögensverzehr und davon 50'000 in die Sozialhilfe abgeschoben. Jeden Monat kommen 3 - 4000 dazu.
    Es war zu erwarten, dass die SVP diese Zahlen nutzt um für Ausländerhass zu werben. Gier und nicht Migranten sind der Grund.
    Viele Migranten wollen wieder zurück, weil sie gemerkt haben, dass sie ausgenutzt werden und Stress und Lohn für ein würdevolles Leben in der Schweiz nicht passt.
    • Fairness 24.06.2019 11:36
      Highlight Highlight Gier UND PFZ sind klar der Grund. Wer das Gegenteil behauptet, belügt sich selbst.
    • Hierundjetzt 24.06.2019 11:47
      Highlight Highlight Sozialhilfeempfänger werden grösstenteils (psychisch gesunde) in der RAV Statistik aufgeführt, da man immer noch auf Stellensuche sein muss.

      Deine These ist somit leider nicht korrekt
    • G. 24.06.2019 12:00
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Woher hast du diese Info? Ich weiss von einem RAV Mitarbeiter, dass Ausgesteuerte NICHT in der RAV Statistik aufgeführt sind. Zumindest nicht in den Statistiken des BECO
    Weitere Antworten anzeigen
  • tomtom60 24.06.2019 10:50
    Highlight Highlight Neben denjenigen, welche sich nicht auf dem RAV melden gibts noch die tausenden ausgesteuerten, welche sich als „Selbständige“ über Wasser halten, damit sie nicht der Allgemeinheit auf dem Portmonnaie liegen müssen. Dies betrifft vor allem die Ü50 Generation, ich kenne da einige Fälle. Und es sind Personen mit guter Aus- und regelmässiger Weiterbildung, die auch lohnmässig zu Konzessionen bereit wären. Aber die Wirtschaft will hier einfach nicht mitspielen. Und so kommen die 5% locker zusammen.
  • infomann 24.06.2019 10:49
    Highlight Highlight Wir sind in vielem mittelmässig geworden.
    Beispiel Sonnen - und Windstrom sind wir in Europa ein Entwicklungsland.
    Die ewigen Sprüche, wir können uns das nicht leisten von der SVP haben eben Wirkung.
    Wir schicken lieber Milliarden nach Saudi-Arabien um Öl einzukaufen, als Strom in der Schweiz mit Wind und Sonne zu produzieren und damit hier Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Neruda 24.06.2019 10:14
    Highlight Highlight "In Deutschland zum Beispiel arbeitet jeder fünfte Arbeitnehmer im Tieflohnsektor, in der Schweiz ist es nur jeder zehnte."
    Lieber eine höhere Erwerbslosenquote als dass sich Millionen mit Arbeit verdingen müssen, von welcher sie nicht einmal leben können. Durch 1-Euro Jobs, Aufstocker etc subventioniert Deutschland unfairerweise seine Ausbeuterunternehmen. Nicht wirklich ein Vorbild und dass die EU nichts gegen diese Wettbewerbsverzerrung tut vereundert mich. Sonst schreien sie jeweils laut auf bei diesem Thema.
    • Hierundjetzt 24.06.2019 11:49
      Highlight Highlight Gibts bei uns aber auch. Vorallem im Gastro, Bau und der visuellen Kommunikation (Grafiker, Fotografen etc) finanziert der Staat den Job (ungewollt) quer
  • Todesstern 24.06.2019 10:10
    Highlight Highlight Es wäre toll wenn mal nicht immer nur die geschönten Statistiken gezeigt werden.
  • Ohniznachtisbett 24.06.2019 10:04
    Highlight Highlight Nur weil andere Länder auch gut dastehen, stehen wir ja nicht zwingend schlecht da. Unsere Quote ist immer noch sehr gut, hat sich kaum verschlechtert. Und eine Erwerbslosenquote von unter 5% ist immernoch quasi Vollbeschäftigung. Und wenn man dem Menschen von der ETH genau zuhört, hat die Zuwanderung einen Einfluss, es ist natürlich nicht der einzige Faktor.
  • Avenarius 24.06.2019 09:53
    Highlight Highlight Logisch hat das in 1. Linie mit Zuwanderung zu tun. Und die meisten Arbeitslosen, laut Statistik, sind auch nicht Schweizer. Und es ist wohl auch klar, dass die Zuwanderer sich kein 3.-Weltland als Arbeitgeber aussuchen, sondern eher das, wo es am gemütlichsten ist.
    Ein Ausländeranteil von 20% für jedes Land in Europa und es wäre weit weniger schlimm. Aber da Politiker eher zahnlose Schafe sind, wird's wohl nichts.
    • Monkeldoo 24.06.2019 11:04
      Highlight Highlight Was bedeutet denn hier gemütlicher?

