Wirtschaft
Schweiz

Umfrage: Schweizer sind weiterhin in grosser Kauflaune

Umfrage: Schweizer sind weiterhin in grosser Kauflaune

Allen Unkenrufen zum Trotz ist die Kauflaune in der Schweiz nach wie vor gross. Das zeigt eine Umfrage des Forschungsinstituts Sotomo im Auftrag der Swiss Retail Federation, die in der Nacht auf Mittwoch veröffentlicht worden ist.
16.11.2022, 06:4016.11.2022, 06:40

Fast die Hälfte der befragten Personen gab an, dass sie sich in den kommenden Monaten nicht einschränken müssten. Jede dritte Person rechnet mit nur geringen Einschränkungen, während 12 Prozent davon ausgehen, dass sie den Gürtel deutlich enger schnallen müssen.

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Die Detailhändler spüren bisher nichts vom vermeintlich zurückgehendem Konsum.Bild: keystone

Die Umfrage in der Schweiz kontrastiert deutlich mit der Situation in Deutschland. Jede dritte befragte Person rechnet im nördlichen Nachbarland der Schweiz mit deutlichen Einschränkungen, während nur gerade 18 Prozent glauben, dass es für sie weiter geht wie bisher.

«Wir hören nun schon seit einigen Wochen, dass sich die Konsumentenstimmung verschlechtert. Aber in den Läden spüren die Händler bisher nichts davon», kommentierte Dagmar T. Jenni, Direktorin der Swiss Retail Federation, die Umfrage-Ergebnisse.

Das seien gute Nachrichten vor Beginn des für den Detailhandel wichtigen Weihnachtsgeschäftes. Dank der grosse Kaufkraft und der sehr guten Lage auf dem Arbeitsmarkt müsse die Schweizer Bevölkerung deutlich weniger Abstriche machen als in den Nachbarländern. (sda)

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Was ein EU-Parlamentarier von der Personenfreizügigkeit hält
Christophe Grudler kommt aus dem französischen Belfort und sitzt für die liberale Modem-Partei im EU-Parlament. Was hält er von der Personenfreizügigkeit?
In ihrer Region leben Grenzgänger im Camper, weil es zu wenige Wohnungen gibt. Sorgt die Personenfreizügigkeit auch auf französischer Seite für Probleme?
Christophe Grudler: Ein intensiver Austausch bringt immer positive und negative Effekte mit sich, das ist normal. Neben den Vorteilen für Wirtschaft und Beschäftigung gibt es immer auch negative Auswirkungen, darunter den Druck auf den Wohnungsmarkt, den wir auch auf französischer Seite kennen. Aber die Bilanz bleibt positiv. Die Schweiz profitiert von den qualifizierten Arbeitskräften. Und die Grenzgänger bringen gute Löhne nach Hause.
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