Wirtschaft
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Alte Weisse Männer New Green Deal

Bild: watson/shutterstock

Analyse

Alte weisse Männer gegen den Green New Deal

«SonntagsBlick»-Kolumnist Frank A. Meyer wettert gegen elitäre «Weltumbauer». Doch der kleine Mann will einen ökologischen Umbau der Wirtschaft.



Schön, dass es wirtschaftlich wieder aufwärts geht. Weniger schön hingegen ist es, wenn das zum Anlass genommen wird, gegen eine ökologische Erneuerung der Wirtschaft zu polemisieren.

Beispiel Frank A. Meyer. In seiner jüngsten «SonntagsBlick»-Kolumne beweist er einmal mehr, dass die Menschen im Alter nicht weise, sondern meist bloss reaktionär werden. Meyer polemisiert gegen eingebildete «Weltumbauer» – was für ein schreckliches Wort – und warnt:

«Wer den Rückblick auf die Zeiten vor Corona zum finsteren Schreckensbild einer rücksichtslos produzierenden und hemmungslos konsumierenden westlichen Zivilisation ausmalt, der missbraucht den gesundheitspolitisch angebrachten Ausnahmezustand für eigene Zwecke.»

Meyer, der selbst in einer 500-Quadratmeter-Wohnung in Berlin haust, entwickelt sehr viel Empathie für die Menschen, die «mit ihren Kindern in Dreizimmerwohnungen ausharren mussten», und die jetzt ihren «Benzinwagen ausfahren» möchten. Er donnert:

«Jawohl, die unzähligen einfachen Leute, die kleinen Bürger, die Kleinbürger, die von elitärer Warte aus so leichthin verachteten Spiesser – sie fordern ihr Recht. Auf ihren Alltag. Mit Recht.»

Weder der an Max Frisch angelehnte Sprachstil noch die Zitate des deutschen Philosophen Theodor W. Adorno – dessen Schriften übrigens genauso schlecht gealtert sind wie Meyers Kolumnen – können über dieses unterirdische «Buure-Z’Morge»-Niveau hinwegtäuschen.

Frank A. Meyer

«SonntagsBlick»-Kolumnist Frank A. Meyer.

Auch die «SonntagsZeitung» mochte nicht hintanstehen. Sie stellt erleichtert fest, dass in der Schweiz der Rückhalt für ein Konjunkturprogramm fehle, und stellte stattdessen im grossen Interview dem Motorenentwickler Fritz Indra eine sehr grosse Bühne zur Verfügung.

Darauf kann der mittlerweile 80-jährige Österreicher den Verbrennungsmotor lobpreisen, längst widerlegte Thesen über Batterien verbreiten und ausgemachten Unsinn in die Welt setzen wie: «Viele Tesla-Fahrer haben aber auch noch einen Ferrari oder Porsche in der Garage.»

Kommt nach Venedig, wenn ihr euch bewegen dürft

Wieder klares Wasser in Venedig. Bild: AP

Zum Glück erinnert uns am Montag Martin Läubli im «Tages-Anzeiger» daran, dass die Schweiz das Klimaabkommen von Paris ratifiziert und sich verpflichtet hat, «die Emissionen der Treibhausgase bis 2030 um 50 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren». Von diesem Ziel sind wir weit entfernt.

Die Coronakrise hat uns ein paar ökologische Highligths beschert. Etwa, dass in Venedig nun Fische anstatt überdimensionierte Kreuzfahrtschiffe im Meer schwimmen oder dass sich in Indien erstmals wieder seit Menschengedenken ein blauer Himmel über Neu Dehli wölbt.

Doch es besteht auch, wie der ETH-Raumplaner Ruedi Meier jüngst in einem «watson»-Interview erklärt hat, die «Gefahr, dass wir die alte Wirtschaft einfach wieder hochfahren».

Niemand will die Coronakrise für weltfremde Experimente einer abgehobenen Elite missbrauchen. Auch die von «NZZ»-Chefredaktor Eric Gujer verbreitete Angst vor einem «Seuchen-Sozialismus» ist Quatsch. Hingegen drückt das leicht abgedroschene Zitat von Churchill perfekt aus, worum es jetzt geht: Man sollte keine Krise nutzlos verstreichen lassen.

Ebenfalls im «Tages-Anzeiger» lesen wir heute von 100’000 Arbeitslosen, die wir möglicherweise bald haben. Ein Konjunkturprogramm im Sinne eines Green New Deal macht daher ökonomisch und ökologisch Sinn – und wir sind in der Lage, ein solches Programm kurzfristig auf die Beine zu stellen. Nochmals Ruedi Meier:

«In der Schweiz befinden wir uns in der glücklichen Lage, dass wir seit einiger Zeit Klimapolitik betreiben. Der Charme unseres Programms besteht darin, dass wir dort ansetzen, wo wir bereits heute aktiv sind: Gebäude werden energieeffizienter, Wärmepumpen ersetzen Ölheizungen und auch bei der Elektromobilität tut sich etwas. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es genügend Elektro-Ladestationen gibt. Der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) macht es möglich, dass wir – zusammen mit der Wirtschaft – weitere wirksame Massnahmen ergreifen können.»

Nicht nur Wirtschaftsführer und Bankiers haben begriffen, dass die Dekarbonisierung der Wirtschaft höchste Priorität hat. Es ist auch bei der Bevölkerung angekommen. «NZZ am Sonntag» zitiert eine Greenpeace-Umfrage, die besagt: 80 Prozent der Befragten wollen, dass der Staat klimaschonend zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Schäden der Pandemie investiert. Mit anderen Worten: Der kleine Mann ist deutlich smarter als der alte weisse Mann in Berlin. Er braucht Meyers Paternalismus nicht.

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177Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bildung & Aufklärung 09.06.2020 00:41
    Highlight Highlight Auch äusserst bezeichnend, wie viele sich - oft ganz absichtlich - äusserst dumm stellen und larmoyant, lächerlich eine Opferrolle beziehen müssen.

    Komisch, wenn Indigene etc. im Alltag, in Literatur und anderen Kunstformen vom "weissen Mann" gesprochen haben - was meist, völlig zurecht, abwertend konnotiert war, haben die normalen weissen Männern nie aufgeschrien, weil ja klar war, was damit gemeint war und dass nicht sie selbst gemeint waren.

    Hier schrieb jemand anschaulicherweise von "Karen" als Beispiel für solche Symbol-Ausdrücke.
    "Kevin"...

    Ab jetzt, HEULT auch deswegen!
  • Bildung & Aufklärung 09.06.2020 00:30
    Highlight Highlight Ich sehe schon, auch Watson-Lesende sind zu beachtlichen Teilen weisse alte Männer ohne Reflexionsvermögen.

    Oder aber haben auch nach hunderten von Jahren, 5 nach 12, noch immer nicht begriffen, wie unendlich wichtig und von unschätzbarem Wert Mitwelt und Natur ist.

    Genau so wenig wie sie begriffen haben, das Selbstsucht, Gier, Rücksichtslosigkeit und Arroganz weder glücklich noch Sinn macht, noch in Erlösung führt.