      Ich muss in der Schweiz genauso hart arbeiten wie in Deutschland, Belgien, den Niedetlanden oder Dänemark. Jedes Land hat seine Vor- und Nachteile. Und ich denke das jeder lieber in seiner Heimat arbeiten würde gäbe es dort Jobs vin denen man leben kann bzw die den Ausbildungsstand fordern.
  • Sir Andrew 24.06.2019 09:44
    Highlight Highlight Foldende Personen erscheinen nicht in der deutschen Arbeitslosenstatistik:
    -Wer sich nicht zur Arbeitssuche meldet.
    -Wer nicht mind. 15 Stunden pro Woche arbeiten kann oder möchte.
    -Krankgeschriebe.
    -Personen in Förderprogrammen oder Weiterbildungen.
    -Wer einen Ein-Euro-Job hat.
    -Ab einem Alter von 58 Jahren.
    -Wer seit über zwölf Monaten Arbeitslosengeld II bezieht.
    -Alle die ihre Pflichten bei der Jobsuche nicht erfüllen.
    -Alle die, die ihre zustehenden vier Wochen Ferien beziehen.
    • Monkeldoo 24.06.2019 11:07
      Highlight Highlight Ganz genau so sieht es aus. Deshalb, so steht es ja auch im Artikel, kommt ihr auf eine "so hohe" Quote, eben weil auch bei euch alles aufgeführt ist und Deutschland dagegen auf die beschönigte Quote. Ich denke das D alles in allem bei sicher 10% - 15% liegt.
    • dmark 24.06.2019 13:18
      Highlight Highlight Ja, nachdem ich sehe, was sich so tagsüber alles an Menschen in D herum treiben, frage ich mich oftmals, wie viele denn überhaupt noch arbeiten?

      Traue nur der Statistik, welche du selbst gefälscht hast... ;)
  • Frausowieso 24.06.2019 09:26
    Highlight Highlight Der Qualitätsanspruch der Firmen ist gesunken. So waren Supporteinheiten früher in der Firma angesiedelt. Die grossen Firmen haben aber IT und co ins günstige Ausland verlegt. Die Qualität sank deutlich, aber das ist ihnen egal. Die Zahlen sehen dafür, auf den ersten Blick, gut aus.
    • bebby 24.06.2019 09:39
      Highlight Highlight Früher wurden die Leute aus dem Osten geholt, damit sie hier arbeiten konnten, neu arbeiten diese gut ausgebildeten Spezialisten in ihrer Heimat. Das ist doch eigentlich win-win, oder? Als einziges Risiko für die Unternehmen sehe ich, dass bei politischen Verwerfungen in diesen Ländern (Orban etc.) quasi das Backoffice unserer Firmen nicht mehr richtig funktionieren könnte. Die Firmen verzichten also auf die Sicherheit, die sie hier bekommen könnten.
      Langfristig ist für uns aber viel gefährlicher, dass grosse IT Unternehmen einen Teil der Forschung nach Indien verlegen...
    • Frausowieso 24.06.2019 11:19
      Highlight Highlight Das mag vielleicht für den IT Bereich gelten, aber nicht für das Backoffice wie HR, Finance etc.. Mein Arbeitgeber rekrutiert neue Mitarbeiter über das Ausland. Die Hiring Manager haben keine Ahnung von den Schweizer Ausbildungen. Das HR ist im Osten und kaum einer kann Deutsch. Sie kennen die Schweizer Arbeitsgesetze nicht. Die Ansprüche in Sachen Arbeitsqualität ist generell niedriger. Das mag nicht zwingend schlecht sein, aber für Schweizer enorm frustrierend, wenn sie 2 Wochen auf ein Formular zu warten, dass dann falsch ausgefüllt retourniert wird.
    • bebby 24.06.2019 14:32
      Highlight Highlight Ich weiss genau, was Sie meinen...der Fehler liegt aber definitiv beim Schweizer Management, dass sie das nicht wahrhaben wollen. Alles eingeflüstert von McKinsey und cie. Die sich daran eine goldene Nase verdienen.
  • Goblin Johnson 24.06.2019 09:20
    Highlight Highlight Es ist nicht der Personenverkehr.
    Es liegt daran, dass man für eine Stelle (deren Arbeit man eigendlich beherrschen würde) Diplome und Zeugnisse braucht, die sich ein Ottobürger (30 Jahre, kleine Familie etc) knapp oder nicht finanziell leisten kann. Würden die Chefs wieder vermehrt auf Arbeitsleistung achten statt auf solche Fötzel, wär die Quote sicherlich etwas tiefer.
    • dario1 24.06.2019 09:32
      Highlight Highlight Ich bin selber Unternehmer, es ist ganz klar dass die Zuwanderung die Ursache ist, und dafür brauch ich keine Studie
    • bebby 24.06.2019 09:44
      Highlight Highlight Das ist einfach nicht wahr, sorry. Nirgends ist Bildung so günstig zu haben wie in der Schweiz.
      In den USA zahlen die Eltern ihren Kindern jedes Jahr tausende von USD für das College bzw. die Kinder müssen hohe Kredite aufnehmen, die sie 20 Jahre lang abzahlen.
      Hier sind die Semestergebühren sehr bescheiden. Und auch die Berufsmatur und Fachhochschule kosten nicht ein Vermögen.
      Es lohnt sich allerdings, diese Bildung in der Erstausbildung hinter sich zu bringen.
    • Enzasa 24.06.2019 09:45
      Highlight Highlight Als Unternehmer sollten Sie aber den unterschiedlichen Bedarf der Branchen kennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosesack 24.06.2019 08:46
    Highlight Highlight Das mit der Vollbeschäftigung ist etwa die gleiche Lüge wie die Chancengleichheit oder das man es mit Fleiss weit schaffen kann in der Schweiz.
    Es beruhigt ungemein, aber basiert auf Schönrechnereien.
    • Queen C 24.06.2019 09:23
      Highlight Highlight Inwiefern herrscht in der CH keine Chancengleichheit?
    • Frausowieso 24.06.2019 09:42
      Highlight Highlight @Queen C

