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Rega sucht künftig verletze oder vermisste Personen mit Drohne



ARCHIVBILD ZUR HEUTIGEN JAHRES-MK DER REGA, AM FREITAG, 12. APRIL 2019 - Un helicoptere de secours EC 145 de la REGA vol devant une montagne enneigee proche de la cabane Barraud dans le massif du Muveran ce dimanche 3 avril 2016 en dessus de Plan-sur-Bex. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

In schwer zugänglichem Gelände oder bei schlechten Sichtverhältnissen will die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) künftig zur Personensuche eine Drohne einsetzen. Der zwei Meter lange Mini-Helikopter wurde am Freitag erstmals präsentiert. Er ist mit einer Wärmebildkamera und Handyortung ausgerüstet.

Die neu entwickelte Rega-Drohne soll selbständig grossflächige Suchgebiete abfliegen und verletzte, erkrankte oder vermisste Personen ausfindig machen. Rund eineinhalb Jahre hat die Rega an diesem Drohnen-Projekt gearbeitet, wie es am Freitag an der Jahresmedienkonferenz der Rettungsflugwacht hiess.

Damit stehe ab 2020 ein weiteres Einsatzmittel für die Suche nach Menschen in Not zur Verfügung, betonte die Rega. Bis es so weit ist, stehen aber noch umfangreiche Testflüge an. Bei der Entwicklung des Drohnen-Systems nutzt die Rega ihre jahrzehntelangen Erfahrung mit Suchaktionen aus der Luft. Rund 160 Mal pro Jahr finden solche Einsätze statt.

Mit drei Rotorblättern und einem Rotordurchmesser von etwas mehr als zwei Metern sieht die neue Rega-Drohne aus wie ein Mini-Helikopter. Äusserlich hat sie nicht viele Gemeinsamkeiten mit handelsüblichen Multikopter-Drohnen. Sie fliegt ohne Funk- oder Sichtverbindung zum Bodenpersonal. Zudem ist sie mit einem Notfall-Schirm ausgerüstet.

Bei einem Einsatz fliegt die Drohne in einer Höhe von 80 bis 100 Metern dank Satellitennavigation präzise und autonom grossflächige Suchgebiete auf einer vordefinierten Route ab, wie die Rega erklärte. Hindernissen weicht sie selbständig aus. Zudem ist sie mit einer Wärmebildkamera und einer Mobilfunk-Ortung ausgestattet. (aeg/sda)

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