    Also, weiterhin Vollgas Richtung Abgrund und weiterhin fleissig für den vernichtenden Konsumkapitalismus und Egoismus einstehen.
  • Nuscheltier 08.06.2020 21:41
    Highlight Highlight Herr Löpfe ist ja eigentlich ein Teil der Gruppe die gemäss ihm an allem Schuld ist. Verallgemeinerungen führen zu absurden Ergebnissen ;)
  • Spooky 08.06.2020 21:03
    Highlight Highlight @Löpfe

    "I don't like your Fashion Business, Mister"
    ⬇︎☟⬇︎
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  • Musikuss 08.06.2020 20:47
    Highlight Highlight Was ist der Unterschied von Weisheit und Wissen? Wissen kann man sich selbst aneignen, sei es in der Schule, Bücher, oder durch Suchmaschinen usw. Weisheit dagegen ist ein Geschenk, eine Inspiration aus dem Geist, was die Bedeutung des Wortes ist. Warum gibt es also heute so wenig Weisheit, weder bei alten, noch bei jungen Menschen? Sie kommt nicht von selbst, zuerst muss ein Wunsch, ein Sehnen danach vorhanden sein, eine Einstellung wie Sokrates: „ich weiss, dass ich nichts weiss.“ Dann erst ist man geöffnet, Weisheit als Geschenk zu empfangen - von Gott.
  • fools garden 08.06.2020 20:46
    Highlight Highlight Umweltschutz ist unbeliebt, das ist seit Beginn der Grünen so, und er wird auch nicht wirklich gerne gehört, wie wir seit "Greta" wissen.
    Der Journalist der darüber schreibt wird schlicht ignoriert und Kritisiert.
    Ich bin ein alter Sack, Ihr dürft diesen Planeten ruhig an die Wand fahren, aber ich bin auch gerne Boomer der sich Dafür einsetzt.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 08.06.2020 20:20
    Highlight Highlight "...dass die Schweiz das Klimaabkommen von Paris ratifiziert und sich verpflichtet hat, «die Emissionen der Treibhausgase bis 2030 um 50 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren». Von diesem Ziel sind wir weit entfernt."

    Und dies dann auch noch trotz Outsourcing... 🙄
    • Mirko Timm 09.06.2020 10:23
      Highlight Highlight dafür massiv mehr Einwohner dadurch mehr verkehr in allen bereichen mehr Bautätigkeiten und und und
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.06.2020 12:31
      Highlight Highlight Ein selbstgemachter Furz in den Wind verglichen mit dem generell angerichteten Schaden. Die Schweiz ist ein Umweltproblem.
  • brudi 08.06.2020 20:15
    Highlight Highlight Buure zmorge Niveau....
    Das ist elitär. Sowas von abgehoben. Denkst du wir bauern sind alle rechtskonservative tölpel ohne Sinn für Menschlichkeit oder alternative ideen
  • K.R. 08.06.2020 18:09
    Highlight Highlight Es scheint fast als würde sich der Schreibende selbst als alter weisser Mann enttarnen, denn zu glauben ein paar Elektromotoren und ein grünes Mäntelchen reichen, um die Klimaziele zu erreichen, irrte schon als sich erst die Grünen dafür einsetzten.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 08.06.2020 20:21
      Highlight Highlight "Jeder technologische Fortschritt ist zugleich auch immer ein Rückschritt für die Umwelt." - Antinatalist
  • no-limit 08.06.2020 17:19
    Highlight Highlight Zwischen elitären Zeitungen, Frank A. Meyer und Watson
    liegen aber schon noch ein paar Levels dazwischen.
  • CalibriLight 08.06.2020 16:55
    Highlight Highlight Hier ein Test, wer ein "alter weisser Mann" ist:

    https://www.diepresse.com/5715842/weisse-alte-manner


    Viel Spass damit.
  • Sarkasmusdetektor 08.06.2020 16:48
    Highlight Highlight „Elitäre Weltumbauer“ - eine absurde Vorstellung. Die Leute, die man sich unter „Elite“ vorstellt, sind normalerweise diejenigen, die die Welt am allerwenigsten ändern wollen. Wozu auch, sie können ja nur verlieren. Das macht auch all die entsprechenden Verschwörungstheorien so leicht durchschaubar.
  • S. L. 08.06.2020 16:30
    Highlight Highlight Also nur um das festzuhalten.: gegen weisse alte Männer zu sein ist okay, die sind unbeliebt, wäre es die Meinung der weissen Frauen wäre es nur halb so schlimm?
    • Kaspar Floigen 08.06.2020 16:50
      Highlight Highlight Nein. Dann würde aber "Karen" stehen. "Alte weisse Männer" ist nur ein Ausdruck. Es finden sich schon die Richtigen angesprochen.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 08.06.2020 16:25
    Highlight Highlight Der Konsumkapitalismus kann weg. Er existiert nur zur egoistischen Belustigung der Konsumsüchtigen und richtet ausschliesslich Schaden an.
    • geissenpetrov 08.06.2020 22:38
      Highlight Highlight Nein, nicht zu Belustigung. Der Warenfetischismus tritt im Neoliberalismus an die Stelle, wo für gewöhnlich die Utopie wäre.
      Konsum und Selbstoptimierung (in der Regel zur Optimierung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit), haben den Glauben an eine bessere und gerechtere Welt verdrängt.
      Letzten Endes ist eine solche Entwicklung ein Betrug an sich selber, was auch der Grund ist, weshalb die Menschen depressiv werden in diesem System.
  • pop_eye 08.06.2020 16:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • geissenpetrov 08.06.2020 22:53
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Froggr 08.06.2020 15:58
    Highlight Highlight Herr Löpfe, ist das nicht etwas rassistisch, alle Menschen einer Gruppe in einen Topf zu werfen? Ist doch ein sehr aktuelles Thema.
    • NullAchtFünfzehn 08.06.2020 16:36
      Highlight Highlight Froggr: gibt es eine Rasse (oder Ethnie) „weisser alter Mann“.
      Rassistisch ist „weisser alter Mann“ also kaum. Eher schon verkürzend verunglimpfend . Herr Löpfe macht aus einer (zum Glück!) sehr heterogenen Gruppe Menschen kurzerhand ein wunderbares Feindbild.
      Schade.
    • Dodogama 08.06.2020 17:35
      Highlight Highlight 08/15: Schwacher Kommentar. Schwarze Menschen sind genauso heterogen wie Weisse.
    • NullAchtFünfzehn 08.06.2020 21:07
      Highlight Highlight @ Dodogama: Warum du meinen Kommentar schwach findest, kann ich nicht nachvollziehen.
      Dass hingegen Menschen „schwarzer“ Hautfarbe genau so heterogen sind wie Menschen „weisser“ Hautfarbe, das nehme ich auch an.
  • CalibriLight 08.06.2020 15:47
    Highlight Highlight Ich mag Ihre Analyse sehr, Herr Löpfe, stochern Sie ruhig noch ein bisschen herum...;-)

    Nur die Zielgruppe der "alten weissen Männer" ist ein wenig zu eng definiert, finde ich. Es sind durchaus auch die mitten im Arbeitsleben Stehenden, die sich angesprochen fühlen (sollten).
  • SUV-Fahrer 08.06.2020 15:42
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Ein einsamer Holländer 08.06.2020 23:12
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Sharkdiver 08.06.2020 15:23
    Highlight Highlight Also ich kennen ein Paar Tesla Fahrer. Keiner hat ein 2. Wagen und schon gar nicht Ferrari und Co
  • Bruno Wüthrich 08.06.2020 15:04
    Highlight Highlight Lieber Herr Loepfe

    Sie mögen mit einigem recht haben, was Sie schreiben. Aber ich möchte zu bedenken geben, dass...