      Es ist eine Tatsache, dass sich viele keine höhere Ausbildung leisten können. Meine Eltern konnten mich nie unterstützen. Ich habe mir mit Ach und Krach selber eine Zweitausbildung finanziert, aber mehr liegt nicht drin. Ich kenne viele, die eine Lehre im Tieflohnsegment absolviert haben und mir ihrem Lohn gerade so die Lebensunterhaltskosten decken können. Eine 20k Ausbildung liegt da auf keinen Fall mehr drin.
    • Enzasa 24.06.2019 09:46
      Highlight Highlight Kinder von reichen Eltern, haben es in der Regel leichter einen akademischen Weg zu gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 24.06.2019 08:46
    Highlight Highlight An die SVP: in der grossen Firma, in der ich arbeite, sind das Problem nicht die vielen Immigranten oder entlassenen ü50er, sonder shared service centres, wo nun Arbeit statt in der Schweiz in Polen oder Indien gemacht wird. Mit unterschiedlicher Qualität und nicht immer hohem Erfolg...
  • Selbst-Verantwortin 24.06.2019 08:39
    Highlight Highlight Seit Jahrzehnten ist nachgewiesen, dass eine Regulierung und Staatsquote, welche ein gewisses Mass überschreiten, zu mehr Arbeitslosigkeit und weniger Wohlstand führt.
    Und die CH so: lass uns das auch probieren.
    Und jetzt: Überraschung!

    Benutzer Bild
    • ingmarbergman 24.06.2019 09:26
      Highlight Highlight Quelle?
    • Ökonometriker 24.06.2019 09:27
      Highlight Highlight Ja das ist nachgewiesen. Was nicht nachgewiesen ist, ist die Höhe dieses Mindestmasses. Und die staatliche Einmischung ist nicht eindimensional, sondern erfolgt in zahlreichen Bereichen wo sie stets andere Effekte und andere optimale Ausprägungen hat.
    • phreko 24.06.2019 09:34
      Highlight Highlight Jaja, die ewige Mär der Libertären. Und in aller Ruhe bezieht die Martullo-Blocher eine höhere Dividende als die Gesamtlohnsumme bei der EMS-Chemie...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 24.06.2019 08:34
    Highlight Highlight Niemand sollte Arbeitslosengeld beziehen, ohne der Gesellschaft etwas dafür zurückzugeben. Es gäbe genug Aufgaben mit geringen Anforderungsprofil, die diese Leute erledigen könnten. Altenpflege, Kinderhüten, Mülleinsammeln, Sicherheitsdienste wie Polizei, Objektschutz etc.
    • Goblin Johnson 24.06.2019 09:24
      Highlight Highlight Altenpflege? Ohne entsprechende ausbildung können sie dies vergessen. Kinderbetreuung dito. Für polizei müssen sie studieren und sicherheitsdienst mit erfahrung. So viel zu geringen anforderungen.
    • Hierundjetzt 24.06.2019 09:26
      Highlight Highlight ...also bestehende Berufe und Stellen staatlich konkurrieren und somit noch mehr Arbeitslosigkeit generieren?

