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Die neuen Corona-Regeln: Was in der Schweiz ab 1. März gilt



Der Bundesrat hat am Mittwoch erste Lockerungen der geltenden Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ab dem 1. März vorgeschlagen. Als Erstes sollen Aktivitäten mit geringem Übertragungsrisiko ermöglicht werden. Alle übrigen Massnahmen sollen um einen Monat verlängert werden. Eine Übersicht:

LÄDEN UND MÄRKTE

Nationalratspraesidentin Isabelle Moret, 2.v.l., Staenderatspraesident Hans Stoeckli, rechts, Buendner Regierungspraesident Christian Rathgeb, links, Buendner Standespraesident Alessandro Della Vedova, 2.v.r., im Laden Scarnuz von Inhaberin Elisabeth Illen, nicht auf dem Bild, aufgenommen am Freitag, 7. August 2020, in Chur, anlaesslich eines gemeinsamen Besuches von Nationalratspraesidentin Isabelle Moret und Staenderatspraesident Hans Stoeckli im Kanton Graubuenden, wo sie sich mit verschiedenen Buendner Unternehmen und Ladensbesitzern ueber die Coronakrise austauschten. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Bild: keystone

Einkaufsläden und Märkte für Güter des nicht täglichen Bedarfs, Museen und Lesesäle von Bibliotheken sollen wieder öffnen können. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden muss beschränkt werden. An all diesen Orten gelten Maskenpflicht, Abstandhalten und Kapazitätsbegrenzungen, auch für Einkaufszentren als Ganzes. Lebensmittelläden, Kioske, Bäckereien, Tankstellenshops, Apotheken, Optiker, Hörgeräteläden, Telekomanbieter, Reparatur- und Unterhaltsgeschäfte, Wäschereien, Coiffeursalons, Bau- und Gartengeschäfte, Blumenläden durften auch während des Lockdowns offenbleiben.

KULTUR-, FREIZEIT- UND SPORTBETRIEBE

ZUM THEMA AKTIVE SENIOREN IM ALLTAG STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 11. JANUAR 2017, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- [Symbolic Image] An elderly couple plays tennis at the tennis club Littau in Lucerne, Switzerland, on November 16, 2016. (KEYSTONE/Christof Schuerpf)

[Symbolbild] Ein aelteres Paar spielt Tennis im Tennisclub Littau, aufgenommen in Luzern am 19. November 2016. (KEYSTONE/Christof Schuerpf)

Bild: KEYSTONE

Aussenbereiche von Zoos, botanischen Gärten sowie Sport- und Freizeitanlagen wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien dürfen wieder öffnen. Hier gelten neben Kapazitätsbeschränkungen Maskentragpflicht oder Abstandhalten, erlaubt sind jeweils nur Gruppen von maximal fünf Personen; Wettkämpfe und Veranstaltungen sind im Erwachsenen-Breitensport nicht erlaubt. Profispiele ohne Zuschauer sind weiterhin erlaubt. Kinos, Casinos, Bars, Discos und Tanzlokale bleiben geschlossen. Anlässe mit Publikum sind weiterhin verboten.

VERANSTALTUNGEN UND MENSCHENANSAMMLUNGEN

Personen mit Schutzmasken bei der Marktgasse waehrend der Corona-Krise, am Samstag, 24. Oktober 2020, in Bern. Der Regierungsrat hat am Freitag eine Reihe von Verboten beschlossen, die ab Mitternacht fuer vier Wochen in Kraft treten: oeffentliche und private Veranstaltungen von mehr als 15 Personen sind verboten, fuer die Gastronomie gilt eine Sperrstunde von 23 Uhr bis 6 Uhr. Schliessen muessen zudem Bars, Clubs und Discos sowie oeffentlich zugängliche Einrichtungen wie Museen, Kinos, Bibliotheken sowie Sport- und Fitnesscenter. Zudem gilt eine Maskenpflicht fuer ueberdachte Raeume in Aussenbereichen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: keystone

Im Freien sollen private Veranstaltungen mit bis zu 15 Personen wieder erlaubt sein. An privaten Veranstaltungen dürfen weiterhin maximal fünf Personen teilnehmen. Kinder werden mitgezählt. Es gilt weiterhin die Empfehlung, private Treffen auf maximal zwei Haushalte zu beschränken.

JUGENDLICHE

Wegen der Corona-Krise ist in der Schweiz bereits ein Grossteil der jährlichen Skilager abgesagt worden. Die Organisatoren arbeiten an einem Alternativangebot. (Archivbild)

Bild: sda

Jugendliche unter 18 Jahren sollen den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen können. Zudem sollen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder zugänglich sein.

RESTAURANTS

YB Fans verfolgen das entscheidende Spiel zwischen dem FC Sion und YB auf einer Terrasse im Restaurant Anker, am Freitag, 31. Juli 2020, in Bern (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: keystone

Gastronomiebetriebe müssen weiterhin geschlossen bleiben. Öffnen dürfen nur Take-Aways, Schul- und Betriebskantinen sowie Hotelrestaurants für Hotelgäste. Auch Lieferdienste bleiben erlaubt.

SKIGEBIETE

Skifahrer mit Schutzmaske im Dorf Wengen, aufgenommen am Freitag, 8. Januar 2021, im Skigebiet Grindelwald - Wengen. Die Berner Skigebiete bleiben trotz Coronavirus geoeffnet, mit reduzierter Transportkapazitaet.  (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Bild: keystone

Über Skigebiete und Hotels entscheiden weiterhin die Kantone. Sie dürfen die Öffnung nur erlauben, wenn es die epidemiologische Lage zulässt und genügend Kapazitäten von Tests, Contact Tracing und Spitälern gegeben sind. Es müssen strenge Schutzkonzepte eingehalten werden. Après-Ski-Aktivitäten sind nicht erlaubt.

HOMEOFFICE-PFLICHT

Wegen des Coronavirus wegen die Delegiertenversammlungen der FDP und GLP virtuelle abgehalten. (Symbolbild)

Bild: sda

Die Verpflichtung, möglichst zuhause zu arbeiten, gilt weiterhin. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten.

MASKENPFLICHT AM ARBEITSPLATZ

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Bild: shutterstock

Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, gilt in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält. Wer sich von der Maskentragpflicht dispensieren will, braucht ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten.

SCHUTZ GEFÄHRDETER PERSONEN

In der Schweiz gibt es seit letztem Jahr erstmals über 100'000 Langzeitplätze in Alters- und Pflegeheimen - obwohl die Anzahl Dauergäste nicht gestiegen ist. Gefragt sind neu immer mehr Tages- oder Nachtplätze (ToNS) zwecks Entlastung der Angehörigen. (Symbolbild)

Bild: sda

Besonders gefährdete Personen haben das Recht auf Homeoffice oder auf einen gleichwertigen Schutz am Arbeitsplatz. Ist das nicht möglich, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN

Medical personnel at work in the intensive care unit of the hospital Pourtales site

Bild: KEYSTONE

Spitäler, Kliniken und Arztpraxen, soziale Einrichtungen (Anlaufstellen), Dienststellen der öffentlichen Verwaltung und der Polizei, Schalter von Betrieben des öffentlichen Verkehrs und die Autovermietungen dürfen weiterhin öffnen.

(aeg/sda)

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