    - Sie mit Jahrgang 1953 ebenfalls schon ein alter weisser Mann, und als solcher kein Deut glaubwürdiger sind als die von Ihnen angeprangerten anderen alten weissen Männer,

    - nur vom kleinen Mann zu sprechen ausgesprochen sexistisch ist, denn es bedeutet, dass es entweder keine kleinen Frauen gibt, oder aber deren Meinung nicht zählt,

    - Watson, für welches Sie schreiben, kürzlich Herrn Walter Frey (alter weisser Mann) ebenfalls eine Plattform für abstruse Themen geboten hat.
  • DeDanu 08.06.2020 14:46
    Highlight Highlight Die ganze polemisiererei ums Auto ist eben Blick Niveau. Das ökologische Problem ist weit vielfältiger. Z.b. die Globale Schifffahrt. 90000 Grossschiffe sind täglich unterwegs. Jedes davon produziert so viel Dreck wie 200000 Autos. Entspricht der Anzahl von 18 Milliarden Autos ! Kommt noch die Fliegerei dazu plus unzählige Kohlekraftwerke weltweit und es gäbe noch unzählige weitere verfehlungen. Sorry Herr Meyer, das ist populismus und dümmliche vereinfachung des Problems.
    Es ist allerhöchste Zeit für eine neue Ökologie welche alles umfasst inklusive das Überdenken des Globalisierungsdogmas.
    • SUV-Fahrer 08.06.2020 17:19
      Highlight Highlight Genau, und die Lösung? Synthetische Kraftstoffe hergestellt aus erneuerbaren Energien! Und ja, das geht. Und ich weiss auch, dass der Wirkungsgrad nicht gut ist aber wir haben fast unendlich viel Energie auf unserm Planeten. Wir sind einfach zu doof um die sauber für unsere Zwecke zu nutzen. Mehr Brainwork und vor allem global denken und nicht lokal! Sprich Solarkraftwerke in den Wüsten, Wind- und Gezeitenkraftwerke. Direkt Wasserstoff + CO2 Metan herstellen. Dann zu Treibstoff raffinieren. Nur so können wir das Klima schonen. Elektro mag ja nett sein für PKW, für den Rest geht es nicht...
    • Francis Begbie 08.06.2020 21:00
      Highlight Highlight WHATABOUTISM
    • Der_Andere 08.06.2020 23:07
      Highlight Highlight Und man muss es einfach immer wieder sagen. Der Flugverkehr.

      In der Schweiz kommt ne Menge CO2 aus Flugzeugtriebwerken. Weltweit ist der Flugaustoss vernachlässigbar (ein paar %). Aber wir sind nicht weltweit. Wir sind die Schweiz. In der dritten Welt haben Massen von Menschen noch nie ein Flugzeug von innen gesehen. Die korrigieren die globale Statistik. Es fliegt aber keiner mehr als der durchschnittliche Schweizer.

      In der Schweiz kommen laut den Statistiken des Amtes für Zivilluftfahrt ca. 10% des gesamten CO2 Austosses von Flugzeugen. Und ein Zehntel ist schlicht nicht eine Randnotiz.
  • Atavar 08.06.2020 14:40
    Highlight Highlight Ich sehe es so: die ominöse Wirtschaft hatte lange (>20 Jahre) Zeit, sich an die Gesellschaft anzupassen. Gefördert hat sie aber lediglich sich selber.

    Als dieses Verhalten von der Gesellschaft immer stärker hinterfragt wurde, kam ein Festklammern an der eigenen Relevanz.

    20 Jahre Zeit um sich selbst zu erneuern haben der Wirtschaft nicht gereicht. Nochmal 40 Jahre würden nicht reichen. Und heute kommt es langsam halt als Diktat aus Brüssel, Bern, Tokio oder London...

    Wie sagt man:
    Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen...
    • Shisha 08.06.2020 15:30
      Highlight Highlight Die Wirtschaft ist nicht abgetrennt von der Gesellschaft zu sehen. Die Wirtschaft produziert, was der Konsument kauft. Die Wirtschaft verdient an einem teureren Produkt, das nach ethischen und ökologischen Kriterien produziert wurde, mehr als an billiger Ramschware. Aber die „Gesellschaft„ ist längst nicht so einig, wie von Dir dargestellt. Bzw. Besteht eine Doppelmoral zwischen Forderungen und Handlungen.
    • SUV-Fahrer 08.06.2020 15:52
      Highlight Highlight wie kann man nur "Wirtschaft" und "Gesellschaft" trennen?? Sind in der "Wirtschaft" nur Aliens tätig?? Die "Gesellschaft" ist "Wirtschaft", wir sind ALLE "Wirtschaft", sogar die Bezüger von Ergänzungsleistungen sind "Wirtschaft". Hoffe das kommt nun endlich mal an..
    • Atavar 08.06.2020 16:02
      Highlight Highlight "Die Wirtschaft ist nicht abgetrennt von der Gesellschaft zu sehen."
      - absolut, der Ausdruck "ominöse Wirtschaft" zielt genau in diese Kerbe.

      "Die Wirtschaft produziert, was der Konsument kauft."
      - Kann man so sehen. Der Konsument kann nicht kaufen, was es nicht gibt. Mein Standpunkt: der Konsument ist (tw. unverschuldet) unmündig

      "Die Wirtschaft verdient an einem teureren Produkt, das nach ethischen und ökologischen Kriterien produziert wurde, mehr als an billiger Ramschware."
      - Steile These. Wertschöpfung vs. Gewinnmarge vs. Gewinn. Da irrst du dich deutlich.

    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 08.06.2020 14:37
    Highlight Highlight Wo wir aber schon in Zeiten sind, in denen wir Vorurteile und Rassismus bekämpfen wollen wäre es doch schön, nicht so pauschalierend vom "weißen, alten Mann" zu sprechen. Die haben nämlich mitnichten alle die gleichen Vorstellungen. Ganz im Gegenteil machen sich viele Sorgen um die Zukunft ihrer Enkel.
  • GraveDigger 08.06.2020 14:27
    Highlight Highlight Das einzige was die Natur schützt ist Verzicht und das braucht keine Rohstoffe, Treibstoffe oder Elektrizität.

    Mehr oder andere Technik löst die Probleme der Industrie und Gesellschaft nicht.

    Weniger wär einfach mehr. Aber es will ja niemand seinen "Wohlstand" oder bequemlichkeit einbüssen ob alt oder Jung, weiss oder schwarz.