      Aha 😂😂😂

      Es gab diese Idee im Grundsatz für Asylbewerber. Die SVP war damals als einzige dagegen...
    • ingmarbergman 24.06.2019 09:28
      Highlight Highlight Ja super Idee. Wenn der Staat gratis Arbeitskräfte zum putzen verpflichtet, dann können alle Firmen gleich zutun. Mit Gratislohn ist niemand konkurrenzfähig.

      Wie wäre es, den Leuten ein Einkommen zu zahlen, von dem sie leben können?
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  • whatthepuck 24.06.2019 08:27
    Highlight Highlight Zurückgefallen oder aufgeholt; letztlich spielen wir alle im gleichen Spiel mit.

    Dass das alles nicht so schlimm sein soll, kann nur aus der arroganten Haltung einer Person mit Jobsicherheit heraus gesagt werden. Aus welchen Gründen auch immer; Arbeits- und Einkommenslosigkeit ist für niemanden lustig. Auch wenn die SVP mit ihrer Aussage unrecht hat.

    Dramatisch ist es noch nicht, doch bietet man keine Perspektiven, wie man davon künftig wieder runter kommt. Der Herr sagt selbst, wie zentral die AQ ist; irgendwo muss also der Wurm drin sein. Höhere AQ vs. dringend benötigte Fachkräfte?
  • andrew1 24.06.2019 08:27
    Highlight Highlight Ganz einfach. Wenn zu wenig arbeit vorhanden ist wird bei jedem zusätzlichen ein anderer arbeitslos da die zahl der stellen exakt gleich gross bleibt.
    • DerTaran 24.06.2019 10:11
      Highlight Highlight Quatsch, es ist unendlich viel Arbeit vorhanden, sie muss aber bezahlbar bleiben. Die Zahl der Stellen wächst in der Schweiz seit Jahrzehnten. Aber mit unseren extrem hohen Lebenshaltungskosten sind gewisse Lohnsegmente unattraktiv für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
      Das Dilemma, wenn wir unsere Grenzen dicht machen, dann wird das Leben noch teurer. Je höher qualifiziert eine Arbeit ist (und damit je höher der Lohn), umso weniger problematisch sind die Lebenshaltungskosten und werden für Reiche durch unsere tiefen Steuern sogar kompensiert.
    • andrew1 24.06.2019 10:29
      Highlight Highlight Ist schon so das es es unendlich viel arbeit gibt. Aber es muss ja nicht alles im übermass bearbeitet werden. Wäre mir also zu teuer jeden tag jemanden mein auto und meine wohnung reinigen zu lassen.
  • Ökonometriker 24.06.2019 08:23
    Highlight Highlight "Träfe die These der SVP zu, müsste die Arbeitslosigkeit vor allem in Berufen und Regionen mit grosser Zuwanderung angestiegen sein."
    Das ist aber eine starke Annahme. Als Gegenthese könnte man sagen, dass die Zuwanderung die Zentralisierung verstärkte da man nicht mehr abseits der Zentren investieren musste um an Arbeitskräfte zu kommen.

    Es gibt aber auch viele andere Erklärungen wie die Globalisierung und der technische Fortschritt. Man kann auf Grund der Daten nicht sagen, dass die Zuwanderung schuld ist. Damit ist aber umgekehrt nicht bewiesen, dass sie unschuldig ist.
  • JoeMuc 24.06.2019 08:23
    Highlight Highlight Fortsetzung:
    Welches Land bitte schön, tut sich noch so sehr vergleichen? Klingt wie Minderwertigkeitskomplex.

