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Institutionelle Anleger fordern mehr Klimaschutz von Credit Suisse

Institutionelle Anleger fordern mehr Klimaschutz von Credit Suisse

09.03.2022, 06:0409.03.2022, 06:04

Eine Gruppe von elf institutionellen Anlegern, die ein Kapital von insgesamt 2.18 Billionen Franken verwalten, hat bei der Grossbank Credit Suisse eine Klimaresolution eingereicht.

Die Credit Suisse am Zuercher Paradeplatz am Freitag, 25. Februar 2022. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Von der Credit Suisse wird mehr Klimaschutz gefordert.Bild: keystone

Die Aktionärsgruppe fordert, dass die CS ihre Statuten ändert, wie mehrere Nichtregierungsorganisationen in der Nacht auf Mittwoch mitteilten. Die Credit Suisse müsse ihre Informationspolitik verbessern und Klimarisiken in ihrem Bankgeschäft offenlegen.

Ferner müsse sie ihre Kohle-, Öl- und Gaspolitik mit der Corporate Governance in diesem Sektor in Einklang bringen und ihre langfristigen Ziele zur Verringerung ihres Engagement in diesen Wirtschaftssektoren publik macht. Der Zeitrahmen müsse mit dem 1.5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens vereinbar sein.

Die Klimaresolution wird von der britischen NGO ShareAction und der Schweizer Aktionärsvereinigung Ethos koordiniert. Der Schweizer Verein für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen unterstützt die Bemühungen ebenso wie die Umweltorganisation Greenpeace.

Trotz grossspuriger Bekenntnisse zum Klimaschutz sei die Credit Suisse mit ihren Finanzierungen und Dienstleistungen für Unternehmen im fossilen Energiesektor weltweit für enorme CO2-Emissionen verantwortlich, schreiben die Nichtregierungsorganisationen weiter. (saw/sda)

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