    Frei nach dem Motto "Verzichten sollen die anderen, die sind nämlich die Bösen"
    • Hattori_Hanzo 08.06.2020 14:49
      Highlight Highlight Klar wird es ohne Verzicht kaum gehen, trozdem spricht in meinen Augen nichts gegen neue Technologien, welche vorhandene Resourcen effizienter und umweltschonender Nutzen. Je weniger sich die Bevölkerung einschränken muss, desto eher ist sie wohl bereit klimafreundlicher zu leben. (Ganz pragmatisch gedacht). Ideologisches Denken muss in der Klimafrage meiner Meinung nach hinten anstehen, da es sich um ein Problem handelt, welches schnell und effizient angegangem werden muss. Deshalb: Ja zu Verzicht, so viel wie nur geht, und ja zu neuen Technologien, damit möglichst viele an Bord sind.
    • GraveDigger 08.06.2020 15:32
      Highlight Highlight @Hattori_Hanzo
      Falsch! Man erzieht die Bevölkerung dazu im Überfluss zu leben und fördert neue Technologien nicht des Nutzen wegen, sondern um den Konsum anzukurbeln. Geht mal wie so oft um den Gewinn für die Profiteure. Ködert mit teils sinnlosen Gadgets und kurzlebigen A+++ Hitech-Stromsparartikel zum weiteren Konsum. Wo ist da jetzt der Nutzen? Simples Beispiel, Fernsehgeräte sind der Klassiker, heute Lebensdauer 3 bis 4 Jahre und nur aus Sondermüll bestehend.
    • Hattori_Hanzo 08.06.2020 16:02
      Highlight Highlight Natürlich bestehen gewisse Fehlanreize, gerade bei Heimelektronik. Sondermüll war allerdings auch früher schon vieles, teilweise noch mehr als heute (Asbest & FCKW lassen grüssen). Smartphones mit ihrer kurzen Lebensdauer sind z.B auch ein Problem. Aber hier kann man Fairphone etc. nennen als technische Entwicklung in die richtige Richtung. Anderes (beliebtes) Beispie Flugverkehr: Weniger ist mehr, ganz klar. Forschung und Entwicklung bleibt jedoch trozdem wichtig. Ansonsten würden Flugzeuge auch heute noch mit viel Qualm und Rauch abheben.
      Einseitige Lösungen funktionieren selten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 08.06.2020 14:24
    Highlight Highlight sorry, hab nach "sonntagsblick" nicht mehr weitergelesen.... reine zeitverschwenung
  • du_bist_du 08.06.2020 14:23
    Highlight Highlight Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den Fronten in diesem epischen Krieg der Schreiberlinge.

    Ich werde ungerne auch mal verallgemeinern:
    Klimaschutz wollen alle. Der kleine Arbeiter, sofern seine Existenz gesichert ist. Die Wirtschaft sofern der Profit stimmt. Die jungen Studenten schimpfen auf Autos, wollen aber ihr Auslandsemester in Australien und die Oma ist sowieso dafür, da ihr alles egal ist am Lebensende.

    Die Realität ist oft, dass Veränderung gewollt wird, aber bitte nur wenn es einem nützt oder nichts kostet.

    Wieso ist jetzt ein weisser Mann schlechter ist als alle anderen?
  • insert_brain_here 08.06.2020 14:21
    Highlight Highlight Die Coronakrise ist sogar DIE perfekte Gelegenheit den Wandel in Angriff zu nehmen. Weltweit stellen Regierungen Rettungspakete zusammen die die Welt in diesem Ausmass noch nie gesehen hat, sie haben nicht nur die ökologische sondern auch die ökonomische Verantwortung, dass mit diesem Geld nicht einfach die bestehende, teilweise überholte wieder- sondern eine zukunftsorientierte Wirtschaft neu aufgebaut wird.
    BTW: Lassen wird hier doch mal den Rassismus weg, ok? Die definierende Eigenschaft dieser Bremser ist Profit vom Status quo ante, nicht Geschlecht, Alter oder Hautfarbe.
  • Snowy 08.06.2020 14:17
    Highlight Highlight Das Interview mit Indra über die Zukunft des Verbrennungsmotors strotze nur so von Falschaussagen.

    Völlig unverständlich warum man den alten, frustrierten Mann unwidersprochen längst widerlegte Dinge erzählen liess.

    Hier zum Nachlesen: Das Interview des Grauens: https://www.tagesanzeiger.ch/e-autos-sind-betrug-an-der-umwelt-961170555798

    Zum Rest: Ja selbstverständlich müssen nun sämtliche Konjunkturprogramme ökologisch nachhaltig sein.
    Dass man darüber überhaupt diskutieren muss, zeigt dass man die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt hat.
    • Donald 08.06.2020 14:27
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Donald 09.06.2020 10:14
      Highlight Highlight Warum ist meine Anmerkung, dass der Tagi eine Paywall hat, nicht sachlich oder gegen die Kommentarregeln?
    • Snowy 09.06.2020 10:25
      Highlight Highlight Wohl eher der andere Teil Deiner Aussage wo Du Dich abschätzig über Deiner Meinung nach linke Tagileser ausgelassen hast.

      Gruss!

      Ein Tagileser aus der Mitte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 08.06.2020 14:14
    Highlight Highlight Ach, es geht um Frank A.
    Dann brauche ich das nicht zu lesen...
    Reine Zeitverschwendung.
    • Snowy 08.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Nein, ehrlich gesagt enttäuscht mich eine solche Aussage gerade von ihm - denn ich hätte sie von ihm nicht erwartet.

      Seine sozial-politischen Kolumnen sind politisch sehr progressiv (Mitte-links) und decken sich meist mit meiner Meinung.
    • Bildung & Aufklärung 09.06.2020 01:05
      Highlight Highlight "politisch sehr progressiv"

      Mitte (das ist hier meist klar konservativ) bis leicht links ('man kann den Obdachlosen ja schon mal Suppengutscheine geben') ist also schon 'sehr progressiv' heute.

      Ja, wenn man schreibt, dass man die Menschen in Not im Mittelmeer nicht absaufen, sondern retten und dann zurück in die Kriegswirren bringen soll, dann ist das heute anscheinend schon 'sehr progressiv und links'...

      Philos
  • mrmikech 08.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Grossinvestoren, Hedgefunds und Pensionskassen bewegen sich rasch weg von fossilen Brennstoffen, weil ein Kollaps der Profite droht. Hat nichts zu tun mit was "der kleine Mann" und "alte weisse Männer" wollen. So wie immer, follow the money.

    https://www.forbes.com/sites/mikescott/2020/06/05/pandemic-accelerates-decline-and-fall-of-fossil-fuel-producers/#7e8646b8f639
  • IMaki 08.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Schön wär's, Herr Löpfe. Aber die alten, hässigen, weissen Männer sind - wenn ich mir zuweilen die Posts auf Watson zum Klima anschaue - wohl in ihrer Mehrheit zwischen 25 und 45. Und möchten auch gerne so sein, wie der in den CH-Medien dank Herrn P. Müller bar jeder kritischen Nachfrage zum Gralshüter des freien, d.h. motorisierten Menschen erhobene Herr W. Frey.
    Auch wenn ich Herrn Löpfes Optimismus noch so gerne teilen möchte: es sieht leider eher so aus, als würde das Nachcorona das Vorher werden.
  • cdrom 08.06.2020 13:16
    Highlight Highlight "Schön, dass es wirtschaftlich wieder aufwärts geht."