    Die Schweiz ist super und hey, es ist nicht schlimm wenn andere mal besser sind, selbst wenn es der böse große Nachbar ist.
    • Neruda 24.06.2019 10:48
      Highlight Highlight Die Länder, welche das Gefühl haben sie sind so super, haben meisst grössere Probleme -> USA, Frankreich... Mir ist lieber, wir sind ein wenig kritisch und machen dafür auch Fortschritte und bügeln unsere Fehler aus. Die Schweiz ist recht gut, aber es gibt noch sehr viele Details an denen wir arbeiten sollten. Stehenbleiben ist keine Option.
  • JoeMuc 24.06.2019 08:19
    Highlight Highlight Ist es nicht lustig. Sobald die Schweiz mal nicht der Beste ist, reagieren die Schweizer Medien reflexartig immer gleich:
    1. Ist die Schweiz am besten, zeigt man auf die am meisten nicht gemochten, in der Regel Deutschland und die EU.
    2. Ist die Schweiz nicht am besten aber immer noch besser als die nicht gemochten, ist das noch erträglich.
    3. Ist die Schweiz mal schlechter als die nicht gemochten, findet sich in jedem Bericht eine Relativierung die oft gar nicht begründbar ist.
    4. Ist eine Relativierung nicht möglich, erwähnt man am Schluss ein Land das schlechter ist, Namibia z.b.
    • TheBase 24.06.2019 10:06
      Highlight Highlight Wie recht du hast, siehste an den erbosten Blitzern 😁
  • Gubbe 24.06.2019 08:16
    Highlight Highlight «Wir konnten keinen Effekt der Zuwanderung auf die Arbeitslosigkeit feststellen.»
    Bei so einer Aussage, muss man noch auf den Hühneraugen blind sein. Wieso muss diese Problematik der 'gut ausgebildeten Einwanderer' immer geschönt werden. zB. bei einer russischen Krankenschwester wird ihre Ausbildung in der CH nicht anerkannt. Warum wohl - weil sie nicht so gut ist. Auch von Afrika kommen Leute und sagen sie seien Mechaniker. Sie haben mal zugeschaut wie ein Reifen gewechselt wird. Keine/r wird eine Anstellung finden, bei ihrer 'Ausbildung'.
    • Enzasa 24.06.2019 09:51
      Highlight Highlight Glauben Sie wirklich, die deutsche Berufsausbildung ist schlechter, als die Schweizer?
      Die Deutschen sind die größte Migranten Gruppe in der Schweiz.
    • Dr.Master of Disaster 24.06.2019 11:38
      Highlight Highlight @enzasa doch ist es. Mauerlehre in der Schweiz heisst du kannst alles (Maueren; Schallungen usw) in Deutschland ist die Mauerlehre nur Mauern können
    • Vedder (aka der Dude) 24.06.2019 12:53
      Highlight Highlight Der Elektriker von Deutschland ist definitiv schlechter ausgebildet. Erst der der "Meister"
  • Trasher2 24.06.2019 08:01
    Highlight Highlight Wenn wir ein "Ausländerproblem" bezüglich Arbeitssituation haben, dann vielleicht folgendes.
    Dadurch, dass in den Chefetagen und im HR immer mehr Ausländer arbeiten, zählt die hochgelobte Schweizer Berufslehre immer weniger. Im Rest der Welt "macht" jeder Zweite nach der obligatorischen Schule noch ein "Papierli". Wenn dann zwei ähnliche Bewerbungen auf dem Tisch liegen nimmt man tendenziell die mit dem höheren Diplom. Da hat der mit der Berufslehre halt einfach Pech gehabt.
    • Gubbe 24.06.2019 13:12
      Highlight Highlight Eigentlich bin ich derselben Meinung. Komischerweise tummeln sich jede Menge Deutsche auf den Chefetagen in der Deutschschweiz. In der Westschweiz haben wir die Franzosen. Beide können Probleme sehr gut mit Schnellsprechen lösen. Aber nur für die Dauer der Sitzung. Dann wird delegiert und der langsamer sprechende Schweizer löst dann das Problem. Das mag karikiert sein, trifft aber vielerorts zu.
  • BenSp 24.06.2019 07:56
    Highlight Highlight Wurde in der Untersuchung der These durch das KOF auch der Faktor berücksichtigt, wie sich die Abwanderung der Einwohner aus den Randregionen in die Ballungszentren der CH entwickelt hat? Könnte ein Erklärungsansatz sein, wieso die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den Randregionen trotz PFZ besser ist als in anderen Regionen der CH..
  • AnotherSwissGuy 24.06.2019 07:43
    Highlight Highlight Die Schweiz besitzt schon seit nunmehr einigen Jahren eine Sockelarbeitslosigkeit von etwas über 3%, was bedeutet, dass es zwar freie Stellen gibt, die Arbeitssuchenden deren Anforderungen aber nicht erfüllen und so nicht geeignet dafür sind. Die drei Prozent haben sich meines Wissens kaum geändert, also gab es nicht grosse Schwankungen, die Schweiz fällt so m.E.n nicht zurück.
  • salamandre 24.06.2019 07:43
    Highlight Highlight für die SVP ist der Fall klar, freier Personenverkehr, die Äteren werden entlassen und gestern liess eben diese Partei verlauten wir sollen doch bis 66 schinageln.
    Wenn die Politik dann mal aufhört mich zu verarschen, kann ich sie vielleicht wieder etwas für voll nehmen.
  • Kong 24.06.2019 07:40
    Highlight Highlight Unsere Firma hat Mühe die schlechter bezahlten (tiefe Qualifikation nötig) Stellen zu besetzen. In Zeiten höherer Arbeitslosigkeit geht dies spürbar tiefer. Aus meiner Sicht scheint die Lage eher für den Arbeitnehmer zu sein (sehr pauschalisiert, ich weiss).
    Wenn jemand nicht arbeiten möchte... passt er dann in die Arbeitslosenstatistik? Wie macht das z.B. D mit seiner Hartz4 Generation, sind die in der Statistik auch drin? Und die 1 Euro-Jobber? Solche Details würden mich noch interessieren (Chart)
    • Enzasa 24.06.2019 09:57
      Highlight Highlight Es gibt kaum noch 1 Euro Jobber.
      1 Euro Jobber waren Bezieher von Hartz IV, langzeitarbeitslose.
      Es ging darum, die Menschen an ein Arbeitsleben zu gewöhnen und gleichzeitig gemeinnützige Aufgaben zu erledigen.
      Die Person erhielt also ihre Transferleistungen plus die 1 Euro pro Stunde zusätzlich als Bonus.
  • WID 24.06.2019 07:34
    Highlight Highlight Wie würde die Situtuation aussehen ohne offene Grenzen? Ich gehe davon aus, dass dann die Wirtschaft in den letzten Jahren flauer verlaufen wäre, aber die Löhne höher, die Arbeitlosenquoten tiefer und die Arbeitsbedingungen besser wären.
    • ingmarbergman 24.06.2019 09:32
      Highlight Highlight Du meinst so wie in den 1990er Jahren, als wir in eine fürchterliche Rezession geschlittert sind, weil der Milliardär vom Herrliberg nicht in den EWR wollte?

