Hochnebel
DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wirtschaft
Schweiz

Inflation stagniert im November bei 3,0 Prozent

Wirtschafts-News

Inflation stagniert im November bei 3,0 Prozent

01.12.2022, 08:56

Die Inflation in der Schweiz hat im November auf hohem Niveau stagniert. In den vorangegangenen zwei Monaten war die Teuerungsrate jeweils gesunken.

Die Konsumentenpreise waren im November im Vergleich zum Vorjahr 3.0 Prozent höher, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Im August hatte die Inflation den zumindest vorläufigen Höhepunkt bei 3.5 Prozent erreicht - und lag damit auf dem höchsten Stand seit fast dreissig Jahren.

Deutlich teurer sind weiterhin vor allem Importgüter, die im Berichtsmonat 6.3 Prozent mehr kosteten als vor Jahresfrist (nach +6.9% im Oktober). Bei den Inlandgütern betrug die Jahresteuerung 1.8 Prozent (VM 1.7%).

Die Inflationsrate im Berichtsmonat lag mit 3.0 Prozent im Rahmen dessen, was Ökonomen vorhergesagt hatten. Diese hatten eine Teuerungsrate zwischen 2.9 und 3.1 Prozent prognostiziert.

Im Vergleich zum Vormonat Oktober waren die Konsumentenpreise ebenfalls unverändert, der entsprechende Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) stagnierte bei 104.6 Punkten. Preissteigerungen und Rückgänge hätten sich auf Monatsbasis insgesamt aufgewogen, teilte das BFS weiter mit.

So seien etwa die Preise für Wohnungsmieten, Gas und Treibstoffe gegenüber Oktober gestiegen. Auch für in- und ausländische Rotweine mussten die Konsumenten mehr zahlen. Dagegen waren die Preise für Heizöl, Fruchtgemüse und Hotelübernachtungen rückläufig.

Im internationalen Vergleich sehr tief

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), anhand dessen die hiesige Teuerung mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, fiel im November zum Vormonat um 0.1 Prozent, was eine Jahresteuerung von 2.9 Prozent ergibt.

Im internationalen Vergleich ist die Schweiz damit nach wie vor eine Insel. So lag die Teuerung in der Eurozone zuletzt im November trotz Rückgang immer noch bei 10.0 Prozent. In den USA wurde sie im Oktober bei 7.7 Prozent ausgewiesen. (aeg/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Der Aargau hat ein neues (altes) Steuerparadies: Das sind die Steuerfüsse aller Gemeinden
Oberwil-Lieli verdrängt Geltwil als grösstes Steuerparadies im Kanton Aargau. Dürrenäsch rutscht auf den letzten Platz ab. 18 Gemeinden haben die Abgabe gesenkt, acht haben sie angehoben: Das sind die aktuellen Steuerfüsse im Aargau.

Geltwil senkte 2020 den Steuerfuss um sagenhafte 25 Prozentpunkte – während drei Jahren konnte sich das Dorf als Aargauer Steuerparadies bezeichnen. Jetzt hat das vorherige Steuerparadies Oberwil-Lieli seine Spitzenposition zurückerobert. Die Gemeinde auf dem Mutschellen senkte den Steuerfuss im letzten Jahr um fünf Prozentpunkte und für 2023 um weitere fünf. Mit neu 48 Prozent weist sie nun also wieder den tiefsten Wert auf.

Zur Story