    Zuerst muss mal der Talboden erreicht sein.
    Die Schweiz steht am Besten da. Aber für den Rest der Welt sieht es düster aus. Die werden sich einen New Green Deal kaum leisten können. Leider.
    • Bildung & Aufklärung 09.06.2020 01:16
      Highlight Highlight Genau, die armen Japaner, Amis, Deutschen etc. pp., also deren Regierungen und Reichen, die können sich ein bisschen weniger Naturvernichtung kaum leisten.

      Witzig, dass unsere Reichen und Wirtschaftsheinis genau auch so argumentieren, man müsse sich das alles erst ja mal leisten können und da werde es halt sehr kritisch...

      Egal ob Menschenrechte oder Naturschutz. Nie hat irgenwer Geld...

      Nur für die Pestizide, für die Rodungsmaschinen und Fabriken, für die Billionen versklavten Tiere in der Nutztierindustire und für die riesigen Rohstoffförderungsanlagen, dafür ist ganz knapp Geld da...
    • Bildung & Aufklärung 09.06.2020 01:18
      Highlight Highlight Ach übrigens; die vielen, vielen Armen der Welt, die brauchen keinen New Green Deal, denn sie vernichten die Umwelt mit riesigem Abstand am aller-, allerwenigsten.

  • walsi 08.06.2020 13:13
    Highlight Highlight Ich stelle mir gerade vor, ich würde junge schwarze Männer so beurteilen und abstempeln, wie es Herr Löpfe mit den alten weissen Männern tut. Man würde mich zurecht als Rassisten beschimpfen.
    • swisskiss 08.06.2020 13:28
      Highlight Highlight walsi: Löpfe, der soo alt ist, dass er das Austerben der Mammuts noch live miterlebt hat, darf selbstverständlich über "alte weisse Männer" schwadronieren.

      Ernsthaft. Alte weisse Männer" ist kein despektierlicher oder diskriminierender Begriff, sondern bezeichnet ein bestimmtes Segment in einer Gesellschaft , die sich durch sehr konservatives, innovationsfeindliches Verhalten auszeichnet.

      Hier charakterisiert Löpfe, Frank A, Meyer und bedient sich dafür dieses Begriffs.

      Das ist nicht rassistisch, höchstens verallgemeinernd und plakativ
    • Herr J. 08.06.2020 13:55
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • du_bist_du 08.06.2020 14:05
      Highlight Highlight Da Definitionen fehlen, darf jeder das so verstehen wie er will in der Diskussion.
      Des Weiteren ist es nicht an Dritten, direktbetroffenen zu erklären, ob sie sich rassistisch betrofen fühlen dürfen oder nicht.
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  • Vecchia 08.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Das Thema Klima ist ernst und wohl dem, der sich ehrlich und ohne Hintergedanken an sein eigenes Portemonnaie dafür engagiert.
    Was interessiert es mich, was ein Frank A. Meyer dazu schreibt. Seit wann ist der objektiv?

    Ich staune einfach, was für ein Titel von einem bekannten Journalisten gewählt wird, wenn er mit diesem Artikel einem andern Journi "ans Bein ginggen will"...in Zeiten von Rassismusdemos und Autoposern...

    (Diese effekthaschende Schlagzeile rechne ich jetzt weder dem Alter noch der Hautfarbe des Autoren zu.)
  • Dr. Unwichtig 08.06.2020 13:07
    Highlight Highlight Letztlich wird die Politik die Frage beantworten müssen, ob sie den Klimawandel als bedrohliches Szenario versteht oder nicht. Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Regierungen im Falle von empfundenen Bedrohungen durchaus Willens sind, die Wirtschaft einzuschränken. Dass Einschränkungen bei der „Bekämpfung“ des Klimawandels meistens ausbleiben, spricht Bände...
    • Herr J. 08.06.2020 13:57
      Highlight Highlight Die beiden "Krisen" sind nicht vergleichbar. Sich an die veränderten Klimabedingungen anzupassen, ist ein Werk von Jahren und Jahrzehnten, in solchen Dingen ist die menschliche Anpassungsfähigkeit enorm. Die Coronakrise jedoch verlangte nach sofortigem massivem Eingreifen. Schlüsse aus der einen Sache auf die andere zu übertragen, ist nicht mal mehr ein schiefer Vergleich, es ist barer Unsinn.
    • Dr. Unwichtig 08.06.2020 14:19
      Highlight Highlight Herr J.: So, so. Im einen, wie im anderen Fall, wiesen und weisen Fachleute darauf hin, dass schnelles Handeln der Schlüssel zum Erfolg ist. Der Handlungsdruck ist also absolut vergleichbar - nur das Ausmass der Massnahmen und der zeitliche Horizont der Wirkung nicht.

      Die einzig entscheidenden Fragen bleiben: Wird die Situation als reale Bedrohung wahrgenommen oder nicht und auf Grund welcher Massnahmen lässt sich dies erkennen? An dieser Betrachtungsweise ist nichts Unsinniges, sie bricht die beiden Problemstellungen lediglich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner hinunter...
    • E7#9 08.06.2020 15:05
      Highlight Highlight Dr. Unwichtig: willst du einen Anhaltenden Lockdown fürs Klima? Wie Nachhaltig wäre das? Sorry, aber der Vergleich ist in der Tat unsinnig.
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  • FischersFritz 08.06.2020 13:05
    Highlight Highlight Der kleine Mann will vor allem das Existenzminimum gesichert. Alles Andere wird ihm von Schreiberlingen etc in den Mund gelegt. Und eine Umfrage von Greenpeace als Beweis zu zitieren kann wohl nicht ernst gemeint sein..
  • Alteresel 08.06.2020 13:03
    Highlight Highlight Frank A. Meyer ist gebildet, belesen, gewandt, vernetzt, klug ..... aber weise, das scheint ihm auch im Alter nicht zu gelingen.
  • Yummy 08.06.2020 13:02
    Highlight Highlight Greenpeace Umfrage als relevant betrachten? Wer ausser Ökos ist auf dieser Seite? Da dann "nur" 80% Zustimmung zeigt doch, dass nichtmal in den eigenen Reihen alle überzeugt sind.