      Nein, mein Junge, ohne offene Grenzen würde es düster aussehen bei uns..
    • WID 24.06.2019 10:36
      Highlight Highlight @ingmarbergman: Sehr falscher Schluss. In den 90ern hatten wir eine Weltwirtschaftskrise. Das war sicher nicht auf die Schweiz begrenzt. Und Herrliberg hatte mit der BIP Entwickung ziemlich wenig zu tun. Herrliberg wird eh völlig überbewertet.
    • Herr Ole 24.06.2019 11:56
      Highlight Highlight Die Wirtschaft in der Schweiz ist massgeblich von Exporten abhängig. Da diese zurückgegangen wären, hätte die Wirtschaft insgesamt sehr gelitten. Tiefere Löhne und hohe Arbeitslosigkeit wären die Folge gewesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 24.06.2019 07:24
    Highlight Highlight Und was sagen die anderen Parteien dazu? Man könnte ja auch mal über andere Dinge als Einwanderung sprechen wenn es um Arbeitslosigkeit geht...
    • Pafeld 24.06.2019 08:33
      Highlight Highlight Pssssst!!!! Wie kannst du es nur wagen, die Vorzüge des freien, LIBERALEN Arbeitsmarktes in Frage zu stellen, du Ketzer!

      Der Grund, wieso die Arbeitslosigkeit vermeintlich steigt, ist, weil man endlich aufwacht und die frisierten Zahlen des SECO nicht mehr so hinnimmt. Die Gralshüter des freien Arbeitsmarktes, der ja perfekt ist und aufgrund der Vollbeschäftigung keinen Regulierungedarf hat, werden nun einfach endlich als die Schwätzer entlarvt, die sie immer waren. Werden endlich die richtigen Zahlen zum Standard, gibt es nur noch zwei Gruppen: verklärte Neoliberale und BGE-Befürworter.
  • runner 24.06.2019 07:20
    Highlight Highlight In den Niederlanden gibt es ein sehr engmaschiges "Betreuungssystem" für arbeitslose Menschen. Man muss dort wöchtenliche Bewerbungen nachweisen. Wenn diese nicht erfolgreich sind, werden Umschulungen und Fortbildungen angeboten, um die Menschen schnell wieder in Arbeit und Brot zu bringen.
    Langjährig nicht Beschäftigte sind schwerer in den Arbeitsprozess zu integrieren.
    • TheBase 24.06.2019 07:47
      Highlight Highlight Nachweise, wonach man sich redlich bemüht, müssen ja auch bei uns erbracht werden, aber um Ausbildungsunterstützung in Anspruch nehmen zu können, muss man halt mindestens wahlweise die eigene Mutter verkaufen oder sein Erstgeborenes darbieten 🤷🏿‍♂️

      Schwiiz halt 🤦🏻‍♂️
    • Beat-Galli 24.06.2019 12:49
      Highlight Highlight Echt jetzt? Und das RAV macht dies ja nicht?