    Ich kann auch auf einer V8-Pickup-Fanseite eine Umfrage starten. Und ich bin überzeugt, da sind dann mehr als 80% gegen einen green new deal.
  • E7#9 08.06.2020 12:58
    Highlight Highlight Wir sollten grüne Technologie als wirtschaftliches Produkt fördern und uns damit weltweit gut positionieren. Das ist die Zukunft, damit können wir positive Effekte beim Klima erzielen und dabei sogar Geld verdienen. Doppelt gewonnen. Dem Klima hilft es reichlich wenig, wenn wir unsere schweizer Wirtschaft durch ideologische grüne Auflagen benachteiligen. Das hilft weder dem Welt-Klima noch der Schweiz. So werden wir nur doppelt verlieren.
    • Thom Mulder 08.06.2020 13:08
      Highlight Highlight Tja, dumm gelaufen mit diesem Kommentar. Denn ohne die ideologischen, grünen Auflagen würden wir heute noch das Schlusslicht bilden wenn es um eine klimafreundliche Wirtschaft geht. Also E7, nochmal zurück auf A1 und hinter die Bücher.
    • E7#9 08.06.2020 13:24
      Highlight Highlight Thom: Zurück auf A1. Nochmal lesen und verstehen.
    • bruuslii 08.06.2020 13:31
      Highlight Highlight "Wir sollten grüne Technologie als wirtschaftliches Produkt fördern und uns damit weltweit gut positionieren. Das ist die Zukunft, damit können wir positive Effekte beim Klima erzielen und dabei sogar Geld verdienen. Doppelt gewonnen."

      sehr ich auch so!

      "Dem Klima hilft es reichlich wenig, wenn wir unsere schweizer Wirtschaft durch ideologische grüne Auflagen benachteiligen. Das hilft weder dem Welt-Klima noch der Schweiz. So werden wir nur doppelt verlieren."

      sehe ich nicht so. sonst würde wesentlich mehr investiert.

      auflagen/förderungen braucht es und sollen sinnvoll und griffig sein!
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  • Panna cotta 08.06.2020 12:57
    Highlight Highlight Gut zusammengefasst, vielen Dank! Es gehört zu den Eigenschaften des alten weißen Mannes, in absehbarer Zeit nicht mehr zu sein. Ich habe grosse Zuversicht, dass es die jetzt noch jungen Frauen und Männer besser machen. Deren Fehler werden dann die noch ungeborenen Frauen und Männer korrigieren.
    • Herr J. 08.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Dann fanden sie ja Corona sicher das Allerbeste, es hat viele alte weisse Männer um ihr Leben gebracht...
      Blanker Zynismus, solche Kommentare.
    • Panna cotta 08.06.2020 14:52
      Highlight Highlight @Herr J.: Wenn man sich ganz fest Mühe gibt, kann man alles falsch verstehen. Das ist alles andere als zynisch: Die weissen alten Männer werden in 25 Jahren nicht mehr sein - dazu braucht es keine Viren.
    • Hillary Clinton 08.06.2020 15:43
      Highlight Highlight "Ich habe grosse Zuversicht, dass es die jetzt noch jungen Frauen und Männer besser machen."

      In was für einer Traumwelt leben sie?

      Filippo Leutenegger, mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen....
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  • ingmarbergman 08.06.2020 12:56
    Highlight Highlight Alte senile Männer.

    Es wird Zeit, dass eine Altersgrenze eingeführt wird. Zwingendes Pensionierungsalter für Politiker gleich wie für die normalen Arbeiter auch.

    Und Stimm- und Wahlreicht gilt nur noch von 18-65 Jahren. Fertig damit, dass die Babyboomer über Dinge mitbestimmen, welche sie selber gar nicht mehr betreffen werden.
    • Auric 08.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Wenn dann Stimmrecht nur für Steuer-Nettozahler egal welchem Alter und Nationalität.
    • Garp 08.06.2020 17:06
      Highlight Highlight Du könntest noch auf die Welt kommen, Ingmar Bergman, wenn du allen ü 65 Jährigen, das Stimm- und Wahlrecht wegnehmen willst. Darunter sind ganz viele die halfen, das Sozialsystem aufzubauen, für Solidarität gekämpft haben. Dann werden einfach die jungen Narzissten das Sagen haben und glaub ja nicht, die kümmern sich mehr um Unwelt und Soziales.
    • SUV-Fahrer 09.06.2020 08:01
      Highlight Highlight Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass in der Jugend alles Gute liegen soll? Wenn ich mir die Kriminal- und Verbrecherstatistik ansehe, dann sind das meist Junge. Senioren kommen eher selten vor. Und noch etwas, im Normalfall werden auch junge älter.
  • Shisha 08.06.2020 12:53
    Highlight Highlight Die Meinung des kleinen Mannes / der kleinen Frau wird von Politik und Journaille gleichermassen übergangen. Weder eine Greenpeace-Umfrage, noch eine Kolumne sind diesbezüglich repräsentativ. Ich denke, die meisten Menschen unterstützen einen pragmatischen Wandel aber keine ideologische Wende. Wissen kann ich das aber nicht. Eine stärkere Einbindung der Bevölkerung wäre nicht nur demokratiepolitisch wünschenswert, sonder auch erfolgsversprechender. Denn letztlich hat das Verhalten der Individuen viel stärkeren Einfluss auf die Umwelt als politische Initiativen.
  • Stinkstiefel 08.06.2020 12:53
    Highlight Highlight "... der kleine Mann will einen ökologischen Umbau der Wirtschaft"

    Das ist schon ziemlich weit simplifiziert. Vor allem wenn der einzige Beleg dafür eine Umfrage von Greenpeace ist. Nüchtern betrachtet zählen für den kleinen Mann (wie auch für sein reiches Pendant) kurz- bis mittelfristig wohl immer noch die finanziellen Anreize. Das ist ja genau der Grund, weshalb es beim Klimaschutz harzt.
    • ikbcse (ehem.: weachauimmo) 08.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Danke, @Stinkstiefel. Dafür hatte es in meinem Kommentar keinen Platz mehr. Und drei von mir wären zu viel gewesen.
    • Dominik Treier 08.06.2020 16:08
      Highlight Highlight Nur wird dem kleinen Mann im Zusammenhang mit allem, seien es Gesundheitswesen, Sozialsysteme oder Klimaschutz eine Knappheit suggeriert, die so im eigentlichen Sinne gar nicht existiert und mit besserer Verteilung und Verwendung der Ressourcen auch niemals mehr existieren wird.

      Das Problem in unserer Zeit ist beiweitem nicht, dass wir uns solches "neumödisches grünes Zeug" nicht leisten könnten, sondern viel mehr, dass der kleine, das an seinem knappen Lohn abliest und sich dementsprechend oft gar nichts besseres vorstellen kann.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 08.06.2020 16:28
      Highlight Highlight Und was will der kleine Mann mit dem finanziellen Anreiz tun, ausser die Umwelt andersweitig schädigen.

      Es ist ein Irrglaube, dass technologischer, auch sogenannt umweltfreundlicher Fortschritt etwas zur Problemlösung beiträgt. Wäre es so, hätten wir heute keine Umweltprobleme mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Was wir glauben zu wissen 08.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Alter schützt vor Torheit nicht.
    Und Frank A. Meyer wird nur noch älter. Er sollte den Ruhestand geniessen und uns seine „Altersweisheiten“ ersparen
    • Garp 08.06.2020 13:30
      Highlight Highlight Viele Junge sind auch nicht progressiv und wollen konsumieren, reisen, Unterhaltung und nicht in die Zukunft denken.
  • soulpower 08.06.2020 12:49
    Highlight Highlight "In der Schweiz befinden wir uns in der glücklichen Lage, dass wir seit einiger Zeit Klimapolitik betreiben."

    Frank A.Meyer

    Seine Artikel bleiben auch von Watson Artikeln unübertroffen. Der beste Schweizer Journi den es zur Zeit gibt. Er war seinerseits noch zusammen mit meinem Papa als "Linker" im Bieler Stadtparlament tätig. Wäre schön wenn Watson sich ihm auch für eine Zusammenarbeit annähern könnte, denn hier ist die Watson-Kritik einseitig. Der hat keine Scheuklappen von irgendweiner politischen Seite.
    • Magnum 08.06.2020 13:12
      Highlight Highlight Frank A. Meyer soll keine Scheuklappen haben? Dass ich nicht lache. Vor allem hat er keinerlei Scheu oder Berührungsängste gegenüber billigstem Populismus.

      Was der Mehrwert eines Frank A. Meyer bei watson sein soll, erscheint mir erklärungsbedürftig.
    • Rim 08.06.2020 18:40
      Highlight Highlight FAM, Arbeitersohn aus Biel und ehemaliger Stadtparlamentarier, lebt heute in Berlin (500 m2 Wohnung) Ich gönne ihm das. Kurzfristig und sehr emotional (man nennt das populistisch) hat er sich mit Seinesgleichen von anno dazumal "solidarisiert". Das ist verständlich (wer möchte nicht, dass Familien in kleinen Wohnungen sich endlich wieder auf vier Rädern (zb.) auf einen Campingplatz begeben können?)Fakt ist (m.E hat Löpfe recht), dass FAM (schlechtes Gewissen oder Nostalgie?) Dinge vermischt, die ein Intellektueller (FAM hält sich dafür) nicht vermischen dürfte: Corona und Klima. Tja.
    • no-limit 08.06.2020 18:48
      Highlight Highlight @ Magnum : Entweder leben sie auf einem anderen planeten oder verstehen Frank A Meyer überhaupt nicht. F A M und Henryk Broder sind zurzeit die besten und wenige von normaldenkenden Journalisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ikbcse (ehem.: weachauimmo) 08.06.2020 12:46
    Highlight Highlight Und wenn wir schon über Elitarismus sprechen:

    Die wenigsten «Buure-Z’Morge» sind politisch, sondern es geht um geselliges Beisammensein, um frisches, feines Essen von den Höfen in der Region, um das Näherbringen der „das Gute liegt so nah“-Erkenntnis für die nicht-ländliche Bevölkerung.

    Auch wenn die SVP einige davon organisiert und für ihre Zwecke gebraucht (vielleicht auch mal missbraucht) hatte und hat: Ich sehe nicht, dass das (Gesprächs-)Niveau da unterirdisch wäre.

    Löpfes Definition des «Buure-Z’Morge-Niveau» ist mindestens so schrecklich, wie er den Begriff «Weltumbauer» empfindet.
    • Hiker 08.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Das Denke ich auch. Der Ausdruck Buure Zmorge Niveau sollte Herr Löpfe vielleicht mal überdenken. Ich weis was er damit meinte, aber das würde ich eher als Stammtisch Weisheiten bezeichnen. Ohne damit die Leute am Stammtisch beleidigen zu wollen. Ist ja letztlich auch nur ein Klischee.
    • Hillary Clinton 08.06.2020 15:48
      Highlight Highlight Viel städtischer, urbaner und arroganter könnte er diesen Begriff nicht mehr verwenden.

      An den Buure Z'morge die ich bisher besucht habe, war Politik eigentlich nie ein Thema...
    • Wetterleuchten 08.06.2020 17:47
      Highlight Highlight Er meint wohl diejenigen "Buure Z'morge" wo auf den SVP-Höfen die Sünneliflagge weht. Und dort wird der "kleine Mann" tatsächlich indoktriniert und das zu seinem terminalen Schaden. Der Multimillionär Meyer hat genauso wenig Interesse am Wohlergehen des einfachen Volkes wie die SVP. Diese Leute sind die Oberheuchler der Nation und werden es auch bleiben. Es gäbe die Möglichkeit einer sozialen Marktwirtschaft und wenn Guyer auf Seuchen-Sozialismus kommt, komme ich auf Guyer-Neoliberalismus und bei Beiden auf Ignoranz, bezüglich des Zustandes unserer Gesellschaft und unseres Planeten.
  • oettli 08.06.2020 12:46
    Highlight Highlight Danke! Ich hatte den Kommentar von Frank A. Meyer gelesen und war schockiert über Aussagen die suggerieren, es gäbe ein Grundrecht auf Ausfahrten mit dicken Benzinschleudern. Noch schlimmer war wie immer die Kommentarspalte der Jünger Meyers, für welche er seinen populistischen Quark ja auch geschrieben hat.
    Benzin über allem, vor allem über dem langfristigen Überleben unserer Spezies! Jawohl! Was interessiert mich die Zukunft, wenn ich in 20 Jahren eh nicht mehr bin!
    • Silent_Revolution 08.06.2020 13:07
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt, wie sehr die Schweiz vom Erdöl profitiert, quasi ihren unsäglichen Reichtum auf dem "Handel" mit Rohöl und einigen anderen Rohstoffen aufgebaut hat, ist es schon etwas lächerlich, dem Bürger mit Benzinschleuder etwas vorwerfen zu wollen.

      Unser Parlament wird unterwandert von der Erdöllobby, die wählerstärkste Partei steht komplett unter ihrer Fuchtel.

      Nachhaltiges Wirtschaften ist nach wie vor null Thema. Es drängt immer noch von allen Seiten auf stetes Wachstum. Und so lange das so bleibt, habt ihr dem Bürger in Sachen Klimaschutz auch nichts vorzuwerfen.
  • Lowend 08.06.2020 12:44
    Highlight Highlight Auch wenn viele reaktionäre Spiesser es nicht wahr haben wollen, weil sie voller Stolz und Selbstgerechtigkeit auf ihr eigenes Lebenswerk zurückschauen, aber jede Generation hat das Recht, das Haus des Lebens nach ihren Wünschen umzugestalten. - Genau das hat ihre Generation ja auch getan, nur das sie dabei ziemlich krass gescheitert sind, was wiederum ein Wink mit dem Zaunpfahl für die Jungen sein sollte.

    Leben ist das stete Spiel von Niedergang und Neuaufbau.
    • Garp 08.06.2020 13:27
      Highlight Highlight Die meisten Menschen haben nicht sehr viel Gestaltungsmacht, ausser für ihren Privatbereich und auch dort sind sie eingeschränkt. Das gilt für jung und für alt.

      Deine Vereinfachungen finde ich nicht legitim.
    • BVB 08.06.2020 13:41
      Highlight Highlight Wenn ich mir die Schweiz anschaue, sehe ich keinen Faktor, wo wir krass gescheitert sind. Ich würde sogar sagen, uns geht es besser als den meisten Menschen.
    • Garp 08.06.2020 14:17
      Highlight Highlight Doch unweltmässig sind wir total gescheitert und tragen immer weiter zum Scheitern bei, das aber über alle Generationen.