      Aber egal. Viele sind beratungsresistenz.

      Oder die Betreuer unfähig!
  • ingmarbergman 24.06.2019 07:20
    Highlight Highlight Die zunehmende Automatisierung wird noch mehr Jobs für Niedrigqualifizierte verschwinden lassen.
    Früher oder später werden wir uns überlegen müssen, wie wir damit umgehen.
    Grundeinkommen? Oder Auswanderungswelle wie im 19. Jh? Wir werden sehen..
    • Bemove 24.06.2019 08:15
      Highlight Highlight Sehr gut überlegt. Ich 58, ausgesteuert wandere im November deshalb aus.
    • Beat-Galli 24.06.2019 12:50
      Highlight Highlight Auswanderungswelle?
      Es sind sooo viel Länder da, wo sie auf uns Schweizer warten.

      Es scheitert ja schon nur an der Idee, dass ein Schweizer nach Deutschland gehen müsste.
    • Albi89 24.06.2019 17:00
      Highlight Highlight Was für ein Unsinn. In einer freien Wirtschaft werden keine Jobs automatisiert, wenn dadurch Massenarbeitslosigkeit entsteht. Warum? Weil es nicht rendiert. In Indien könnten hunderttausende Jobs in der Landwirtschaft wegrationalisiert werden; wenn als Folge davon die Löhne sinken und die arbeitslosen als Konsumenten wegfallen, wird die Rationalisierung zum Minusgeschäft. Und zu deiner Info: Rationalisierung wird seit Jahrhunderten betrieben.
  • FloW96 24.06.2019 07:19
    Highlight Highlight Vorsicht: In der Erwerbslosenquote sind auch Hausfrauen enthalten, die sich zum Beispiel voll um die Kinder kümmern müssen und entsprechend nicht arbeiten können.
    • loquito 24.06.2019 08:55
      Highlight Highlight Nein. Sind Sie sicher nicht... Sonst müsste diese mindestens15-20% betragen (nur anhand der Hausfrauen in den schulklassen meiner Kinder hochgerechnet)
    • TheBase 24.06.2019 09:06
      Highlight Highlight 😂🤦🏻‍♂️🙄
  • WID 24.06.2019 07:15
    Highlight Highlight Offene Grenzen = unbegrenztes Arbeitskraftangebot = Angleichung von Lohnniveau und Arbeitslosigkeit
    • Avenarius 24.06.2019 10:01
      Highlight Highlight @WID
      Klar, ist ja auch logisch, in einem wirtschaftlich besser gestellten Land wie unseres. 20% Ausländeranteil für alle Länder in Europa - ist fair und gesund.
      Und 20% sind genug - keine kritische Masse.
    • WID 24.06.2019 10:29
      Highlight Highlight @Avenarius: Heisst das, Du findest die Angleichung von Lohnniveau und Arbeitslosigkeit gut? Verstehe nicht ganz.
  • River 24.06.2019 07:04
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
    • WID 24.06.2019 07:48
      Highlight Highlight @River: was willst Du damit sagen?
    • River 24.06.2019 09:09
      Highlight Highlight Dass uns Zuwanderer die Jobs klauen und simultan zu faul zum Arbeiten sind. /s
    • Mikado87 24.06.2019 09:42
      Highlight Highlight Gutes Bild! Bringt diesen Wiederspruch gut zur Geltung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Züzi31 24.06.2019 07:02
    Highlight Highlight Und wenn fast monatlich Unternehmen mit Millionengewinnen trotzdem hunderte Angestellte rauswerfen können, wundert mich das nicht wirklich.
    • Ijen 24.06.2019 10:07
      Highlight Highlight Für die Betroffenen ist das jeweils traurig, klar. Aber ein liberaler und sehr dynamischer Arbeitsmarkt bietet eben auch sehr viele Vorteile. In der Schweiz werden im Durchschnitt täglich rund 1200 Jobs abgebaut. Gleichzeitig werden 1300 neue geschaffen. Und die meisten neuen Jobs entstehen in jenen Branchen, wo auch die meisten Jobs abgebaut werden.
  • i schwörs 24.06.2019 06:59
    Highlight Highlight Endlich wird die Statistik so gemacht, dass internationale Vergleiche möglich sind. Dass hierzulande die Zahl der Erwerbslosen in Gebieten mit hoher Zuwanderung eben NICHT höher ist als anderswo, widerlegt die Aussage der SVP welche zu jedem Thema immer nur eine einzige reflexartige Reaktion hat "die anderen sind Schuld". Tut mir leid, aber mit einer derartigen "Politik" lockt man auch nur noch die faulsten Hunde hinter dem Ofen hervor.
    • LeChef 24.06.2019 07:19
      Highlight Highlight Nein, das stimmt eben nicht. Es ist logisch, dass in den Daten die Arbeitslosigkeit in Branchen und Regionen mit hoher Zuwanderung niedrig ist - weil die Leute ja gerade deshalb in diese Branchen und Regionen kommen! Diese Selektion kann ohne weiteres einen negativen Effekt überdecken, wenn er denn existiert. Ohne ein gescheites Studiendesign, und das ist halt schwierig zu machen, sagen solche Vergleiche überhaupt nichts aus.
    • hans gwüsst 24.06.2019 07:34
      Highlight Highlight Wurden denn die Zahlen der EU auch angepasst in diesem Vergleich?
    • Gonzolino_2017 24.06.2019 08:21
      Highlight Highlight Nein, natürlich spielt die Zuwanderung keine Rolle - die wollen alle nur mal schauen, wie es in der Schweiz aussieht und nein, auch die Flüchtlinge, welche hier bleiben, fallen in einer Arbeitslosen- und/oder Sozial-Statistik nicht auf - die werden alle in einer Asylstatistik geführt und auch aus einem separaten Kässeli bezahlt! Auch wenn das so in Ordnung ist, ehrlich ist es nicht - aber Hauptsache gegen die SVP! Vielleicht täte man gut daran, die Wahrheit wieder vermehrt in der Mitte (nicht im politischen Sinn) zu suchen, statt aus Prinzip immer gegen Links und Rechts zu schiessen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karoon 24.06.2019 06:58
    Highlight Highlight Saubere Analyse. Danke.
  • ConcernedCitizen 24.06.2019 06:57
    Highlight Highlight „Vor fünf Jahren noch hatte die Schweiz im Vergleich mit der EU die tiefste Erwerbslosenquote aller 29 Länder.“