      Uns geht es meist auf Kosten anderer besser. Wir kaufen billig in andern Ländern, lassen billig herstellen, wir haben unsere Kosten einfach verlagert. Darum geht es uns gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gurgelhals 08.06.2020 12:41
    Highlight Highlight In diesem Zusammenhang irritiert mich besonders, wie diese Sorte Journalismus (wenn sie diesen Namen überhaupt verdient) neuerdings zunehmend auch in der Sonntagszeitung breitgetreten wird. Sprich: Offensichtlich spätpubertäre Männer um die 50ig, die in schlecht argumentierten und noch schlechter recherchierten Meinungsstücken einfach immer das Gegenteil von der vermeintlichen "Mainstreammeinung" behaupten und das dann als "kritischen Journalismus" verkaufen. Ich meine: Weltwoche und (inzwischen leider auch) NZZ: geschenkt. Aber woher kommen diese Leute plötzlich auch in anderen Zeitungen?
    • Daniel Caduff 08.06.2020 15:53
      Highlight Highlight Eric Gujer bei der NZZ, Patrick Müller bei CH-Media, Andreas Kunz bei der Sonntagszeitung, Markus Somm (TX-Media) und natürlich 20 Minuten als Ganzes... Die rechte Bubble ist lukrativ! siehe: https://bit.ly/2YgligO

      Die grossen Schweizer Verlage haben sich in den letzten Jahren ausdifferenziert. CH-Media hat mit Watson ein moderat linkes Medium, mit AZ aber auch Angebote für das rechtskonservative Publikum. Bei TX-Media hat man den gemässigten Tagesanzeiger einerseits und 20 Minuten als rechten Stammtisch anderseits, sowie die BAZ für die intellektuelleren Rechten... Fazit: Es geht ums Geld!
    • Gurgelhals 08.06.2020 17:07
      Highlight Highlight Ich habe meine Zweifel, dass dahinter rein finanzielle Überlegungen stecken. Ich meine, die NZZ vertreibt einen nicht unerheblichen Teil ihrer Stammleserschaft (= gut gebildete, zahlungskräftige Schweizer, die die NZZ wegen ihres Niveaus und unabhängig der polit. Haltung schätzten), um stattdessen Budget-Abos an AFD-ler im nördlichen Kanton zu vertickern. Und TX-Media macht nicht nur mit Kunz und Somm, sondern auch mit Bandle, Feusi und Suter neu einen auf Weltwoche-light. Dabei wissen wir ja alle, in welche Richtung sich bei letzterer die Leserzahlen entwickelt haben. Das geht doch nicht auf.
  • Lustiger Baum 08.06.2020 12:38
    Highlight Highlight Wie soll man Elektroautos fahren, wenn die meisten Schweizer zur Miete wohnen und die Vermieter schlichtweg keine Infrastruktur dafür bereitstellen?
    Wie sollen Schweizer sich Ferien in der Schweiz leisten können um Reiseemissionen zu verhindern? Wie sollen sich Familien ökologisch nachhaltige Produkte leisten können, wenn Bio heute Lifestyle und Status ist?

    Dieses ganze go green ist aktuell nichts weiter als eine neue Abzocke...
    • Davey_ 08.06.2020 12:47
      Highlight Highlight Beim Green New Deal geht es um die Erneuerung/Verbesserung der gesamte Wirtschaft. Die Konsumenten müssen sicher au ihren Teil leisten, aber vor allem die Produzenten die Milliardengewinne machen und dabei die Umwelt direkt belasten. Man stoppt den Klimawandel nicht wenn man Bio kauft, sondern wenn man Firmen wie UBS, CS, Nestle oder Glencore zwingt, oder nocht besser mit ihnen an Umweltzielen und Auflagen arbeitet.
    • Triumvir 08.06.2020 13:03
      Highlight Highlight Genau solche Menschen wie du "lustiger Baum" behindern und verzögern den notwendigen Wandel zu einer grüneren und nachhaltigeren Wirtschaft. Anstatt herumzujammern und immer wieder neue Ausreden für die Beibehaltung des - bisherigen - nicht gerade sehr ökologischen Lebensstils zu suchen, fände ich eine mutige Vorwärtsstrategie um einiges sinnvoller und vor allem wertvoller! Denn auch künftige Generationen sollen von einer intakten Umwelt profitieren können!
    • patnuk 08.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Also mein Vermieter stellt mir keine Infrastruktur zur Verfügung damit ich mein Auto zuhause Benzin tanken kann....
    Weitere Antworten anzeigen
  • ikbcse (ehem.: weachauimmo) 08.06.2020 12:33
    Highlight Highlight Wichtig, ist es - auch weiterhin und wohl weiterhin vermehrt - eine gesunde Balance zu finden zwischen Ökonomie und Ökologie.

    Und ein «Seuchen-Sozialismus» findet zumindest in der Schweiz ganz gewiss keine Mehrheit. Abschreckende Beispiele von Staaten, die diese Krise und die verordneten Maßnahmen zweckentfremden gibt es freilich genug.
  • _mr_n_ 08.06.2020 12:33
    Highlight Highlight Vielenvielenvielen Dank für diesen Artikel!
  • zaphod67 08.06.2020 12:30
    Highlight Highlight Wie alt ist denn Ruedi Meier? Gibt es gar - entgegen der sexistischen und polemischen Überschrift - alte weisse Männer, die für den sogenannten Green New Deal sind?
  • Black hat (minus hat) 08.06.2020 12:29
    Highlight Highlight Frank A. Meyer hatte immerhin den Anstand, seine Meinung als solche zu betiteln und nicht als «Analyse».
    • Hiker 08.06.2020 13:28
      Highlight Highlight Klar darf er seine Meinung haben, dass ist sein gutes Recht. Nur finde ich man darf auch anderer Meinung sein und das bin ich. Es ist doch eine ganz spezielle Situation in die wir da geraten sind. Endlich konnten wir darüber Nachdenken was man besser machen könnte. Eine der wenigen Positiven Seiten dieser Pandemie. Nutzen wir sie!
    • Auric 08.06.2020 14:10
      Highlight Highlight Analyse (Wikipedia)
      (Eine Analyse ist eine systematische Untersuchung, bei der das untersuchte Objekt in seine Bestandteile zerlegt wird. Diese Elemente werden dabei auf der Grundlage von Kriterien erfasst und anschließend geordnet, untersucht und ausgewertet. Insbesondere betrachtet man Beziehungen und Wirkungen zwischen den Elementen.)

      Da steht nichts von privater politische Agenda
  • Magnum 08.06.2020 12:27
    Highlight Highlight Auch das grosse, hagiographische Interview von Patrik Müller von CH Media mit Walter Frey passt in diese Angriffe uneinsichtiger alter, weisser Männer auf den Green Deal.

    *Komisch*, dass Löpfe dieses Interview nicht mit erwähnt.

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