    Wie jetzt? Verglichen mit der schweizer Messmethode oder mit der internationalen Messmethode? Ich vermute mit 2.9% (CH-Methode) sind wir sicher heute immer noch top.

    Klar waren wir früher immer besser als die anderen, haben uns ja selber angelogen.

  • Kronrod 24.06.2019 06:55
    Highlight Highlight Nein, die Schweiz ist nicht zurückgefallen. Alle anderen haben aufgeholt. Aber das steht erst am Schluss: “In erster Linie sind es denn auch die Fortschritte anderer Länder, welche die Schweiz schlechter aussehen lassen. Die hiesige Erwerbslosenquote hat sich dagegen kaum bewegt.” Auch wäre es schön, in einem Artikel über eine Kennzahl, die konkrete Kennzahl für andere Länder und Jahre zu nennen oder sogar einen netten Chart abzubilden. Ist das zu viel verlangt?
    • Tobias W. 24.06.2019 12:38
      Highlight Highlight @Kronrod: da unsere Arbeitslosen-Quote nur die Leute beim RAV erfasst (wogegen jene anderer Länder alle Arbeitslosen), ist sie ohnehin nicht für Vergleiche verwendbar.

      Eigentlich kommt jede Argumentation, welche auf dieser „falschen“ Quote gründet, einer glatten Lüge gleich.
  • Zauggovia 24.06.2019 06:38
    Highlight Highlight Brain Drain in Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Ob das wirklich im Sinne der PFZ ist?
    • WID 24.06.2019 07:52
      Highlight Highlight @Zauggovia: tichtig beoabachtet. Es geht noch weiter: Aus Afrika kommt ausgebildetes Gesundheitspersonal nach Europa. Und Afrika erhält dann Entwicklungshilfe und die Notdienste von MSF. Der Kreis schliesst sich und die Konzerne haben in allen Ländern mit gesenktem Lohnniveau Kasse gemacht.

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